DAX® Kursindex - Einer der absoluten Schlüsselcharts!
Einer der absoluten Schlüsselcharts!
Nach einem ersten, sehr dynamischen Erholungsimpuls seit dem Märztief bei 8.256 Punkten hat der DAX® zuletzt eine deutlich ruhigere Gangart angeschlagen. Dieses Verhaltensmuster gibt uns die Gelegenheit, nochmals auf einen wichtigen Schlüsselchart hinzuweisen. Gemeint ist der Chartverlauf der deutschen Standardwerte – ohne Berücksichtigung der Dividenden. Beim DAX®-Kursindex bildet die Kombination aus der 200-Monats-Linie (akt. bei 4.398 Punkten), dem Abwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (akt. bei 4.397 Punkten) sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit März 2009 (4.351 Punkte) ein massives Unterstützungsbündel. Vervollständigt wird die beschriebene Kumulationszone durch den langfristigen Aufwärtstrend seit dem Jahr 2003 (akt. bei 4.159 Punkten). Da unterhalb der diskutierten Bastion zudem eine große Topformation komplettiert wäre (siehe Chart), gilt es, die angeführte Schlüsselzone in Zukunft unbedingt zu verteidigen. Aufgrund der April-Erholung bzw. des jüngsten Innenstabs gewinnt aber eine Stabilisierung auf Basis der o. g. Kernunterstützung deutlich an Konturen.
DAX® Kursindex (Monthly)

Der MACD als unterstützender Faktor
Auf unsere Auswertung der Marktbreite anhand des MACD-Indikators haben wir sehr viel positives Feedback erhalten. Vielen Dank dafür! Ihre Rückmeldungen haben uns dazu bewogen, noch einmal tiefer in die Thematik abzutauchen. Zunächst haben wir untersucht, wie viele der 160 deutschen Standardwerte aus DAX®, MDAX® und SDAX® auf Wochenbasis einen negativen MACD-Wert aufweisen. Dies ist dann der Fall, wenn der der Berechnung zugrunde liegende, kurzfristige gleitende Durchschnitt unter dem längerfristigen notiert. Bei 134 von 160 Titel gilt dieser Zusammenhang, was einem Anteil von fast 84 % entspricht! In der ersten Börsenliga verfügt sogar nur die FMC-Aktie über einen positiven Wochen-MACD. Im zweiten Schritt haben wir für die 90 Einzelwerte aus DAX® und MDAX® analysiert, wie viele die MACD-Tiefs von der Hochphase der Finanzmarktkrise 2008/09 eingestellt oder gar unterschritten haben. Das alte Sprichwort: „Wenn die Nacht am schwärzesten ist, dann ist der Tag nicht mehr weit“, liefert hier die entscheidende Orientierungshilfe. Wenn der Trendfolger schon jetzt vielfach extreme Tiefstände erreicht hat, wie weit kann der MACD dann noch nachgeben? (Fortsetzung siehe unten)
DAX® (Weekly)

Marktbreite: Limitiertes Abschlagspotential
Als zweites Positivkriterium berücksichtigen wir, wenn es zu Divergenzen zwischen dem MACD und dem eigentlichen Chartverlauf kommt. Eine solche positive Divergenz signalisiert häufig einen hohen Reifegrad des vorangegangenen Abwärtsimpulses und ist deshalb regelmäßig ein Vorbote nahender Trendwenden. 16 Einzeltitel mussten wir aufgrund einer zu geringen Börsenhistorie aus den beiden großen, deutschen Auswahlindizes ausklammern. Das ist auch der Grund, warum eine Ausdehnung der Analyse auf den SDAX® keinen Sinn ergibt. Hier sind schlichtweg zu viele Titel mit einer nicht ausreichenden Historie gelistet. Wir möchten Sie nicht länger auf die Folter spannen: Bei 31 Titeln notiert der MACD auf historisch tiefen Niveaus. 24 weitere Einzelwerte weisen inzwischen positive Divergenzen auf. Bei einer Grundgesamtheit von 74 entspricht das einem Anteil von gut 74 %. Fast drei Viertel aller DAX®- und MDAX®-Werte notieren also entweder extrem niedrig oder signalisieren eine fortgeschrittene Baissephase. Per Saldo stellt die schwache Marktbreite – gemessen am MACD – einen unterstützenden Faktor dar, welcher das zukünftige Abschlagspotential limitieren sollte.
