DAX® - Innenstab an charttechnischer Schlüsselzone
Innenstab an charttechnischer Schlüsselzone
In der vergangenen Woche verblieb die DAX®-Schwankungsbreite innerhalb des Pendants der Vorwoche. Es entsteht eine sog. „inside week“. Der beschriebene Innenstab zieht zwei weitere Implikationen nach sich: Zum einen bildet das Vorwochenhoch (10.820 Punkte) aufgrund dieser Entwicklung ein sog. „swing high“. Dieses charttechnische Phänomen markiert häufig kurzfristige Marktwendepunkte. Diese Feststellung bringt uns zur zweiten Auswirkung der jüngsten Kursentwicklung: Die letzten beiden Wochentiefs bei 10.250/10.236 Punkten liegen sehr dicht beieinander. Ein Abgleiten unter diese Marke würde deshalb nicht nur den beschriebenen Innenstab nach unten auflösen, sondern auch übergeordnet dürfte der deutsche Aktienmarkt dann wieder unter Druck kommen. Schließlich müssten Investoren dann von einem erneuten Rebreak der Schlüsselzone bei 10.300 Punkten ausgehen. Zu Wochenbeginn sieht es aber gut aus, was das Verteidigen der Bastion aus zwei Fibonacci-Retracements (10.422/10.372 Punkte), dem Tief vom Dezember 2018 (10.279 Punkte) sowie der Nackenlinie eines möglichen Doppeltops betrifft. Dennoch bleibt diese Zone ein wichtiger Taktgeber für die weitere Kursentwicklung am deutschen Aktienmarkt.
DAX® (Weekly)

Diese Marke ist wichtiger als das Allzeithoch!
Regelmäßige Leser des „HSBC Daily Trading“ kennen unsere langfristige Interpretation des Kursverlaufs des Goldpreises: Eine seit Sommer vergangenen Jahres vorliegende große Bodenbildung sowie eine langgezogene Flaggenkonsolidierung seit dem bisherigen Rekordstand vom September 2011 bei 1.920 USD fungieren weiterhin als die strategischen Kurstreiber. Regelmäßige Leser kennen aber auch unsere Vorliebe für hohe Zeitebenen und langfristige Charts. Die Betrachtung des Edelmetalls auf Quartalbasis fördert wieder einmal ein interessantes Detail zu Tage! So hat der Goldpreis Ende 2011 sowie im Verlauf des Jahres 2012 insgesamt vier Mal wichtige Hochs im Bereich der Marke von 1.800 USD ausgebildet (siehe Chart). Aus Sicht des Quartalscharts besitzt dieses Level eine ungleich höhere Bedeutung als das o. g. Allzeithoch bei 1.920 USD. Mit anderen Worten: Ein Spurt über die diskutierte Schlüsselmarke sorgt für ein Ausrufezeichen hinter unserem strategischen Gold-Szenario und ebnet den Weg zum Ausschöpfen des Kurspotentials der oben beschriebenen Flagge. Im Erfolgsfall werden selbst auf USD-Basis neue Rekordstände zusehends wahrscheinlich.
Gold (Quarterly)

V-Umkehr als Katalysator
Das Märztief bei 5,31 USD erwies sich bei der Cameco-Aktie letztlich als Fehlausbruch unter die Tiefs von 2016/17 bei 7,68 USD bzw. 7,42 USD. Unterstrichen wird diese Interpretation durch mehrere Faktoren: Zunächst weisen diverse Indikatoren (z. B. RSI, MACD) positive Divergenzen aus. D. h. das eingangs beschriebene Verlaufstief wurde nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt. Im eigentlichen Chartverlauf liegt – bedingt durch den scharfen Kursverfall und die anschließende, dynamische Erholung – zudem ein v-förmiges Umkehrmuster vor (siehe Chart). Als Sahnehäubchen konnte das Papier in der abgelaufenen Woche den Abwärtstrend seit Februar 2019 (akt. bei 9,05 USD) zu den Akten legen. Beide charttechnischen Weichenstellungen werden dabei durch synchrone Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon untermauert. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe des V-Bodens ein ausreichendes Anschlusspotential, um die letzten Verlaufshochs bei rund 13 USD perspektivisch ins Visier zu nehmen. Um die Gefahr eines erneuten Fehlausbruchs – diesmal auf der Oberseite – gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich die 38-Wochen-Linie (akt. bei 8,87 USD) als Absicherung an.
Cameco (Weekly)

