06.07.2016 08:00
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DAX® - Perspektive verfinstert sich mit neuem Abwärtsgap

Perspektive verfinstert sich mit neuem Abwärtsgap
Die deutschen Standardwerte setzten am Dienstag ihren Abstieg fort und rissen nach dem „bearish engulfing“ zum Wochenbeginn ein neues Abwärtsgap (obere Gapkante: 9.701 Punkte), womit sich die Aussichten für den DAX® weiter deutlich verfinstert haben. In diese Kerbe schlagen auch die technischen Indikatoren, denn der Stochastik Oszillator sowie der trendfolgende MACD weisen weiter Verkaufssignale aus und sind auf dem besten Weg, sich von den jeweiligen Trigger-Linien wieder nach Süden zu entfernen. Im Abwärtsszenario findet das Aktienbarometer die nächste Unterstützung in Form des Tiefs von Mitte Juni (9.433 Punkte), bei deren Unterschreiten der Leitindex bis auf das jüngste Verlaufstief (9.214,1 Punkte) abzurauschen droht. Wird diese Haltemarke ebenfalls durchbrochen, trüben sich indes die mittelfristigen Perspektiven spürbar ein und das aktuelle Jahrestief (8.700 Punkte) rückt auf den Plan. Um andererseits wieder einen leichten Optimismus zuzulassen, müsste der DAX® zunächst die jüngste, o. g. Kurslücke wieder schließen – für eine deutliche Verbesserung der mittelfristigen Perspektiven ist allerdings das Schließen des Pendants maßgeblich, welches im Rahmen des EU-Referendums in Großbritannien entstand (obere Gapkante: 10.105 Punkte).
 
 
  DAX® (Daily)  
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Auflösung der Schiebezone als Katalysator
Der Kursverlauf der E.ON-Aktie im bisherigen Jahresverlauf ist geprägt von einer seitlichen Schiebezone zwischen ?knapp 8 EUR und 10 EUR. Vor dem Hintergrund der bereits seit langem bestehenden Tradingrange dürfte ein Ausbruch einen größeren Kursimpuls nach sich ziehen. Das derzeit aufgestaute Bewegungspotential spiegelt sich auch im Monatschart des Versorgers wider, wo seit Oktober 2015 unverändert eine wahre Serie von "inside months" vorliegt. Die jüngste Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 8,71 EUR) nährt dabei die Hoffnung auf einen Ausbruch auf der Oberseite. Als eigentlichen Signalgeber definieren wir aber einen Spurt über die Marke von 10 EUR, der die eingangs beschriebene Schiebezone zu den Akten legen würde. Aus der Höhe des Kursmusters ließe sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 12 EUR ableiten. An dieser Stelle kommt dann wieder der Langfristchart der Aktie ins Spiel. Schließlich reicht das diskutierte Kurspotential aus, um den seit Anfang 2008 bestehenden Baissetrend (akt. bei 11,72 EUR) ernsthaft zu attackieren und die 38-Monats-Linie (akt. bei? 12,15 EUR) ins Visier zu nehmen.
 
 
  E.ON (Daily)  
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Vor dem nächsten Kursschub?
Nach einer erfolgreichen Bodenbildung – definiert durch die Tiefpunkte vom Sommer 2015 und Anfang 2016 – konsolidierte die Chevron-Aktie in den letzten Wochen oberhalb der Nackenlinie der unteren Umkehrformation bei knapp 100 USD. ?Das jüngste "bullish engulfing" nährt nun die Hoffnung, dass der Öltitel wieder Momentum nach oben aufnimmt, zumal die Börsenampel aufgrund des eingangs beschriebenen Umkehrmusters, des Abwärtstrendbruchs sowie der wieder steigenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 93,49 USD) übergeordnet auf "grün" steht. Aus der Höhe der unteren Umkehr lässt sich mit konservativen Maßstäben ein kalkulatorisches Mindestkursziel von rund 120 USD ableiten. Auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials definieren diverse Hoch- und Tiefpunkte der letzten Jahre bei rund 110 USD ein wichtiges Etappenziel. Auf der Unterseite gilt es in Zukunft nicht mehr unter das Erholungshoch vom November vergangenen Jahres bei 98,64 USD zurückzufallen, da ansonsten die beschriebene Bodenbildung negiert wäre. Daher bietet sich dieses Level als Stopp-Loss an.
 
 
  Chevron (Weekly)  
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