DAX® (Weekly)

Erfolgreiche Trendwende?
Seit dem Frühjahr 2019 erlebten iRobot-Aktionäre eine schwierige Marktphase, in der ihr Papier in der Spitze von 132,88 USD auf 32,79 USD einbrach. Nachdem der Titel zuvor also Kursverluste von 75 % verkraften musste, gelang seit dem Märztief fast eine Kursverdoppelung. Aus charttechnischer Sicht macht vor allem die Rückeroberung der Widerstandszone zwischen rund 55 USD und gut 58 USD den gegenwärtigen Charme der Aktie aus. Verschiedene alte Hoch- und Tiefpunkte bilden hier zusammen mit einem Fibonacci-Level (56,41 USD) ein wichtiges Barrierenbündel. Da vor dessen Rückeroberung zudem eine Keilformation nach oben aufgelöst wurde (siehe Chart), dürfte die Aktie das Schlimmste überstanden haben. In die gleiche Kerbe schlagen beispielsweise die positiven Divergenzen, welche sich zwischen dem eigentlichen Chartverlauf einerseits sowie dem MACD bzw. der Relativen Stärke (Levy) andererseits ergeben. Beide Trendfolger konnten zuletzt sogar handfeste Einstiegssignale generieren. Ein weiteres Fibonacci-Level (71,02 USD) bzw. das Tief vom Dezember 2018 (73,01 USD) definieren aktuell die nächsten Anlaufziele. Als Absicherung bietet sich dagegen das 2018er-Tief bei 56,61 USD an.
iRobot (Weekly)

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Nach einem ersten, sehr dynamischen Erholungsimpuls seit dem Märztief bei 8.256 Punkten hat der DAX® zuletzt eine deutlich ruhigere Gangart angeschlagen. Dieses Verhaltensmuster gibt uns die Gelegenheit, nochmals auf einen wichtigen Schlüsselchart hinzuweisen. Gemeint ist der Chartverlauf der deutschen Standardwerte – ohne Berücksichtigung der Dividenden. Beim DAX®-Kursindex bildet die Kombination aus der 200-Monats-Linie (akt. bei 4.398 Punkten), dem Abwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (akt. bei 4.397 Punkten) sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit März 2009 (4.351 Punkte) ein massives Unterstützungsbündel. Vervollständigt wird die beschriebene Kumulationszone durch den langfristigen Aufwärtstrend seit dem Jahr 2003 (akt. bei 4.159 Punkten). Da unterhalb der diskutierten Bastion zudem eine große Topformation komplettiert wäre (siehe Chart), gilt es, die angeführte Schlüsselzone in Zukunft unbedingt zu verteidigen. Aufgrund der April-Erholung bzw. des jüngsten Innenstabs gewinnt aber eine Stabilisierung auf Basis der o. g. Kernunterstützung deutlich an Konturen.
