| Durchbruch fällt schwer |
| Auch am Freitag blieb der große Befreiungsschlag aus, stattdessen arbeitete der DAX®
an einer schrittweisen Eroberung der zuletzt von uns gebetsmühlenartig angepriesenen
Hürden in Form des seit der Ausprägung des Rekordhochs etablierten Abwärtstrends (akt.
bei 12.203 Punkten) sowie der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.285 Punkten). Zur Erinnerung:
Oberhalb dieser Widerstände wäre eine abwärtsgerichtete Flagge zu Gunsten der Bullen
aufgelöst, was für frischen Rückenwind sorgen sollte. Die Abwärtsbewegung seit Mitte
Juni könnte in diesem Fall endgültig als Atempause abgehakt werden. Unmittelbar im
Anschluss fallen zudem die jüngsten zyklischen Hochpunkte im Bereich von 12.301/41
Punkten zusammen. Ein Anziehen über dieses Niveau würde eine kleine Bodenbildung mit
einem Anschlusspotential von rund 400 Punkten abschließen (siehe Chart), was den DAX®
wieder auf Rekordjagd in Richtung des Allzeithochs vom Juni (12.952 Punkte) schicken
dürfte. Das angeführte Positivszenario wird dabei in besonderem Maße durch die bereits
vollzogene Bodenbildung beim Stochastik unterstützt, der jedoch wieder abzukippen
droht. Auf der Unterseite sollte dagegen vor allem die 200-Tages-Linie (akt. bei 11.997
Punkten) im Blick behalten werden. Die Glättungslinie konnte die jüngsten Konterversuche
der Bären erfolgreich abwenden, ein Unterschreiten dieser Marke stellt entsprechend
ein Warnsignal dar. |
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DAX® (Daily) |
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| Euro mittelfristig mit Potential |
| Dem Euro gelang zum polnischen Zloty zuletzt nicht nur der Ausbruch aus dem steilen
Baissetrend seit Ende 2016 (siehe Chart), sondern auch der mit dem Sprung über die
Nackenlinie (akt. bereits bei 4,23 PLN) erfolgte Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation.
Der Abschluss der angeführten Bodenbildung birgt ein Anschlusspotential von knapp
0,10 PLN und harmoniert damit nahezu ideal mit dem markanten Märzhoch bei 4,35 PLN.
Auf dem Weg dorthin ist vor allem noch der Widerstandsbereich bei knapp 4,30 PLN beachtenswert,
wo die 200-Tages-Linie (akt. bei 4,29 PLN) mit dem Tief vom November 2016 (4,29 PLN)
und dem jüngsten zyklischen Hoch (4,30 PLN) zusammenfällt. Doch dem Euro scheint mit
Blick auf die Indikatorenlage auf Tagesbasis kein glatter Durchmarsch auf der Oberseite
zu winken. So hat der Stochastik hier erst jüngst ein Ausstiegssignal generiert und
mahnt so kurzfristig eine Atempause der Einheitswährung an. Solange diese aber nicht
unter die massive Unterstützungszone aus dem Augusttief sowie dem jüngsten Tiefpunkt
(je 4,25 PLN), der 38-Tages-Linie (akt. ebenfalls bei 4,25 PLN) sowie der o. g. Nackenlinie
der S-K-S-Formation führt, ändert sich an den günstigen Perspektiven nichts. Erst
unterhalb dieser Zone wäre die Bodenbildung wieder obsolet und der Blick müsste sich
längerfristig gen Süden richten. |
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EUR/PLN (Daily) |
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