20.09.2016 08:00
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DAX® - „inside day“ als Taktgeber

„inside day“ als Taktgeber
Der DAX® startete mit einem klassischen „inside day“ in die neue Handelswoche, denn die gestrige Schwankungsbreite verblieb innerhalb des Pendants vom vergangenen Freitag. Nach den Kursverlusten zum Wochenende hin, handelt es sich dabei aber um eine gute Nachricht. Aufgrund der ausbleibenden Anschlussverkäufe können Anleger weiter auf ein Halten der wichtigen Unterstützungszone aus dem alten Korrekturtrend seit April 2015 (akt. bei 10.375 Punkten) und den Hochs vom April, Mai und Juni zwischen 10.474 und 10.341 Punkten hoffen. Kurzfristig können Anleger den eingangs beschriebenen Innenstab als Orientierungshilfe heranziehen: Während ein Abgleiten unter das Freitagstief bei 10.262 Punkten den Weg bis zur 200-Tages-Linie (akt. bei 10.024 Punkten) ebnen würde, erhöht ein Anstieg über das Hoch vom Freitag bei 10.427 Punkten die Wahrscheinlichkeit für eine technische Reaktion auf Basis der o. g. Schlüsselunterstützungen. Im Erfolgsfall definiert die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 10.518 Punkten) und dem verbliebenen Abwärtsgap vom 12. September bei 10.507/39 Punkten das nächste Erholungsziel.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Drahtseilakt par excellence
Beim Kursverlauf der Goldman-Aktie handelt es sich auch im Hinblick auf die weitere Gesamtmarktentwicklung um einen wichtigen Schlüsselchart. Zuletzt konnte sich der Banktitel exakt bis zur Nackenzone der zu Jahresbeginn vervollständigten Schulter-Kopf-Schulter?-Formation zwischen 167,49 USD und 172,26 USD erholen, deren Bedeutung durch die ebenfalls hier verlaufende 200-Wochen-Linie (akt. bei 169,87 USD) unterstrichen wird. Was die angeführten Barrieren allerdings zu einer absoluten Kernzone macht, ist die Tatsache, dass sich auf diesem Niveau gleichzeitig die Nackenzone eines möglichen Doppelbodens befindet (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund liegt aktuell eine klassische "make or break"-Situation vor. Die letzten beiden Wochenkerzen betonen allerdings eher die Risiken. Während die Vorwochenkerze einen markanten Docht aufweist, muss die abgelaufene Woche sogar als sog. "shooting star" interpretiert werden. Damit ist ein Scheitern an der beschriebenen Schlüsselzone deutlich wahrscheinlicher geworden, was auch einen Hemmschuh für den Gesamtmarkt darstellen dürfte. Als Absicherung neuer Shortengagements in der Goldman-Aktie bietet sich dabei das jüngste „swing high“ bei 172,42 USD an.
 
 
  Goldman Sachs (Weekly)  
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Euro wieder unter Druck
Seit Dezember 2014 befindet sich der Euro im Vergleich zum japanischen Yen im Rückwärtsgang. Zuletzt kam es – ausgehend vom bisherigen Jahrestief bei 109,46 JPY – allerdings zu einer moderaten Erholungsbewegung in Form eines symmetrischen Dreiecks (siehe Chart). Das bemerkenswerte an dieser Entwicklung ist, dass sich die gesamte Kursaktivität der letzten drei Monate, und somit auch das beschriebene Dreieck, vollständig innerhalb der Schwankungsbreite vom 24. Juni vollzog. Mit dem Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends (akt. bei 114,31 JPY) wurde nun das angeführte Konsolidierungsmuster nach unten aufgelöst. Per Saldo steht deshalb ein Wiedersehen mit dem „Brexit“-Tief bei 109,46 JPY zu befürchten, zumal der trendfolgende MACD gerade ein frisches Ausstiegssignal generiert hat. Einzig die Tiefs bei 112,31 JPY bzw. 110,78 JPY definieren auf dem Weg nach Süden noch nennenswerte Etappenziele. Um den Druck vom Euro zu nehmen, müsste indes die Kombination aus der oberen Dreiecksbegrenzung und der 90-Tages-Linie (akt. bei 115,84 JPY bzw. 116,37 JPY) überwunden werden, weshalb sich diese Kumulationszone als Absicherung für neue EUR-Shortpositionen anbietet.
 
 
  EUR/JPY (Daily)  
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