| „bearish engulfing“ zum Wochenauftakt |
| Bedingt durch den Feiertag in den USA und Großbritannien fiel das Handelsvolumen beim
DAX® gestern zwar deutlich niedriger als an den Vortagen aus, doch von einem ruhigen
Handel kann dennoch nicht gesprochen werden. Schließlich lagen zwischen Tageshoch
und -tief mehr als 200 Punkte. Darüber hinaus lassen die Kursverluste im Tagesverlauf
ein „bearish engulfing“ entstehen. In der Summe sehen sich die deutschen Standardwerte
mit den gleichen Signalmarken konfrontiert wie in den letzten Handelstagen. Während
auf der Oberseite ein Anstieg über die Hochs bei 13.006/13.041 Punkten die jüngste
Phase des Luftholens vergessen machen würde, gilt es nach Süden die Kombination aus
dem Tief vom ersten Handelstag des Jahres (12.745 Punkte) und der 200-Tages-Linie
(akt. bei 12.722 Punkten) zu verteidigen. Vorher definieren bereits die jüngsten beiden
Tiefs bei 12.828/12.802 Punkten eine wichtige horizontale Haltezone. Obwohl das jüngste
MACD-Verkaufssignal auf dem Markt lastet, besitzt jede Verschnaufpause oberhalb der
o. g. langfristigen Glättung eher einen konstruktiven Charakter. |
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DAX® (Daily) |
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| Das Krisenbarometer |
| Wir messen sog. „verschachtelten Kursmustern“ eine besondere Bedeutung bei. Eine ebensolche
Konstellation, in der ein Rad in das andere greift, liegt derzeit bei der 10-jährigen
Rendite Italien vor, denn auf eine lehrbuchmäßig nach oben aufgelöste Flagge (siehe
Chart) folgten die nächsten beiden wichtigen Weichenstellungen. Gemeint ist zum einen
der Bruch des seit Ende 2011 bestehenden Baissetrends (akt. bei 2,24 %) und zum anderen
der Spurt über die Hochpunkte vom Juni 2015 sowie März 2017 bei 2,45 % bzw. 2,60 %.
Letzteres geht mit dem Abschluss der großen Bodenbildung seit November 2014 einher.
Aus der Höhe der eingangs beschriebenen Korrekturflagge ergibt sich nun ein Anschlusspotential
bis rund 3,20 %, welches gut mit dem Hoch vom Mai 2014 (3,27 %) harmoniert. Die große
untere Umkehr legt langfristig sogar einen noch stärkeren Renditeanstieg nahe, zumal
der MACD gerade ein neues Einstiegssignal generiert hat. Um die angeführten Zielmarken
nicht aus den Augen zu verlieren, gilt es in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die
horizontalen Auffangmarken bei 2,45/2,40 % zurückzufallen. |
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10-jährige Renditen Italien (Weekly) |
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| Die Kurve bekommen? |
| Auf Basis der 50%-Korrektur des Anstiegs von Anfang 2016 bis Oktober 2017 (12,68 EUR)
gelang der Evotec-Aktie zuletzt eine Stabilisierung. Die in der Vorwoche gerissene
Aufwärtskurslücke (12,94 EUR zu 13,47 EUR) schafft aktuell die Voraussetzungen für
eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Schließlich unterstreichen offengebliebene Kurslücken
die Ambitionen der Bullen. Dazu passt beispielsweise die relative Stärke nach Levy,
die inzwischen wieder komfortabel über dem Schwellenwert von 1 notiert und bereits
eine Bodenbildung abgeschlossen hat. Auch der MACD „arbeitet“ derzeit an einem neuen
Einstiegssignal. Was aus charttechnischer Sicht jetzt noch fehlt, ist ein nachhaltiger
Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 15,40 EUR). Gelingt der Befreiungsschlag,
winkt ein Wiedersehen mit den Hochs des bisherigen Jahresverlaufs 16,70/16,92 EUR.
Oberhalb dieser Marken wäre dann auch im eigentlichen Chartverlauf eine Bodenbildung
abgeschlossen, so dass dann das Hoch vom November vergangenen Jahres bei knapp 20
EUR das nächste Etappenziel markiert. Als Stopp können Anleger die untere Gapkante
der o. g. Kurslücke heranziehen. |
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Evotec (Weekly) |
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