| Die großen Leitplanken |
| Den Kursindex der deutschen Standardwerte halten wir weiter für einen D E R Schlüsselcharts schlechthin. Im Sinne des vorsichtigen Kaufmanns möchten wir mit den negativen Aspekten bzw. der Risikoseite beginnen. Die jüngsten Abschläge haben das Aktienbarometer auf das Niveau vom Sommer 1998 gedrückt. Rein charttechnisch betrachtet, bildet die Haltezone aus den Tiefständen vom Februar 2016 und Oktober 2014 bei 4.350/4.298 Punkten in Kombination mit dem 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses der letzten Jahre (4.299 Punkte) sowie dem im März 2009 etablierten Haussetrend (akt. bei 4.242 Punkten) das entscheidende Unterstützungsbündel. Schließlich würde ein Bruch dieser Bastion eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation abschließen (siehe Chart). Entsprechend schwerwiegend wären die Implikationen einer negativen Weichenstellung. Auf der Oberseite definiert dagegen das Aprilhoch bei 5.210 Punkten im Zusammenspiel mit dem seit April 2015 bestehenden Baissetrend (akt. bei 5.237 Punkten) die entscheidende Signalzone, deren Überwinden nicht nur den entsprechenden Korrekturtrend zu den Akten legen, sondern auch das drohende Umkehrmuster negieren würde. |
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DAX® Kursindex (Weekly)
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| Zu schnell, zu stark gefallen? |
| Die rote Laterne der schlechtesten Wertentwicklung im 2. Quartal geht mit rund -26 % an die Lufthansa-Aktie. Noch dramatischer fällt der Kursverlust seit Mitte März aus, denn seither steht für den Titel in der Spitze sogar ein Minus von über 50 % zu Buche. Möglicherweise fiel der Kursverfall damit aber in zu kurzer Zeit zu dynamisch aus. Zumindest aus charttechnischer Sicht gibt es derzeit eine Reihe von hoffnungsvollen Signalen. So verblieben die Handelsspannen der letzten drei Tage jeweils innerhalb der Ausverkaufskerze vom 27. Juni, was auf einen nachlassenden Verkaufsdruck schließen lässt. Dazu passt die jüngste „selling climax“ in Form des höchsten Handelsvolumens im bisherigen Jahresverlauf sowie die Bodenbildung im Verlauf des Money Flow Index. Darüber hinaus stehen mit dem Tief vom August 2015 bei 10,25 EUR und dem Basisaufwärtstrend seit dem Jahr 2003 (akt. bei 9,28 EUR) sehr massive Unterstützungen zur Verfügung. Als ultimative Rückzugszone bestehen darunter zudem noch die Tiefs von 2012 und 2009 bei 7,88 EUR bzw. 7,73 EUR. Auf der Oberseite hat der Titel allerdings mit dem Tief vom Februar und dem jüngsten Abwärtsgap (11,75/82 EUR) ebenfalls hohe Hürden vor der Brust. |
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Deutsche Lufthansa (Daily)
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| Unterer Umkehrprozess |
| Keine Frage: Seit Ende 2013 befindet sich die Twitter-Aktie in einem Abwärtstrendkanal (siehe Chart). In der 1. Jahreshälfte ist das Papier dabei sogar unter die untere Kanalbegrenzung (akt. bei 16,75 USD) gerutscht. Interessant macht den Titel nun, dass diese negative Weichenstellung keinen großen Abverkaufsdruck mehr nach sich zog. Vielmehr wecken die jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 13,91 USD bzw. 13,73 USD die Hoffnungen auf eine Bodenbildung. Nach dem Bruch des steilen Abwärtstrends seit Mai 2015 (akt. bei 16,26 USD) definieren wir eine nachhaltige Rückkehr in den o. g. Baissetrendkanal als Katalysator einer technischen Aufwärtsreaktion. Im Erfolgsfall bildet die 38-Wochen-Linie (akt. bei 19,54 USD) den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, die sich über das Märzhoch bei 20,32 USD bis zum Tief vom August 2015 bei 21,01 USD erstreckt. Ein Sprung über die angeführten Hürden käme einem endgültigen Befreiungsschlag gleich. Schließlich wäre dann die untere Umkehr tatsächlich abgeschlossen, aus der sich ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 6,50 USD ableiten ließe. Um die Perspektive „Bodenbildung“ nicht aus den Augen zu verlieren, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr in den alten, steilen Abwärtstrend zurückfallen. |
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Twitter (Weekly)
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