01.08.2017 09:00
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DAX® - Vollständiges Gap-Closing?

Vollständiges Gap-Closing?
Der DAX® tut sich weiterhin schwer. Festmachen lässt sich diese Aussage zum einen an dem gescheiterten Versuch, die Marke von 12.200 Punkten zurückzuerobern, was sich in einem markanten Docht der gestrigen Tageskerze niederschlägt. Zum anderen musste das Aktienbarometer im Vergleich zum vergangenen Freitag nochmals Kursverluste hinnehmen und einen Schlusskurs im unteren Drittel der gestrigen Tageskerze verkraften. Unter dem Strich sind das alles Indizien dafür, dass die Abgabebereitschaft der letzten Wochen noch nicht überwunden ist. Deshalb sollten Anleger ihren Fokus unverändert auf den jüngsten Verlaufstiefs bei 12.099/97 Punkten bzw. die verbliebene Kurslücke von Ende April (untere Gapkante bei 12.091 Punkten) legen. Fällt diese Bastion, rückt tatsächlich die 200-Tages-Linie (akt. bei 11.846 Punkten) in den Fokus. Dabei harmoniert die angeführte Glättung bestens mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses seit November vergangenen Jahres (11.891 Punkte) bzw. den horizontalen Unterstützungen bei 11.893/50 Punkten. Erst bei einem Bruch des seit dem Rekordhoch bei 12.952 Punkten bestehenden Baissetrends (akt. bei 12.496 Punkten) sind wir dagegen wieder bereit ins Bullenlager zu wechseln.

DAX® (Daily)
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An entscheidender Schwelle
Zuletzt war beim Kupferpreis gähnende Langeweile angesagt, denn seit Ende des vergangenen Jahres bewegte sich das Basismetall in einer engen Schwelle seitwärts. Immerhin kam es dank dieser Entwicklung mittlerweile zu einem nachhaltigen Bruch des Abwärtstrends seit Sommer 2011 (akt. bei 235 USD) sowie zu einer Rückeroberung der 38-Monats-Linie (akt. bei 254 USD). Aus charttechnischer Sicht steht nun der ultimative Lackmustest an. Schließlich bilden eine Vielzahl von Hoch- und Tiefpunkten bei rund 300 USD im Zusammenspiel mit einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (295/98 USD) unseres Erachtens eine entscheidende Widerstandszone. Für das "i-Tüpfelchen" sorgt in diesem Zusammenhang, dass bei einem Spurt über die angeführten Schlüsselmarken gleichzeitig eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation Realität wäre (siehe Chart). Mit anderen Worten: Im Erfolgsfall ist die Baissetendenz der letzten Jahre vergessen. Aus der Höhe des unteren Umkehrmusters lässt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 100 USD ableiten, welches gut mit den Hochs von 2006, 2008 und 2012 bei rund 400 USD harmoniert. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte das bisherige Jahrestief vom Mai bei 247 USD nicht mehr unterschritten werden.

Kupfer (Monthly)
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Wichtige Schaltstelle
Seit Jahresbeginn befindet sich die Chevron-Aktie im Korrekturmodus und hat dabei zuletzt bei gut 100 USD eine Stabilisierung erfahren. Deshalb arbeitet der Öltitel unseres Erachtens an einer Stabilisierung. Für den charttechnischen Befreiungsschlag fehlt allerdings noch ein nachhaltiger Sprung über den Kreuzwiderstand bei knapp 109 USD. Auf diesem Niveau fällt die Nackenlinie der möglichen Bodenbildung mit dem seit Anfang des Jahres bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 108,72 USD) sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 108,78 USD) zusammen. Gelingt der Sprung über diese Hürden, wäre nicht nur eine wichtige Kumulationszone übersprungen, sondern die Phase des Luftholens der letzten Monate könnte dann übergeordnet als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Da auch die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD) freundlich zu interpretieren sind, können Anleger auf eine positive Weichenstellung hoffen. Im Erfolgsfall dürfte zunächst die Kurslücke von Ende Januar (114,70 USD zu 116,50 USD) geschlossen werden, ehe das bisherige Jahreshoch bei 119 USD wieder auf die Agenda rückt. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das jüngste Verlaufstief bei 102,55 USD an.

Chevron (Daily)
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