| Stimmige Perspektiven |
| Wenngleich der DAX® die erneute Aufwärtskurslücke, mit der die deutschen Standardwerte
in die neue Woche starteten, nicht über die Ziellinie retten konnte, bleiben die Aussichten
am Aktienmarkt dennoch gut. Im Wesentlichen ist diese Einschätzung auf die bekannten
Kurstreiber in Form der nach oben aufgelösten Korrekturflagge bzw. die kleine Bodenbildung
der letzten Wochen zurückzuführen. Aus der zuletzt angeführten Chartformation ergibt
sich ein rechnerisches Kursziel von 400 Punkten, welches ausreicht, um das Julihoch
bei 12.677 Punkten ins Visier zu nehmen. Perspektivisch lässt die abgeschlossene Flagge
sogar auf einen Anlauf in Richtung des bisherigen Allzeithochs (12.952 Punkte) schließen.
Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sollte das Aktienbarometer in Zukunft
nicht mehr unter die Nackenlinie des kleinen Doppelbodens bei gut 12.300 Punkten zurückfallen.
Für Trader bietet sich mit der Aufwärtskurslücke vom 12. September (untere Gapkante
bei 12.482 Punkten) noch eine deutlich engmaschigere Absicherung an. Beim Erreichen
der angeführten Ziele greifen dem DAX® die US-Standardindizes unter die Arme. Schließlich
konnten Dow Jones® und S&P 500® gestern erneut neue Rekordstände verbuchen. |
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DAX® (Daily) |
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| 200-Tages-Linie zurückerobert |
| Seit anderthalb Jahren ist die Klöckner-Aktie in einer seitlichen Schiebezone zwischen
rund 9 EUR auf der Unter- und 13 EUR auf der Oberseite gefangen. Die zuerst genannte
Marke konnte der Stahltitel jüngst allerdings als Sprungbrett nach Norden nutzen.
Aus charttechnischer Sicht ist diese Entwicklung doppelt interessant. Zum einen gelang
gestern der Abschluss eines kleinen Doppelbodens, zum anderen konnte gleichzeitig
auch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 10,53 EUR) zurückerobert werden. Die Tatsache,
dass beide Weichenstellungen mit einem Aufwärtsgap (10,10 EUR zu 10,27 EUR) vollzogen
wurden, sorgt für ein zusätzliches Ausrufezeichen. Rein rechnerisch eröffnet sich
nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential – abgeleitet aus der Höhe der jüngsten
Bodenbildung – von rund 1,30 EUR, welches bestens mit den Tiefs vom Dezember 2016
sowie Januar/Februar 2017 bei rund 11,60 EUR harmoniert. Auf der Indikatorenseite
begleitet der trendfolgende MACD den beschriebenen Ausbruch mit frischen Einstiegssignalen
auf Tages- und auf Wochenbasis. Für den ganz großen Befreiungsschlag würde indes ein
Lüften des o. g. Deckels bei rund 13 EUR sorgen. Als Stopp auf der Unterseite bietet
sich die untere Gapkante der gestrigen Kurslücke an. |
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Klöckner & Co (Daily) |
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| Bodenbildung gewinnt an Konturen |
| Auf Monatsbasis hat der Goldpreis zuletzt einen vielversprechenden Ausbruch auf der
Oberseite hingelegt (siehe „Daily Trading“ vom 29. August). Das Ende des seit September
2011 bestehenden Korrekturtrends führt fast automatisch zur Betrachtung der charttechnischen
Perspektiven des NYSE Arca Gold Bugs. Seit Januar 2017 hat sich bei den Goldminentiteln
kaum noch etwas getan. Dennoch ist diese Seitwärtsphase u. E. wichtig! Schließlich
gewinnt dank dieser Entwicklung eine langfristige untere Umkehr in Form einer inversen
Schulter-Kopf-Schulter-Formation weiter an Konturen (siehe Chart). Begünstigt wird
die Bodenbildung durch verschiedene Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die mehrheitlich
freundlich zu interpretieren sind, sowie das „golden cross“ im Tagesbereich. Das nächste
charttechnische Anlaufziel definieren nun die Hochpunkte aus dem Jahr 2014 bei 252/261
Punkten, bevor das Vorjahreshoch bei 286 Punkten auf die Agenda rückt. Bei einem Überwinden
des zuletzt genannten Levels wäre die beschriebene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation
endgültig Realität. Um die derzeit stimmigen Perspektiven nicht aus den Augen zu verlieren,
sollte das Goldminenbarometer in Zukunft jedoch nicht mehr unter das jüngste "swing
low" vom Juli bei 177 Punkten zurückfallen. |
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NYSE Arca Gold Bugs (Monthly) |
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