28.08.2017 09:00
Anzeige

DAX® - Durchbruch fällt schwer

Durchbruch fällt schwer
Auch am Freitag blieb der große Befreiungsschlag aus, stattdessen arbeitete der DAX® an einer schrittweisen Eroberung der zuletzt von uns gebetsmühlenartig angepriesenen Hürden in Form des seit der Ausprägung des Rekordhochs etablierten Abwärtstrends (akt. bei 12.203 Punkten) sowie der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.285 Punkten). Zur Erinnerung: Oberhalb dieser Widerstände wäre eine abwärtsgerichtete Flagge zu Gunsten der Bullen aufgelöst, was für frischen Rückenwind sorgen sollte. Die Abwärtsbewegung seit Mitte Juni könnte in diesem Fall endgültig als Atempause abgehakt werden. Unmittelbar im Anschluss fallen zudem die jüngsten zyklischen Hochpunkte im Bereich von 12.301/41 Punkten zusammen. Ein Anziehen über dieses Niveau würde eine kleine Bodenbildung mit einem Anschlusspotential von rund 400 Punkten abschließen (siehe Chart), was den DAX® wieder auf Rekordjagd in Richtung des Allzeithochs vom Juni (12.952 Punkte) schicken dürfte. Das angeführte Positivszenario wird dabei in besonderem Maße durch die bereits vollzogene Bodenbildung beim Stochastik unterstützt, der jedoch wieder abzukippen droht. Auf der Unterseite sollte dagegen vor allem die 200-Tages-Linie (akt. bei 11.997 Punkten) im Blick behalten werden. Die Glättungslinie konnte die jüngsten Konterversuche der Bären erfolgreich abwenden, ein Unterschreiten dieser Marke stellt entsprechend ein Warnsignal dar.

DAX® (Daily)
chart

Euro mittelfristig mit Potential
Dem Euro gelang zum polnischen Zloty zuletzt nicht nur der Ausbruch aus dem steilen Baissetrend seit Ende 2016 (siehe Chart), sondern auch der mit dem Sprung über die Nackenlinie (akt. bereits bei 4,23 PLN) erfolgte Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Der Abschluss der angeführten Bodenbildung birgt ein Anschlusspotential von knapp 0,10 PLN und harmoniert damit nahezu ideal mit dem markanten Märzhoch bei 4,35 PLN. Auf dem Weg dorthin ist vor allem noch der Widerstandsbereich bei knapp 4,30 PLN beachtenswert, wo die 200-Tages-Linie (akt. bei 4,29 PLN) mit dem Tief vom November 2016 (4,29 PLN) und dem jüngsten zyklischen Hoch (4,30 PLN) zusammenfällt. Doch dem Euro scheint mit Blick auf die Indikatorenlage auf Tagesbasis kein glatter Durchmarsch auf der Oberseite zu winken. So hat der Stochastik hier erst jüngst ein Ausstiegssignal generiert und mahnt so kurzfristig eine Atempause der Einheitswährung an. Solange diese aber nicht unter die massive Unterstützungszone aus dem Augusttief sowie dem jüngsten Tiefpunkt (je 4,25 PLN), der 38-Tages-Linie (akt. ebenfalls bei 4,25 PLN) sowie der o. g. Nackenlinie der S-K-S-Formation führt, ändert sich an den günstigen Perspektiven nichts. Erst unterhalb dieser Zone wäre die Bodenbildung wieder obsolet und der Blick müsste sich längerfristig gen Süden richten.

EUR/PLN (Daily)
chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?








HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

Quelle

Als Pionier und Innovationstreiber innerhalb der deutschen Zertifikatebranche kann HSBC bei der Emission von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückschauen.

Weitere Nachrichten
HSBC
02.01.2023 07:30
Werbung   Ein turbulentes Börsenjahr 2022 liegt hinter uns. Im Gegensatz zum Gesamtjahr ging es an den Märkten letzte Woche ruhig zu. Wer als US-Staatsbürger seine Verluste aus Aktiengeschäften ...
30.12.2022 10:30
Werbung   Wer waren 2022 die größten Verlierer auf absoluter Ebene bzw. in Bezug auf die Marktkapitalisierung? Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Tech-Gigant Apple aus dem Silicon Valley. Da ...
29.12.2022 16:30
Werbung   Die Unterföhringer setzen in Zukunft auf die eigenständige Produktion von Nachrichten und bauen dafür ein entsprechendes Studio und Team auf. Gelöst hat sich ProSiebenSat.1 nun von Wel ...