| Fehlausbruch auf der Oberseite |
| Den Kursindex der deutschen Standardwerte hatten wir zuletzt mehrfach als einen der wichtigsten Seismographen für die weitere Entwicklung am heimischen Aktienmarkt ins Feld geführt. Dieser Rolle scheint der Chartverlauf nun im negativen Sinne gerecht zu werden. So muss der Spurt über den seit April bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 5.050 Punkten) bzw. über das Hoch vom April bei 5.210 Punkten mittlerweile als „false break“ eingestuft werden. Damit haben sich auch die Hoffnungen der Bullen auf die Ausprägung einer unteren Umkehr zerschlagen (siehe Chart). Der Rückfall in den angeführten Abwärtstrend wiegt umso schwerer, als dass die negative Weichenstellung mit einem Abwärtsgap (5.130 zu 5.114 Punkte) vollzogen wurde. Per Saldo müssen Anleger nun deutlich „kleinere Brötchen backen“, zumal auch ein negatives Schnittmuster zwischen den Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen droht. Für einen weiteren Wermutstropfen sorgt der Faktor „Saisonalität“. Schließlich signalisieren sowohl der Dekaden- als auch der US-Präsidentschaftszyklus wie auch der Wahlzyklus unter der Prämisse, dass die zweite Amtszeit des Präsidenten endet, eine bis Anfang Oktober andauernde saisonal schwierige Phase. |
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DAX®-Kursindex (Weekly)
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| Hohe Hürden voraus |
| Der Anstieg der IBM-Aktie seit dem aus dem Februar stammenden bisherigen Jahrestief bei 116,91 USD gerät aktuell ins Stocken. Möglicherweise ist das sogar zu schwach ausgedrückt! Aus charttechnischer Sicht liegt das an dem im August ausgeprägten „shooting star“, dem nach wie vor intakten Baissetrend seit April 2013 (akt. bei 170,05 USD) sowie den Barrieren in Form der Glättungslinien der letzten 38 und 90 Monate (akt. bei 165,13 USD bzw. 164,01 USD). Als weiterer Belastungsfaktor droht zeitnah ein negatives Schnittmuster zwischen den beiden angeführten gleitenden Durchschnitten. Deshalb sollten Anleger ihr Augenmerk eher auf die nächsten Unterstützungen legen. Ein erster Halt wird dabei durch das Tief vom Januar 2015 bei 149,56 USD definiert. Wesentlich wichtiger ist allerdings das Unterstützungsbündel aus diversen Hochpunkten der Jahre 1999 bis 2010 zwischen 139,19 USD und 130,92 USD, der Parallelen (akt. bei 136,45 USD) zum o. g. Abwärtstrend sowie der 50%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung seit Herbst 2002 (134,97 USD). Solange der Weg nach Norden (temporär) verbaut ist, stellen Discountzertifikate, welche die angeführte Haltezone berücksichtigen, möglicherweise eine interessante Alternative dar. |
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IBM (Monthly)
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| Gesunde Verschnaufpause oder doch mehr? |
| Das Erreichen der 200-Wochen-Linie (akt. bei 19,33 EUR) nahm der Silberpreis im Juli zum Anlass, um in eine Konsolidierung über zu gehen. Bisher vollzieht sich das beschriebene Kräftesammeln in Form einer klassischen Korrekturflagge (siehe Chart). Gleichzeitig wurde die horizontale Haltezone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 18,50 USD, die gleichzeitig als Nackenlinie der jüngsten Bodenbildung fungiert, zuletzt lehrbuchmäßig zurückgetestet. Vor diesem Hintergrund dürfte ein Bruch des kurzfristigen Korrekturtrends (akt. bei 20,15 USD) – verbunden mit der „bullishen“ Auflösung der angeführten Flagge – dem Edelmetall neues Leben einhauchen. Lohn der Mühen wäre zunächst ein Anlauf auf die Hochs vom Juli und Februar 2014 bei 21,55/22,16 USD, ehe das kalkulatorische Kursziel aus der unteren Umkehr von rund 23 USD doch noch ausgeschöpft werden könnte. Andererseits weisen die aktuellen CoT-Daten nach wie vor sehr hohe spekulative Longpositionen aus. Deshalb gilt es unverändert, die Ausbruchsmarken zwischen 18,80 USD und 18,19 USD unbedingt zu verteidigen. Ansonsten wäre auch die beschriebene untere Umkehr negiert. Zwischen diesen beiden Extremen halten wir eine Fortsetzung der angeführten Flaggenkonsolidierung für das derzeit wahrscheinlichste Szenario. |
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Silber (Weekly)
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