16.06.2017 08:59
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DAX®-Kursindex - Innenstäbe – prozyklisch positionieren

Innenstäbe – prozyklisch positionieren
Regelmäßig gehen wir an dieser Stelle auch auf die technischen Perspektiven des DAX®-Kursindex ein. Während sich der langfristige Aufwärtstrend seit März 2009 sowie die 2016 nach oben aufgelöste Korrekturflagge weiter als langfristige Katalysatoren erweisen, ist den deutschen Standardwerten – ohne Berücksichtigung der Dividenden – in den letzten Wochen im Bereich von gut 6.000 Punkten das Aufwärtsmomentum abhandengekommen. Festmachen lässt sich dies an der Tatsache, dass die Schwankungsbreiten der letzten drei Wochen jeweils innerhalb des Pendants der Vorperiode verblieben. Per Saldo entstehen also sog. "inside weeks", die eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall nahelegen. Mit anderen Worten: Auf der Oberseite ist ein nachhaltiger Anstieg über die jüngste Verlaufshoch bei 6.125 Punkten nötig, um das historische Hoch aus dem Jahr 2015 bei 6.340 Punkten ins Visier zu nehmen. Aber auch die untere Begrenzung der Innenstäbe (5.933 Punkte) ist extrem wichtig. Schließlich fällt dieses Level mit dem Aufwärtsgap von Ende April (5.880 zu 5.940 Punkte) sowie dem Hoch vom Juli 2015 (5.922 Punkte) zusammen. Diese Bastion sollten Anleger als Stopp-Loss beachten, zumal die jüngste Seitwärtsphase auch im Verlauf des MACD und des RSI Spuren hinterlassen hat.
 
 
  DAX®-Kursindex (Weekly)  
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Der Lackmusstest schlechthin
Im Jahresverlauf 2017 hat der Goldpreis bisher per Saldo knapp zweistellig zulegen können. Der Aufwärtsimpuls seit dem zyklischen Tief vom Dezember 2016 bei 1.122 USD steht nun aber vor einer wichtigen Nagelprobe. Schließlich hat das Edelmetall den seit September 2011 bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 1.290 USD) unmittelbar vor der Brust. Wenngleich die quantitativen Indikatoren freundlich zu interpretieren sind – Stichwort: Bodenbildung im Verlauf des RSI bzw. Aufsetzen des MACD auf seiner Signallinie –, sollten Anleger den Bruch der angeführten Trendlinie abwarten. Da die gesamte Korrektur der letzten Jahre im Erfolgsfall letztlich als Flagge zu interpretieren wäre, kann die Bedeutung dieser "make or break"-Marke gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für ein weiteres Argument sorgt an dieser Stelle, dass ein Anstieg über 1.300 USD auch aus Sicht des Point & Figure-Charts für ein neues Investmentkaufsignal sorgen würde. Scheitert der Goldpreis indes an dem langfristigen Abwärtstrend, definiert das Maitief bei 1.214 USD einen ersten und die Kreuzunterstützung aus dem o. g. Dezembertief und einer internen Trendlinie seit Mai 2013 (siehe Chart; akt. bei 1.104 USD) einen weiteren, sehr wichtigen Rückzugsbereich.
 
 
  Gold (Monthly)  
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Pullback bestätigt Flaggenausbruch
Zuletzt hatten wir uns mehrfach konstruktiv in Bezug auf die K+S-Aktie geäußert (u. a. "Daily Trading" vom 16. Mai). Den jüngsten, nahezu idealtypischen Pullback an die Kombination aus der 38-Tages-Linie und dem ehemaligen Abwärtstrend (akt. Bei 22,69/41 EUR) werten wir als Bestätigung unserer Sichtweise. Dank des lehrbuchmäßigen Rücksetzers wurde nämlich der trendbestätigende Charakter der jüngsten Korrekturflagge untermauert (siehe Chart). Da auch der trendfolgende MACD auf Tages- wie auch auf Wochenbasis zuletzt wieder auf "kaufen" gedreht hat, sollte das bisherige Jahreshoch vom Januar bei 24,95 EUR nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Jenseits dieses Levels können Anleger zudem von einer langfristigen Trendwende ausgehen, zumal der Titel jüngst auch seine 200-Wochen-Linie (akt. bei 23,69 EUR) zurückerobern konnte. Rein rechnerisch lässt sich aus der beschriebenen Flagge ein Anschlusspotential bis knapp 30 EUR ableiten, welches bestens mit der Kurslücke vom Herbst 2015 (28,00 EUR zu 30,61 EUR) harmoniert. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das o. g. Sprungbrett bei rund 22,50 EUR an.
 
 
  K + S (Daily)  
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