| Höchster Schlusskurs der Historie |
| Das gestern an dieser Stelle beschriebene „Harami“-Muster konnten die deutschen Standardwerte
in deutliche Kursgewinne ummünzen. Die Aufwärtskurslücke (12.762 zu 12.833 Punkte)
unterstreicht dabei die Ambitionen der Bullen. Damit stellt der DAX® den zuletzt beschriebenen
Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.885 Punkten) zum Aufwärtstrend seit
Februar und den letzten Rekordständen bei 12.842/879/921 Punkten zur Disposition.
Gelingt es diese Hürden zu überspringen, winkt zunächst ein Wechsel der „big figure“,
d. h. Notierungen jenseits der Marke von 13.000 Punkten werden realistisch. Zusätzlicher
Rückenwind kommt aus den USA, wo DJIA und S&P 500® gestern im Gleichschritt neue Rekordstände
verbuchen konnten. Aus zwei unterschiedlichen Fibonacci-Projektionen früherer Korrekturen
lässt sich beim DAX® eine Zielzone bei 13.059/13.078 Punkten ableiten. Auf der Unterseite
dient dagegen die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.667 Punkten) als erste Unterstützung.
Knapp darunter definiert das Tief vom 15. Juni (12.621 Punkten) eine weitere Auffangmarke.
Ein echter Schuss vor den Bug wäre allerdings erst ein Rebreak der alten Ausbruchsmarken
bei 12.391/76 Punkten. |
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DAX® (Daily) |
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| Innenstab: „make or break“ |
| Seit dem zyklischen Tief vom Januar 2016 bei 450 USD und einer nahezu idealtypischen
61,8%-Korrektur des Aufwärtsimpulses von Dezember 2008 bis September 2014 befindet
sich Palladium wieder im Haussemodus. Dabei hat das Weißmetall jüngst sogar das Hoch
vom September 2014 (910 USD) zumindest temporär überwinden können, was gleichbedeutend
mit dem höchsten Stand seit Anfang 2001 ist. In diesem Dunstkreis scheint die Marktteilnehmer
allerdings ein wenig der Mut zu verlassen, denn jüngst hat der Palladiumpreis eine
sog. „inside week“ ausgebildet, d. h. die Schwankungsbreite der vergangenen Woche
verblieb innerhalb des Pendants der Vorwoche. Das beschriebene Kursmuster können Anleger
prozyklisch interpretieren. Während ein Anstieg über die Marke von 915 USD den Innenstab
„bullish“ auflöst, das o. g. Hoch vom September 2014 endgültig zu den Akten legt und
das Weißmetall damit Kurs auf das bisherige Allzeithoch bei 1.095 USD nehmen lässt,
gilt es auf der Unterseite einen Rutsch unter 848 USD zu verhindern. Letzteres würde
aufgrund der negativ aufgelösten „inside week“ ein Scheitern an der genannten Hürde
offen zu Tage treten lassen. Unter dem Strich befindet sich der Palladiumpreis gegenwärtig
also in einer klassischen „hopp oder topp“-Situation. |
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Palladium (Weekly) |
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| Auf die Lauer legen |
| Die Widerstandszone aus den Tiefs vom Sommer 2015 bei 8,64/75 EUR und dem 38,2%-Fibonacci-Retracement
des gesamten Abwärtsimpulses von November 2013 bis Juli 2016 (8,85 EUR) hat die Tom
Tailor-Aktie letztlich genutzt, um in eine Korrektur überzugehen. Die seit dem Verlaufshoch
von Anfang April bei 9,38 EUR bestehende Konsolidierungsphase besitzt unseres Erachtens
allerdings einen konstruktiven Charakter. Schließlich vollzieht sich die Atempause
in Form einer klassischen Flagge (siehe Chart). Die Tatsache, dass das Volumen während
der Ausprägung dieses Konsolidierungsmusters sukzessive abnahm und nun nach dem Test
der Kreuzunterstützung aus der unteren Flaggenbegrenzung und dem mittelfristigen Aufwärtstrend
(akt. bei 6,52/69 EUR) spürbar anzog, sorgt für ein weiteres Ausrufezeichen. Vor diesem
Hintergrund können Trader schon jetzt neue, spekulative Longpositionen ins Auge fassen.
Konservative Investoren warten hingegen einen Spurt über den kurzfristigen Korrekturtrend
(akt. bei 7,99 EUR) – gleichbedeutend mit der „bullishen“ Auflösung der beschriebenen
Flagge – ab. Gelingt der Befreiungsschlag, dürfte nicht nur das beschriebene Luftholen
abgeschlossen sein, sondern es winken auch Notierungen jenseits des bisherigen Jahreshochs
bei 9,38 EUR. |
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TOM TAILOR (Daily) |
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