| Respekt vor dem Rekordhoch |
| Die zuletzt thematisierte Serie an neuen Verlaufshochs konnte der DAX® zu Wochenbeginn
zwar fortsetzen, dennoch sorgt der gestrige Handelstag letztlich für ein wenig Ernüchterung.
So verließ die Marktteilnehmer nicht nur im Bereich des bisherigen Allzeithochs vom
April 2015 bei 12.391 Punkten der Mut, sondern über den gesamten Tag hinweg war eine
latente Gewinnmitnahmebereitschaft festzustellen. Im Tageschart schlägt sich diese
Entwicklung in einem „roten Block“ nieder. Aufgrund dieses negativen Candlestickmusters
– mit einer Eröffnung nahezu auf Tageshoch und einem Schlusskurs nahezu auf -tief
– droht das Aktienbarometer den o. g. Rekordstand zunächst aus den Augen zu verlieren.
Vielmehr sollten Anleger kurzfristig ein stärkeres Augenmerk auf die möglichen Rückzugsbereiche
legen. Als erste Unterstützung dient dabei die Kombination aus der jüngsten Kurslücke
(untere Gapkante bei 12.159 Punkten) und dem Hoch vom 16. März bei 12.156 Punkten.
Danach bildet die Verbindung aus einer weiteren Kurslücke (12.045 zu 11.996 Punkte)
im Zusammenspiel mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 11.966 Punkten) die nächste Auffangzone. |
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DAX® (Daily) |
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| Cap auf Basis der Ausbruchsmarken |
| Nach der Verbesserung der charttechnischen Ausgangslage der United Internet-Aktie
in Form eines Bruchs des seit Ende 2015 bestehenden Baissetrends sowie der Rückeroberung
der 200-Tages-Linie (akt. bei 38,12 EUR) hatten wir zuletzt die inzwischen abgeschlossene
Bodenbildung der letzten neun Monate hervorgehoben („siehe Daily Trading“ vom 27.
März). Da die untere Umkehr einerseits durch die höchsten Umsätze des Jahres bestätigt
wurde und es andererseits am vergangenen Freitag zu einem Pullback an die letzten
Verlaufshochs zwischen 40,10 EUR und 41,01 EUR kam, liegt derzeit ein lehrbuchmäßiges
Ausbruchsszenario vor. Solche Situationen können auch konservative Investoren nutzen.
So berücksichtigen die unten stehenden Discount-Zertifikate die o. g. Schlüsselmarken
bei gut 40 EUR als mögliche Unterstützungen. Mit anderen Worten: Der Cap der Anlageprodukte
befindet sich unterhalb der zuletzt angeführten Ausbruchsmarken. Technisch motivierte
Anleger können so also eine defensive Möglichkeit finden, um an der möglichen Bodenbildung
des Technologietitels zu profitieren. Aus der Höhe der unteren Umkehrformation lässt
sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial bis rund 46 EUR ableiten, welches bestens
mit dem Hoch vom Mai 2016 bei 45,79 EUR harmoniert. |
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United Internet (Daily) |
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| Neue Aufwärtsdynamik? |
| Von April 2015 bis Februar 2016 war die Dürr-Aktie in einer scharfen abc-Korrektur
gefangen. Die Kursentwicklung seither nutzte der Titel, um im Bereich des seit 2009
bestehenden Basisaufwärtstrends (akt. bei 72,26 EUR) eine untere Umkehr in Form einer
inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation auszuprägen (siehe Chart). Allerdings entfachte
die Vervollständigung des Bodenmusters (zunächst) kein neues Aufwärtsmomentum. Vielmehr
kam es danach sogar zu einem nahezu idealtypischen Pullback an die Kumulationszone
aus der Nackenlinie der unteren Umkehr sowie der 38-Wochen-Linie (akt. bei 76,17 EUR).
Mit dem Sprung über die Hochs von Januar/Februar bei 82,25/75 EUR – gleichbedeutend
mit dem höchsten Wochenschlusskurs seit Juli 2015 – liegt nun die charttechnische
Steilvorlage vor, um neue Aufwärtsdynamik zu entfalten. Die Hochpunkte bei 90,30 EUR
bzw. 95,90 EUR definieren dabei wichtige Etappenziele. Perspektivisch lassen sich
aus der Höhe der diskutierten Schulter-Kopf-Schulter-Formation sogar wieder dreistellige
Notierungen rechtfertigen. Eine Absicherung auf Basis des o. g. gleitenden Durchschnitts
gewährleistet zudem ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. |
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Duerr (Weekly) |
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