DAX® - Auf dieses Lebenszeichen …
Auf dieses Lebenszeichen …
… haben die Bullen gewartet. So konnte der DAX® zum Wochenauftakt den am Freitag ausgeprägten „Hammer“ mit einem Aufwärtsgap (11.206 zu 11.219 Punkten) bestätigen. Per Tagesschlusskurs blieb dem Aktienbarometer allerdings die Rückkehr in den seit Mitte Juni bestehenden Abwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 11.360 Punkten) verwehrt. Und diese Trendlinie markiert erst den Auftakt zu einer Reihe von massiver charttechnischer Hürden. Zusammen mit dem Tief vom 15. Oktober (11.459 Punkte) sowie der 200-Wochen-Linie (akt. bei 11.485 Punkten) bildet das in der letzten Woche gerissene Abwärtsgap bei 11.394/11.497 Punkten eine signalgebende Barriere. Mit anderen Worten: Ein Sprung über diese Hürde ist nötig, um den Grundstein für eine Fortsetzung des vielversprechenden Wochenauftakts zu legen. Ein erfolgreicher Befreiungsschlag dürfte u. E. als Katalysator für eine weitergehende Erholung in Richtung der Nackenzone der abgeschlossenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 11.800 Punkten dienen. Um den Bullen diese Option offen zu halten, gilt es das o. g. Gap vom Wochenauftakt nicht mehr zu schließen. Übergeordnet wäre jedoch die Ausprägung eines „zweiten Standbeines“ wesentlich gesünder.
DAX® (Daily)

Entscheidende Auffangzone
Anleger messen dem Biotech-Sektor regelmäßig einen spätzyklischen Charakter bei. Deshalb sollten Investoren derzeit den NYSE Arca Biotechnology als einen der bekanntesten Branchenindizes sehr genau verfolgen. Schließlich steht aus charttechnischer Sicht einiges auf dem Spiel. So wackelt derzeit die unseres Erachtens entscheidende Kumulationszone bei rund 4.400 Punkten. Auf diesem Niveau fällt der Basisaufwärtstrend seit Herbst 2008 (akt. bei 4.527 Punkten) mit dem Hoch des Jahres 2015 (4.457 Punkte) zusammen. Abgerundet wird die Schlüsselzone durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (4.337/4.265 Punkte). Fällt diese Bastion, sollten Anleger eine deutliche Ausweitung der jüngsten Korrektur einkalkulieren. Dazu passt auch die 5-wellige Struktur des gesamten Hausseimpulses der letzten zehn Jahre. Auf der Indikatorenseite lässt sich ein weiterer Belastungsfaktor identifizieren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen eine mehrjährige negative Divergenz aus, indem das jüngste Rekordhoch (5.425 Punkte) nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurde. Die Kombination aus dem Hoch vom Dezember 2015 (3.875 Punkte) und der 38-Monats-Linie (akt. bei 3.847 Punkten) steckt bei einer negativen Weichenstellung den nächsten Rückzugsbereich ab.
NYSE Arca Biotechnology (Monthly)

Technische Reaktion eingeleitet
Nach den scharfen Kursverlusten im bisherigen Jahresverlauf hat die Conti-Aktie zuletzt auf Wochenbasis bei rund 128 EUR ein sog. „tweezer bottom“ ausgeprägt. Gleichzeitig konnte der in der letzten Woche ausgeprägte Innenstab nach oben aufgelöst werden. Beide Phänomene stellen eine Steilvorlage für eine Gegenbewegung dar. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell verschiedene Indikatoren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen positive Divergenzen aus, indem die jüngsten Verlaufstiefs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden. Im Verlauf beider Indikatoren liegen zudem untere Umkehrformationen vor. Aus charttechnischer Sicht notiert die Aktie aber an einer wichtigen Schwelle. Gemeint ist die Kombination aus der 38-Tages-Linie und einer alten Trendlinie (akt. bei 145,64/145,72 EUR). Ein Sprung über diese Hürden sollte die nächste Stufe der jüngsten Erholung einleiten. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 160 EUR definieren im Erfolgsfall das nächste Anlaufziel. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich im Ausbruchsfall indes das Hoch der letzten Woche bei 140,95 EUR an.
Continental (Daily)

