31.07.2017 09:00
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DAX (Heikin Ashi) - Gezeitenwandel?

Gezeitenwandel?
Von Zeit zu Zeit beleuchten wir im „Daily Trading“ den Haikin Ashi-Chart der deutschen Standardwerte. Das hat folgenden Hintergrund: Da diese Chartdarstellungsform – vereinfacht ausgedrückt – eine doppelte Glättung vornimmt, eignet sie sich besonders gut, um die übergeordnete Trendrichtung zu identifizieren. Letzteres kann man sehr gut an der jüngsten Serie von 12 weißen Monatskerzen in Serie erkennen. Im Juli dürfte diese Erfolgssträhne aber mit hoher Wahrscheinlichkeit reißen. Im Rahmen dieser Analysemethode sorgt ein „Farbwechsel“ für ein einfaches Trendwendesignal. In die gleiche Kerbe schlagen der ausgeprägte „doji“ sowie die Tatsache, dass die deutschen Standardwerte im Juli kein neues Rekordhoch jenseits der Marke von 12.954 Punkten ausprägen konnten. Unter dem Strich gibt also auch der Haikin Ashi-Chart DAX®-Anlegern Anlass zur Vorsicht. Vielleicht muss sogar von einem Gezeitenwechsel ausgegangen werden. Dies gilt aus charttechnischer Sicht solange, wie das Aktienbarometer unterhalb des ehemaligen Rekordhochs vom April 2015 bei 12.391 Punkten notiert bzw. solange, wie der seit dem Allzeithoch bei knapp 13.000 Punkte etablierte Korrekturtrend (akt. bei 12.510 Punkten) Bestand hat.

DAX (Heikin Ashi) (Monthly)
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Bemerkenswerte Dynamik
In den letzten Tagen hat der Euro im Vergleich zum Schweizer Franken nochmals deutlich an Aufwärtsmomentum gewinnen können. Damit hat die Einheitswährung inzwischen aus dem charttechnischen Ausrufezeichen in Form des Bruchs des Abwärtstrend seit Mai 2016 und der Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,0650/1,0792 CHF; siehe „Daily Trading“ vom 8. Mai) in lehrbuchmäßiger Weise Kapital schlagen können. Mittlerweile konnte der Euro sogar das Verlaufshoch vom 1. Quartal 2016 bei 1,1199 CHF hinter sich lassen. Aus charttechnischer Sicht ist das Währungspaar damit mehr oder minder in „uncharted territory“ vorgestoßen, denn die nächsten Barrieren warten nun erst wieder in Form der alten Unterstützungen bei rund 1,20 CHF. Rückenwind kommt aktuell vor allem von Seiten der trendfolgenden Indikatoren. So ist der MACD beispielsweise in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren. Gleichzeitig notiert allerdings der RSI inzwischen deutlich im überkauften Bereich. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger nicht zu sorglos agieren. Deshalb können Anleger den Stopp für bestehende EUR-Longpositionen auf die Haltezone aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1,1238 CHF) und dem o. g. Hoch vom Februar vergangenen Jahres bei knapp 1,12 CHF anheben.

EUR/CHF (Daily)
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Vor dem nächsten Kursimpuls?
Seit über einem Jahr bewegt sich die Newmont-Aktie letztlich seitwärts. In der Konsequenz ist der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band extrem stark zusammengeschmolzen. Ein solch geringer Abstand zwischen den beiden Begrenzungen des Volatilitätsindikators war in der Vergangenheit oftmals ein Vorbote eines neuen Trendimpulses. An dieser Stelle kommt die aktuelle Chartsituation ins Spiel. Seit November 2016 hat der Titel ein symmetrisches Dreieck ausgeprägt. Derzeit steht das Barrierenbündel aus der oberen Dreiecksbegrenzung (akt. bei 36,52 USD) sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (36,66/37,18 USD) zur Disposition. Gelingt die Auflösung des beschriebenen Konsolidierungsmusters, wäre dies ein Indiz dafür, dass sich der erwartete Vola-Impuls auf der Oberseite entlädt. Perspektivisch dürfte das Papier dann sogar Kurs auf das Jahreshoch 2016 bei 46,07 USD nehmen. Interessant ist aktuell noch ein Blick auf den Monatschart, wo im Juli voraussichtlich ein positives Candlestickmuster in Form eines „bullish engulfing“ ausgeprägt wird, welches sogar die Körper der sieben(!) vorangegangenen Monatskerzen umschließt.

Newmont Mining (Weekly)
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Quelle

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