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In der vergangenen Woche verblieb die DAX®-Schwankungsbreite innerhalb des Pendants der Vorwoche. Es entsteht eine sog. „inside week“. Der beschriebene Innenstab zieht zwei weitere Implikationen nach sich: Zum einen bildet das Vorwochenhoch (10.820 Punkte) aufgrund dieser Entwicklung ein sog. „swing high“. Dieses charttechnische Phänomen markiert häufig kurzfristige Marktwendepunkte. Diese Feststellung bringt uns zur zweiten Auswirkung der jüngsten Kursentwicklung: Die letzten beiden Wochentiefs bei 10.250/10.236 Punkten liegen sehr dicht beieinander. Ein Abgleiten unter diese Marke würde deshalb nicht nur den beschriebenen Innenstab nach unten auflösen, sondern auch übergeordnet dürfte der deutsche Aktienmarkt dann wieder unter Druck kommen. Schließlich müssten Investoren dann von einem erneuten Rebreak der Schlüsselzone bei 10.300 Punkten ausgehen. Zu Wochenbeginn sieht es aber gut aus, was das Verteidigen der Bastion aus zwei Fibonacci-Retracements (10.422/10.372 Punkte), dem Tief vom Dezember 2018 (10.279 Punkte) sowie der Nackenlinie eines möglichen Doppeltops betrifft. Dennoch bleibt diese Zone ein wichtiger Taktgeber für die weitere Kursentwicklung am deutschen Aktienmarkt.
Diese Marke ist wichtiger als das Allzeithoch!
Regelmäßige Leser des „HSBC Daily Trading“ kennen unsere langfristige Interpretation des Kursverlaufs des Goldpreises: Eine seit Sommer vergangenen Jahres vorliegende große Bodenbildung sowie eine langgezogene Flaggenkonsolidierung seit dem bisherigen Rekordstand vom September 2011 bei 1.920 USD fungieren weiterhin als die strategischen Kurstreiber. Regelmäßige Leser kennen aber auch unsere Vorliebe für hohe Zeitebenen und langfristige Charts. Die Betrachtung des Edelmetalls auf Quartalbasis fördert wieder einmal ein interessantes Detail zu Tage! So hat der Goldpreis Ende 2011 sowie im Verlauf des Jahres 2012 insgesamt vier Mal wichtige Hochs im Bereich der Marke von 1.800 USD ausgebildet (siehe Chart). Aus Sicht des Quartalscharts besitzt dieses Level eine ungleich höhere Bedeutung als das o. g. Allzeithoch bei 1.920 USD. Mit anderen Worten: Ein Spurt über die diskutierte Schlüsselmarke sorgt für ein Ausrufezeichen hinter unserem strategischen Gold-Szenario und ebnet den Weg zum Ausschöpfen des Kurspotentials der oben beschriebenen Flagge. Im Erfolgsfall werden selbst auf USD-Basis neue Rekordstände zusehends wahrscheinlich.
V-Umkehr als Katalysator
Das Märztief bei 5,31 USD erwies sich bei der Cameco-Aktie letztlich als Fehlausbruch unter die Tiefs von 2016/17 bei 7,68 USD bzw. 7,42 USD. Unterstrichen wird diese Interpretation durch mehrere Faktoren: Zunächst weisen diverse Indikatoren (z. B. RSI, MACD) positive Divergenzen aus. D. h. das eingangs beschriebene Verlaufstief wurde nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt. Im eigentlichen Chartverlauf liegt – bedingt durch den scharfen Kursverfall und die anschließende, dynamische Erholung – zudem ein v-förmiges Umkehrmuster vor (siehe Chart). Als Sahnehäubchen konnte das Papier in der abgelaufenen Woche den Abwärtstrend seit Februar 2019 (akt. bei 9,05 USD) zu den Akten legen. Beide charttechnischen Weichenstellungen werden dabei durch synchrone Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon untermauert. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe des V-Bodens ein ausreichendes Anschlusspotential, um die letzten Verlaufshochs bei rund 13 USD perspektivisch ins Visier zu nehmen. Um die Gefahr eines erneuten Fehlausbruchs – diesmal auf der Oberseite – gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich die 38-Wochen-Linie (akt. bei 8,87 USD) als Absicherung an.
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