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… haben die Bullen gewartet. So konnte der DAX® zum Wochenauftakt den am Freitag ausgeprägten „Hammer“ mit einem Aufwärtsgap (11.206 zu 11.219 Punkten) bestätigen. Per Tagesschlusskurs blieb dem Aktienbarometer allerdings die Rückkehr in den seit Mitte Juni bestehenden Abwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 11.360 Punkten) verwehrt. Und diese Trendlinie markiert erst den Auftakt zu einer Reihe von massiver charttechnischer Hürden. Zusammen mit dem Tief vom 15. Oktober (11.459 Punkte) sowie der 200-Wochen-Linie (akt. bei 11.485 Punkten) bildet das in der letzten Woche gerissene Abwärtsgap bei 11.394/11.497 Punkten eine signalgebende Barriere. Mit anderen Worten: Ein Sprung über diese Hürde ist nötig, um den Grundstein für eine Fortsetzung des vielversprechenden Wochenauftakts zu legen. Ein erfolgreicher Befreiungsschlag dürfte u. E. als Katalysator für eine weitergehende Erholung in Richtung der Nackenzone der abgeschlossenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 11.800 Punkten dienen. Um den Bullen diese Option offen zu halten, gilt es das o. g. Gap vom Wochenauftakt nicht mehr zu schließen. Übergeordnet wäre jedoch die Ausprägung eines „zweiten Standbeines“ wesentlich gesünder.
Entscheidende Auffangzone
Anleger messen dem Biotech-Sektor regelmäßig einen spätzyklischen Charakter bei. Deshalb sollten Investoren derzeit den NYSE Arca Biotechnology als einen der bekanntesten Branchenindizes sehr genau verfolgen. Schließlich steht aus charttechnischer Sicht einiges auf dem Spiel. So wackelt derzeit die unseres Erachtens entscheidende Kumulationszone bei rund 4.400 Punkten. Auf diesem Niveau fällt der Basisaufwärtstrend seit Herbst 2008 (akt. bei 4.527 Punkten) mit dem Hoch des Jahres 2015 (4.457 Punkte) zusammen. Abgerundet wird die Schlüsselzone durch ein Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (4.337/4.265 Punkte). Fällt diese Bastion, sollten Anleger eine deutliche Ausweitung der jüngsten Korrektur einkalkulieren. Dazu passt auch die 5-wellige Struktur des gesamten Hausseimpulses der letzten zehn Jahre. Auf der Indikatorenseite lässt sich ein weiterer Belastungsfaktor identifizieren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen eine mehrjährige negative Divergenz aus, indem das jüngste Rekordhoch (5.425 Punkte) nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurde. Die Kombination aus dem Hoch vom Dezember 2015 (3.875 Punkte) und der 38-Monats-Linie (akt. bei 3.847 Punkten) steckt bei einer negativen Weichenstellung den nächsten Rückzugsbereich ab.
Technische Reaktion eingeleitet
Nach den scharfen Kursverlusten im bisherigen Jahresverlauf hat die Conti-Aktie zuletzt auf Wochenbasis bei rund 128 EUR ein sog. „tweezer bottom“ ausgeprägt. Gleichzeitig konnte der in der letzten Woche ausgeprägte Innenstab nach oben aufgelöst werden. Beide Phänomene stellen eine Steilvorlage für eine Gegenbewegung dar. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell verschiedene Indikatoren. Sowohl der RSI als auch der MACD weisen positive Divergenzen aus, indem die jüngsten Verlaufstiefs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurden. Im Verlauf beider Indikatoren liegen zudem untere Umkehrformationen vor. Aus charttechnischer Sicht notiert die Aktie aber an einer wichtigen Schwelle. Gemeint ist die Kombination aus der 38-Tages-Linie und einer alten Trendlinie (akt. bei 145,64/145,72 EUR). Ein Sprung über diese Hürden sollte die nächste Stufe der jüngsten Erholung einleiten. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 160 EUR definieren im Erfolgsfall das nächste Anlaufziel. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich im Ausbruchsfall indes das Hoch der letzten Woche bei 140,95 EUR an.
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