DAX® - "Let the bulls run"
"Let the bulls run"
Am Freitag ging beim DAX® eine weitere bemerkenswerte Handelswoche zu Ende. Gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche konnten die deutschen Standardwerte fast 1.300 Punkte zulegen. Das jüngste MACD-Kaufsignal – auf historisch niedrigem Niveau – sowie die Rückeroberung der Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 12.144/12.039 Punkten) haben sich dabei als wesentliche Katalysatoren erwiesen. Nach der Rückeroberung des ehemaligen Erholungstrends seit Ende 2018 (akt. bei 12.697 Punkten) können die Bullen nun sogar von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März bei 13.237/13.501 Punkten träumen. Grundsätzlich sollten Anleger in Aufschwungphasen mit einer derart hohen Dynamik nach dem Motto „let the bulls run“ verfahren, zumal die konjunktursensiblen Halbleiterwerte aus dem SOX am Freitag ein neues Allzeithoch erreichten und erstmals in der Geschichte über 2.000 Punkten notieren. Dennoch möchten wir eventuell aufkommender Euphorie mit einem klaren DAX®-Money Management begegnen. Ein erneutes Unterschreiten des alten 2018er-Aufwärtstrend wäre gleichermaßen ein Warnsignal wie ein Schließen der Mini-Kurslücke auf Tagesbasis vom vergangenen Freitag (12.560 zu 12.558 Punkte).
DAX® (Weekly)

Doppelte Glättungslinien…
… bremsen den Euro Stoxx 50® nur temporär aus. So lässt sich unsere grundsätzliche Einschätzung der europäischen Standardwerte aktuell auf den Punkt bringen. Doch der Reihe nach: Die Negierung der Topformation der letzten Jahre sowie bemerkenswerte Indikatorsignale – zum Teil auf historisch niedrigen Niveaus – haben Ihre Wirkung nicht verfehlt. Inzwischen konnte das Aktienbarometer seit dem Märztief bei 2.303 Punkten mehr als 1.000 Punkte gutmachen. Bei gut 3.300 Zählern stoßen die europäischen „blue chips“ nun aber auf ein hartnäckiges Barrierenbündel. Neben verschiedenen horizontalen Marken könnten hier vor allem die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 3.373/84 Punkten) die jüngste Erholung ausbremsen. Wir erwarten allerdings lediglich ein temporäres Kräftesammeln. In Anschluss an eine Atempause dürfte der Euro Stoxx 50® wieder nach Norden durchstarten. Als Kurstreiber sollte sich dabei neben den o. g. Indikatorsignalen eine „Tasse-Henkel-Formation“ auf Tagesbasis erweisen. Das Anschlusspotential dieses Umkehrmusters lässt sich auf rund 700 Punkte taxieren, so dass perspektivisch die o. g. Durchschnitte überwunden und die Kurslücke von Anfang März bei 3.762/77 Punkten ins Visier genommen werden dürfte.
EURO STOXX 50® (Weekly)

Saisonale Biotech-Sommerrally?
Zuletzt hatten wir auf das neue Allzeithoch (5.709 Punkte) beim NYSE Arca Biotechnology hingewiesen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 29. Mai). Der Ausbruch auf ein neues Rekordlevel erfolgt zu einem saisonal günstigen Zeitpunkt, denn der Biotech-Index konnte in der Phase vom 12. Juni bis Ende Juli in diesem Jahrtausend um durchschnittlich 4,5 % zulegen. Können Anleger von diesem saisonalen Rückenwind auch auf Einzeltitelebene profitieren? Diese Frage möchten wir mit Hilfe der Amgen-Aktie beantworten. Seit 2000 fällt der durchschnittliche Kurszuwachs in besagtem Zeitraum hier mehr als doppelt so hoch aus (+9,36 %) und liefert damit fast die gesamte Jahresperformance (+9,64 %). Wichtig ist aber auch die Kontinuität der Wertentwicklung. In 16 von 20 Jahren konnte die Amgen-Aktie vom 12. Juni bis 31. Juli in diesem Jahrtausend Kursgewinne verbuchen. Nur vier Mal fiel das Papier, was einer Trefferquote von 80 % entspricht. Die saisonalen Rahmenbedingungen stimmen also. Die Chancen stehen deshalb gut, dass der Biotechtitel die 38-Wochen-Linie (akt. bei 220,83 USD) als Sprungbrett nutzen wird (siehe Chart). Perspektivisch winkt dabei ein Anlauf auf die bisherigen Allzeithochs bei knapp 245 USD – vielleicht sogar schon in den nächsten sieben Wochen.
