| Vollständiges Gap-Closing? |
| Der DAX® tut sich weiterhin schwer. Festmachen lässt sich diese Aussage zum einen
an dem gescheiterten Versuch, die Marke von 12.200 Punkten zurückzuerobern, was sich
in einem markanten Docht der gestrigen Tageskerze niederschlägt. Zum anderen musste
das Aktienbarometer im Vergleich zum vergangenen Freitag nochmals Kursverluste hinnehmen
und einen Schlusskurs im unteren Drittel der gestrigen Tageskerze verkraften. Unter
dem Strich sind das alles Indizien dafür, dass die Abgabebereitschaft der letzten
Wochen noch nicht überwunden ist. Deshalb sollten Anleger ihren Fokus unverändert
auf den jüngsten Verlaufstiefs bei 12.099/97 Punkten bzw. die verbliebene Kurslücke
von Ende April (untere Gapkante bei 12.091 Punkten) legen. Fällt diese Bastion, rückt
tatsächlich die 200-Tages-Linie (akt. bei 11.846 Punkten) in den Fokus. Dabei harmoniert
die angeführte Glättung bestens mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses
seit November vergangenen Jahres (11.891 Punkte) bzw. den horizontalen Unterstützungen
bei 11.893/50 Punkten. Erst bei einem Bruch des seit dem Rekordhoch bei 12.952 Punkten
bestehenden Baissetrends (akt. bei 12.496 Punkten) sind wir dagegen wieder bereit
ins Bullenlager zu wechseln. |
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DAX® (Daily) |
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| An entscheidender Schwelle |
| Zuletzt war beim Kupferpreis gähnende Langeweile angesagt, denn seit Ende des vergangenen
Jahres bewegte sich das Basismetall in einer engen Schwelle seitwärts. Immerhin kam
es dank dieser Entwicklung mittlerweile zu einem nachhaltigen Bruch des Abwärtstrends
seit Sommer 2011 (akt. bei 235 USD) sowie zu einer Rückeroberung der 38-Monats-Linie
(akt. bei 254 USD). Aus charttechnischer Sicht steht nun der ultimative Lackmustest
an. Schließlich bilden eine Vielzahl von Hoch- und Tiefpunkten bei rund 300 USD im
Zusammenspiel mit einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements
(295/98 USD) unseres Erachtens eine entscheidende Widerstandszone. Für das "i-Tüpfelchen"
sorgt in diesem Zusammenhang, dass bei einem Spurt über die angeführten Schlüsselmarken
gleichzeitig eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation Realität wäre (siehe Chart).
Mit anderen Worten: Im Erfolgsfall ist die Baissetendenz der letzten Jahre vergessen.
Aus der Höhe des unteren Umkehrmusters lässt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential
von rund 100 USD ableiten, welches gut mit den Hochs von 2006, 2008 und 2012 bei rund
400 USD harmoniert. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte das
bisherige Jahrestief vom Mai bei 247 USD nicht mehr unterschritten werden. |
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Kupfer (Monthly) |
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| Wichtige Schaltstelle |
| Seit Jahresbeginn befindet sich die Chevron-Aktie im Korrekturmodus und hat dabei
zuletzt bei gut 100 USD eine Stabilisierung erfahren. Deshalb arbeitet der Öltitel
unseres Erachtens an einer Stabilisierung. Für den charttechnischen Befreiungsschlag
fehlt allerdings noch ein nachhaltiger Sprung über den Kreuzwiderstand bei knapp 109
USD. Auf diesem Niveau fällt die Nackenlinie der möglichen Bodenbildung mit dem seit
Anfang des Jahres bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 108,72 USD) sowie der 200-Tages-Linie
(akt. bei 108,78 USD) zusammen. Gelingt der Sprung über diese Hürden, wäre nicht nur
eine wichtige Kumulationszone übersprungen, sondern die Phase des Luftholens der letzten
Monate könnte dann übergeordnet als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert
werden (siehe Chart). Da auch die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD) freundlich
zu interpretieren sind, können Anleger auf eine positive Weichenstellung hoffen. Im
Erfolgsfall dürfte zunächst die Kurslücke von Ende Januar (114,70 USD zu 116,50 USD)
geschlossen werden, ehe das bisherige Jahreshoch bei 119 USD wieder auf die Agenda
rückt. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das jüngste Verlaufstief bei
102,55 USD an. |
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Chevron (Daily) |
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