| Neues Allzeithoch zum Greifen nah |
| Die Serie an neuen Jahreshochs (12.313 Punkte) hielt beim DAX® auch zum Wochenschluss
an. Abseits dieser kurzfristigen Betrachtung möchten wir den Monatsultimo nutzen,
um wieder einmal den Langfristchart der deutschen Standardwerte zu beleuchten. Zwei
wichtige Implikationen lassen sich aus dessen Betrachtung ableiten: Zum einen ist
der grundsätzliche Haussetrend absolut intakt, zum anderen steht der höchste jemals
erzielte Monatsschlusskurs (ebenfalls 12.313 Punkte) zu Buche. Letzteres Phänomen
unterstreicht die erste Feststellung nochmals zusätzlich. Auf dem Weg nach Norden
markiert das alte Rekordhoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten die letzte verbliebene
Hürde. Gelingt dem Aktienbarometer der Vorstoß in „uncharted territory“, könnte sich
die Aufwärtsdynamik sogar nochmals beschleunigen. Nicht zuletzt der Faktor „Saisonalität“
liefert hierfür wichtige Argumente. So zählt der April – Stichwort: Dividendensaison
– traditionell zu den besten Börsenmonaten. In diesem Jahr greifen die beiden bekanntesten
Börsenzyklen den Aktienmärkten zusätzlich unter die Arme. So läuten der US-Präsidentschafts-
und der Dekadenzyklus nun, die bis in Hochsommer hinein andauernde, beste Phase des
Jahres ein. |
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DAX® (Monthly) |
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| Wie an der Schnur gezogen |
| Nach dem erfolgreichen Pullback an die 38-Wochen-Linie (akt. bei 171,49 EUR) vom September
2016 haben die LVMH-Bullen einen Gang höher geschaltet und einen beachtlichen Spurt
(siehe Chart) hingelegt. Dabei macht der im Dezember 2016 erfolgte Durchbruch von
markanten Widerständen, welche zahlreiche alte Rekordstände widerspiegeln, den Weg
frei in Richtung neuer Höchstmarken. Mit den Kursgewinnen der vergangenen Woche liefert
die Aktie erneut das stärkste „bullishe“ Signal in Form eines neuen Allzeithochs (203,95
EUR). Nach oben hin hindert die Bullen kein Widerstand, um sich entlang der intakten
Aufwärtstrendlinie seit Oktober 2016 (akt. bei 198,51 EUR) zu neuen Höhen aufzuschwingen.
Allerdings wird mit dem Blick auf den RSI sowie die abnehmenden Umsätze das Eis dünner.
Schließlich notiert der Oszillator in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag,
Woche, Monat) im überkauften Bereich. Dies sollten Anleger zum Anlass nehmen, um den
Stopp für bestehende Positionen nachzuziehen. Die Kombination aus der o. g. Aufwärtstrendlinie,
dem jüngsten „swing low“ und dem Hoch vom Januar 2017 (193,35 EUR) bildet einen Rückzugsbereich,
der in Zukunft nicht mehr unterschritten werden sollte. |
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LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton (Weekly) |
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| Raus aus der Konsolidierung |
| Seit Jahren befindet sich die Nemetschek-Aktie in einem stabilen Aufwärtstrend. Das
zyklische Hoch von Mitte Oktober 2016 bei 59,50 EUR nutzte das Papier allerdings,
um in eine Konsolidierung überzugehen. Nach einem erfolgreichen Test des langfristigen
Haussetrends seit August 2012 (akt. bei 49,93 EUR) liefert die abgelaufene Woche nun
starke Indizien für ein Ende des Luftholens – und zwar in dreifacher Hinsicht. Zunächst
einmal gelang dem Titel der Sprung über die Hochs der letzten fünf Wochen, die allesamt
im Bereich der Marke von knapp 52 EUR ausgeprägt wurden. Gleichzeitig konnte die 38-Wochen-Linie
(akt. bei 53,14 EUR) zurückerobert werden. Für das „i-Tüpfelchen“ sorgt aber sicherlich
der Bruch des seit Oktober bestehenden Korrekturtrends, womit die gesamte Verschnaufpause
letztlich als klassische Korrekturflagge interpretiert werden kann. Die beschriebenen
Ausbrüche werden zudem durch ein neues Einstiegssignal seitens des trendfolgenden
MACD untermauert. Das nach oben aufgelöste Konsolidierungsmuster lässt perspektivisch
sogar auf neue Rekordstände oberhalb der Marke von 59,50 EUR schließen. Als Absicherung
bietet sich die ehemalige Flaggenbegrenzung (akt. bei 52,83 EUR) an. |
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Nemetschek (Weekly) |
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