Amgen (Weekly)

Volatilität am Anschlag
Mit der Leoni-Aktie möchten wir Ihnen heute einen antizyklischen Tradingkandidaten vorstellen. Besonders seit Anfang 2018 gingen Anleger mit dem Titel durch ein Tal der Tränen. Dabei musste das Papier sogar die Haltezone bei gut 6 EUR der letzten 20 Jahre temporär preisgeben (siehe Chart). Doch auf solche Fehlausbrüche folgen oftmals schnelle dynamische Erholungsimpulses. Begünstigt wird eine Gegenbewegung durch die letzten Monatskerzen, die einen nicht ganz idealtypischen „morning star“ bilden, sowie diverse Indikatoren. So arbeiten beispielsweise RSI und MACD an neuen Einstiegssignalen. Gleichzeitig ist die Volatilität am Anschlag. Als Beleg für diese These dient der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band. Aktuell liegen die Begrenzungen des Volatilitätsindikators weiter auseinander denn je! Auf Wochenbasis weisen die drei angeführten Indikatoren darüber hinaus allesamt positive Divergenzen aus. Per Saldo sind das alles starke Indizien, dass das Apriltief bei 5,20 EUR ein wichtiges, zyklisches Low markiert. Anleger, die diese Einschätzung teilen, finden aufgrund des historisch hohen Volatilität im Segment der Anlagezertifikate derzeit sehr attraktive Produktkonditionen vor.
LEONI (Monthly)

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Am Freitag ging beim DAX® eine weitere bemerkenswerte Handelswoche zu Ende. Gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche konnten die deutschen Standardwerte fast 1.300 Punkte zulegen. Das jüngste MACD-Kaufsignal – auf historisch niedrigem Niveau – sowie die Rückeroberung der Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 12.144/12.039 Punkten) haben sich dabei als wesentliche Katalysatoren erwiesen. Nach der Rückeroberung des ehemaligen Erholungstrends seit Ende 2018 (akt. bei 12.697 Punkten) können die Bullen nun sogar von einem Anlauf auf die große Abwärtskurslücke von Anfang März bei 13.237/13.501 Punkten träumen. Grundsätzlich sollten Anleger in Aufschwungphasen mit einer derart hohen Dynamik nach dem Motto „let the bulls run“ verfahren, zumal die konjunktursensiblen Halbleiterwerte aus dem SOX am Freitag ein neues Allzeithoch erreichten und erstmals in der Geschichte über 2.000 Punkten notieren. Dennoch möchten wir eventuell aufkommender Euphorie mit einem klaren DAX®-Money Management begegnen. Ein erneutes Unterschreiten des alten 2018er-Aufwärtstrend wäre gleichermaßen ein Warnsignal wie ein Schließen der Mini-Kurslücke auf Tagesbasis vom vergangenen Freitag (12.560 zu 12.558 Punkte).