Der MACD als unterstützender Faktor
Auf unsere Auswertung der Marktbreite anhand des MACD-Indikators haben wir sehr viel positives Feedback erhalten. Vielen Dank dafür! Ihre Rückmeldungen haben uns dazu bewogen, noch einmal tiefer in die Thematik abzutauchen. Zunächst haben wir untersucht, wie viele der 160 deutschen Standardwerte aus DAX®, MDAX® und SDAX® auf Wochenbasis einen negativen MACD-Wert aufweisen. Dies ist dann der Fall, wenn der der Berechnung zugrunde liegende, kurzfristige gleitende Durchschnitt unter dem längerfristigen notiert. Bei 134 von 160 Titel gilt dieser Zusammenhang, was einem Anteil von fast 84 % entspricht! In der ersten Börsenliga verfügt sogar nur die FMC-Aktie über einen positiven Wochen-MACD. Im zweiten Schritt haben wir für die 90 Einzelwerte aus DAX® und MDAX® analysiert, wie viele die MACD-Tiefs von der Hochphase der Finanzmarktkrise 2008/09 eingestellt oder gar unterschritten haben. Das alte Sprichwort: „Wenn die Nacht am schwärzesten ist, dann ist der Tag nicht mehr weit“, liefert hier die entscheidende Orientierungshilfe. Wenn der Trendfolger schon jetzt vielfach extreme Tiefstände erreicht hat, wie weit kann der MACD dann noch nachgeben? (Fortsetzung siehe unten)
Marktbreite: Limitiertes Abschlagspotential
Als zweites Positivkriterium berücksichtigen wir, wenn es zu Divergenzen zwischen dem MACD und dem eigentlichen Chartverlauf kommt. Eine solche positive Divergenz signalisiert häufig einen hohen Reifegrad des vorangegangenen Abwärtsimpulses und ist deshalb regelmäßig ein Vorbote nahender Trendwenden. 16 Einzeltitel mussten wir aufgrund einer zu geringen Börsenhistorie aus den beiden großen, deutschen Auswahlindizes ausklammern. Das ist auch der Grund, warum eine Ausdehnung der Analyse auf den SDAX® keinen Sinn ergibt. Hier sind schlichtweg zu viele Titel mit einer nicht ausreichenden Historie gelistet. Wir möchten Sie nicht länger auf die Folter spannen: Bei 31 Titeln notiert der MACD auf historisch tiefen Niveaus. 24 weitere Einzelwerte weisen inzwischen positive Divergenzen auf. Bei einer Grundgesamtheit von 74 entspricht das einem Anteil von gut 74 %. Fast drei Viertel aller DAX®- und MDAX®-Werte notieren also entweder extrem niedrig oder signalisieren eine fortgeschrittene Baissephase. Per Saldo stellt die schwache Marktbreite – gemessen am MACD – einen unterstützenden Faktor dar, welcher das zukünftige Abschlagspotential limitieren sollte.
Erfolgreiche Trendwende?
Seit dem Frühjahr 2019 erlebten iRobot-Aktionäre eine schwierige Marktphase, in der ihr Papier in der Spitze von 132,88 USD auf 32,79 USD einbrach. Nachdem der Titel zuvor also Kursverluste von 75 % verkraften musste, gelang seit dem Märztief fast eine Kursverdoppelung. Aus charttechnischer Sicht macht vor allem die Rückeroberung der Widerstandszone zwischen rund 55 USD und gut 58 USD den gegenwärtigen Charme der Aktie aus. Verschiedene alte Hoch- und Tiefpunkte bilden hier zusammen mit einem Fibonacci-Level (56,41 USD) ein wichtiges Barrierenbündel. Da vor dessen Rückeroberung zudem eine Keilformation nach oben aufgelöst wurde (siehe Chart), dürfte die Aktie das Schlimmste überstanden haben. In die gleiche Kerbe schlagen beispielsweise die positiven Divergenzen, welche sich zwischen dem eigentlichen Chartverlauf einerseits sowie dem MACD bzw. der Relativen Stärke (Levy) andererseits ergeben. Beide Trendfolger konnten zuletzt sogar handfeste Einstiegssignale generieren. Ein weiteres Fibonacci-Level (71,02 USD) bzw. das Tief vom Dezember 2018 (73,01 USD) definieren aktuell die nächsten Anlaufziele. Als Absicherung bietet sich dagegen das 2018er-Tief bei 56,61 USD an.
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