| Die kurzfristigen Stellschrauben |
| Auf den „inside day“ vom vergangenen Donnerstag folgte zum Wochenabschluss ein weiterer
Handelstag, der innerhalb der Schwankungsbreite vom vergangenen Donnerstag verblieb.
Vor dem Hintergrund des Verfalltermins am vergangenen Freitag ist diese Bewegungsarmut
bemerkenswert. Deshalb behelfen wir uns heute mit der Definition von Signalgebern.
Auf der Oberseite fallen die jüngsten Verlaufshochs bei gut 12.560 Punkten ins Auge.
Ein Anstieg über dieses Level würde nicht nur die eingangs beschriebenen „inside days“
nach oben auflösen, sondern auch den Boden bereiten um die nächsten Ziele in Form
der Marke von 12.700 Punkten bzw. des bisherigen Allzeithochs bei 12.952 Punkten in
Angriff zu nehmen. Die beiden genannten Ziele ergeben sich aus der jüngst vervollständigten
Bodenbildung sowie der nach oben aufgelösten Korrekturflagge seit Juni. Auf der Unterseite
kommt dagegen der jüngsten Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten)
eine Schlüsselrolle zu. Wird diese Niveau unterschritten, dürfte der DAX® in eine
Pullbackbewegung in Richtung der alten Ausbruchsmarke bei 12.300 Punkten übergehen.
Dank der US-Vorgaben – der S&P 500® notiert erstmals über der Marke von 2.500 Punkten
– ist die optimistische Variante heute allerdings realistischer. |
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DAX® (Daily) |
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| Zurück in der Erfolgsspur |
| Die Verschnaufpause seit Mai hat die Continental-Aktie bis in den Bereich der 200-Wochen-Linie
(akt. bei 187,30 EUR) gedrückt. Dieses „Sprungbrett“ hat der Titel nun aber in eindrucksvoller
Weise genutzt. Auf Basis der langfristigen Glättung hat das Papier im Wochenchart
zuletzt ein „bullish engulfing“ ausgeprägt, welches sogar die Körper der 12(!) Vorwochen
umschließt. Dank dieser Ausbruchskerze kann die Verschnaufpause seit Mai insgesamt
als trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Mit dem Sprung über
das Julihoch (200,35 EUR) hat das Papier in der abgelaufenen Woche darüber hinaus
die Bodenbildung seit Juli abgeschlossen. Das sich daraus ergebende Anschlusspotential
reicht aus, um das bisherige Jahreshoch (210,35 EUR) ins Visier zu nehmen. Jenseits
dieses Levels rückt sogar das Szenario „Schließen der Kurslücke von Anfang Januar
2016“ (220,10 EUR zu 222,55 EUR) wieder auf die Agenda. Begünstigt wird der diskutierte
Kursanstieg durch den trendfolgenden MACD, der in der abgelaufenen Woche seine Signallinie
von unten nach oben durchschnitten hat. Als Stopp können Anleger das o. g. Hoch bei
rund 200 EUR heranziehen, denn dessen Unterschreiten würde die kurzfristige untere
Umkehr negieren. |
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Continental (Weekly) |
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| Wichtige Nagelprobe |
| Der Zinsrückgang seit Anfang Juli hat bei der 10-jährigen Rendite USA letztlich einen
nahezu idealtypischen Pullback an den ehemaligen Abwärtstrend seit März (akt. bei
2,03 %) gebracht. Auf dieser Basis kam es jüngst zu einer dynamischen Gegenbewegung,
der aktuell allerdings ein wichtiger Lackmustest ins Haus steht. Schließlich hat der
Renditechart die massive Widerstandszone aus dem Abwärtstrend seit Juli (akt. bei
2,18 %) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 2,21 %) unmittelbar vor der Brust. Gelingt
der Ausbruch auf der Oberseite, rückt zunächst die Kumulationszone bei 2,30 % wieder
auf die Agenda. Auf diesem Level bilden verschiedene Hoch- und Tiefpunkte zusammen
mit einem Fibonacci-Level (2,30 %) und der Glättungslinie der letzten 200 Tage (akt.
bei 2,33 %) ein massives Barrierenbündel. Danach dienen die Hochpunkte bei gut 2,40
% als nächste Zielmarke. Rückenwind kommt derzeit von Seiten des MACD, der gerade
ein positives Schnittmuster geliefert hat. Zuvor kam es bei dem Trendfolger bereits
zu einer divergenten Entwicklung, indem neue Zinstiefs nicht mehr bestätigt wurden.
Um den diskutierten Ausbruch nicht zu gefährden, sollte die 10-jährige Rendite USA
nicht mehr nachhaltig unter das Tief vom Juni bei 2,10 % zurückfallen. |
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10-jährige Rendite USA (Weekly) |
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