Doppelte Glättungslinien…
… bremsen den Euro Stoxx 50® nur temporär aus. So lässt sich unsere grundsätzliche Einschätzung der europäischen Standardwerte aktuell auf den Punkt bringen. Doch der Reihe nach: Die Negierung der Topformation der letzten Jahre sowie bemerkenswerte Indikatorsignale – zum Teil auf historisch niedrigen Niveaus – haben Ihre Wirkung nicht verfehlt. Inzwischen konnte das Aktienbarometer seit dem Märztief bei 2.303 Punkten mehr als 1.000 Punkte gutmachen. Bei gut 3.300 Zählern stoßen die europäischen „blue chips“ nun aber auf ein hartnäckiges Barrierenbündel. Neben verschiedenen horizontalen Marken könnten hier vor allem die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 3.373/84 Punkten) die jüngste Erholung ausbremsen. Wir erwarten allerdings lediglich ein temporäres Kräftesammeln. In Anschluss an eine Atempause dürfte der Euro Stoxx 50® wieder nach Norden durchstarten. Als Kurstreiber sollte sich dabei neben den o. g. Indikatorsignalen eine „Tasse-Henkel-Formation“ auf Tagesbasis erweisen. Das Anschlusspotential dieses Umkehrmusters lässt sich auf rund 700 Punkte taxieren, so dass perspektivisch die o. g. Durchschnitte überwunden und die Kurslücke von Anfang März bei 3.762/77 Punkten ins Visier genommen werden dürfte.
Saisonale Biotech-Sommerrally?
Zuletzt hatten wir auf das neue Allzeithoch (5.709 Punkte) beim NYSE Arca Biotechnology hingewiesen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 29. Mai). Der Ausbruch auf ein neues Rekordlevel erfolgt zu einem saisonal günstigen Zeitpunkt, denn der Biotech-Index konnte in der Phase vom 12. Juni bis Ende Juli in diesem Jahrtausend um durchschnittlich 4,5 % zulegen. Können Anleger von diesem saisonalen Rückenwind auch auf Einzeltitelebene profitieren? Diese Frage möchten wir mit Hilfe der Amgen-Aktie beantworten. Seit 2000 fällt der durchschnittliche Kurszuwachs in besagtem Zeitraum hier mehr als doppelt so hoch aus (+9,36 %) und liefert damit fast die gesamte Jahresperformance (+9,64 %). Wichtig ist aber auch die Kontinuität der Wertentwicklung. In 16 von 20 Jahren konnte die Amgen-Aktie vom 12. Juni bis 31. Juli in diesem Jahrtausend Kursgewinne verbuchen. Nur vier Mal fiel das Papier, was einer Trefferquote von 80 % entspricht. Die saisonalen Rahmenbedingungen stimmen also. Die Chancen stehen deshalb gut, dass der Biotechtitel die 38-Wochen-Linie (akt. bei 220,83 USD) als Sprungbrett nutzen wird (siehe Chart). Perspektivisch winkt dabei ein Anlauf auf die bisherigen Allzeithochs bei knapp 245 USD – vielleicht sogar schon in den nächsten sieben Wochen.
Volatilität am Anschlag
Mit der Leoni-Aktie möchten wir Ihnen heute einen antizyklischen Tradingkandidaten vorstellen. Besonders seit Anfang 2018 gingen Anleger mit dem Titel durch ein Tal der Tränen. Dabei musste das Papier sogar die Haltezone bei gut 6 EUR der letzten 20 Jahre temporär preisgeben (siehe Chart). Doch auf solche Fehlausbrüche folgen oftmals schnelle dynamische Erholungsimpulses. Begünstigt wird eine Gegenbewegung durch die letzten Monatskerzen, die einen nicht ganz idealtypischen „morning star“ bilden, sowie diverse Indikatoren. So arbeiten beispielsweise RSI und MACD an neuen Einstiegssignalen. Gleichzeitig ist die Volatilität am Anschlag. Als Beleg für diese These dient der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band. Aktuell liegen die Begrenzungen des Volatilitätsindikators weiter auseinander denn je! Auf Wochenbasis weisen die drei angeführten Indikatoren darüber hinaus allesamt positive Divergenzen aus. Per Saldo sind das alles starke Indizien, dass das Apriltief bei 5,20 EUR ein wichtiges, zyklisches Low markiert. Anleger, die diese Einschätzung teilen, finden aufgrund des historisch hohen Volatilität im Segment der Anlagezertifikate derzeit sehr attraktive Produktkonditionen vor.
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