| Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres ging es für die SAP-Aktie wie an der Schnur gezogen von gut 75 EUR auf in der Spitze über 96 EUR nach Norden. Wenn es nach einer langen Aufwärtsbewegung zu einem Abwärtsgap (95,58 EUR zu 94,30 EUR) kommt, dann setzt diese Abrisskante oftmals einen technischen Neubewertungsprozess in Gang. Da der Technologietitel auch die 38-Tages-Linie (akt. bei 93,87 EUR) preisgeben musste, überwiegen derzeit die Risiken. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell auch die quantitativen Indikatoren. Hervorheben möchten wir die jüngsten Ausstiegssignale seitens des RSI und des MACD auf Wochenbasis. Die nächsten Unterstützungen befinden sich nun in Form der Tiefpunkte vom April und März bei 90,12 EUR bzw. 88,34 EUR. Die zuletzt genannte Marke harmoniert dabei bestens mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit Anfang Dezember 2016 (88,59 EUR). Per Saldo können Anleger aktuell nicht nur Gewinnmitnahmen, sondern sogar neue Shortpositionen ins Auge fassen. Als Absicherung hierfür ist die obere Gapkante der gestern gerissenen Kurslücke prädestiniert. |