13.06.2017 09:19
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DAX® - Kreuzwiderstand wird immer wichtiger

Kreuzwiderstand wird immer wichtiger
Die im späten Handel am vergangenen Freitag besonders bei den amerikanischen Technologiewerten aufkommende Gewinnmitnahmebereitschaft hat auch den DAX® zu Wochenbeginn belastet. Unter dem Strich sorgt der schwache Wochenauftakt dafür, dass der Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 12.833 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar und den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 12.842/79 Punkten ein weiteres Mal bestätigt wurde. Wollen die deutschen Standardwerte neues Aufwärtsmomentum entfachen, dann haben sie an dieser Stelle mittlerweile ein eher „dickes Brett“ zu bohren. Da der trendfolgende MACD an seiner Signallinie nach unten abzuprallen droht („bullish failure“), sollten Anleger kurzfristig ohnehin „kleinere Brötchen“ backen. Das Tief vom 7. Juni bei 12.641 Punkten bzw. die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.579 Punkten) markieren dabei erste Unterstützungen, ehe das Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) eine weitere Rückzugslinie definiert. Ein ernsthaftes Umdenken ist aus unserer Sicht allerdings erst dann notwendig, sollte der DAX® die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten unterschreiten.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Werden die Karten neu gemischt?
Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres ging es für die SAP-Aktie wie an der Schnur gezogen von gut 75 EUR auf in der Spitze über 96 EUR nach Norden. Wenn es nach einer langen Aufwärtsbewegung zu einem Abwärtsgap (95,58 EUR zu 94,30 EUR) kommt, dann setzt diese Abrisskante oftmals einen technischen Neubewertungsprozess in Gang. Da der Technologietitel auch die 38-Tages-Linie (akt. bei 93,87 EUR) preisgeben musste, überwiegen derzeit die Risiken. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell auch die quantitativen Indikatoren. Hervorheben möchten wir die jüngsten Ausstiegssignale seitens des RSI und des MACD auf Wochenbasis. Die nächsten Unterstützungen befinden sich nun in Form der Tiefpunkte vom April und März bei 90,12 EUR bzw. 88,34 EUR. Die zuletzt genannte Marke harmoniert dabei bestens mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Anfang Dezember 2016 (88,59 EUR). Per Saldo können Anleger aktuell nicht nur Gewinnmitnahmen, sondern sogar neue Shortpositionen ins Auge fassen. Als Absicherung hierfür ist die obere Gapkante der gestern gerissenen Kurslücke prädestiniert.
 
 
  SAP (Daily)  
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Ausbruch im 2. Anlauf?
Die Kursentwicklung der FMC-Aktie war in den letzten Jahren durch eine anhaltende Seitwärtsphase gekennzeichnet. In der Folge schmolz der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band stark zusammen, was in der Vergangenheit oftmals den Ausgangspunkt einer neuen Trendbewegung markierte. Einen wichtigen Hinweis in Sachen „neues Aufwärtsmomentum“ liefern derzeit die gleitenden Durchschnitte im Tagesbereich. Während die von uns betrachteten Glättungslinien der letzten 38, 90 und 200 Tage im April noch dicht beieinander lagen, streben sie nun wieder auseinander. Da der kurzfristige Durchschnitt zudem über dem mittelfristigen liegt und dieser wiederum oberhalb des langfristigen notiert, kann derzeit von einem idealtypischen Aufwärtstrend ausgegangen werden. Per Saldo wecken diese Argumente die Hoffnung, dass sich der Ausbruch auf ein neues Rekordhoch (86,95 EUR) im 2. Anlauf als nachhaltig erweisen dürfte. Im „uncharted territory“ ergeben sich aus den 138,2%- bzw. 161,8%-Retracements des Korrekturimpulses von April bis August 2015 (89,66/94,20 EUR) die nächsten Anlaufziele. Um den Ausbruch auf der Oberseite nicht zu gefährden, sollte die FMC-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die ehemaligen Verlaufshochs zwischen 83,17 EUR und 81,90 EUR zurückfallen.
 
 
  Fresenius Medical Care (Weekly)  
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