| Hopp oder topp – Die Entscheidung naht |
| Die anfänglichen Kursverluste konnte der DAX® zum Wochenauftakt zwar eindämmen und
die zu Handelsbeginn gerissene Abwärtskurslücke im Tagesverlauf schließen, dennoch
bleibt dem Aktienbarometer die Gratwanderung der letzten Tage erhalten. Während auf
der Unterseite die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.004 Punkten) eine Schlüsselunterstützung
darstellt, sollten Anleger auf der Oberseite unverändert den seit dem Rekordhoch vom
Juni bei 12.952 Punkten bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 12.189 Punkten) beachten.
Gelingt den deutschen Standardwerten der Bruch des angeführten Baissetrends, wäre
die gesamte Verschnaufpause der letzten zwei Monate letztlich als (aufwärtstrend-)bestätigende
Flagge zu interpretieren (siehe Chart). Im Erfolgsfall gewinnt auch der Abschluss
der zuletzt diskutierten kleinen Bodenbildung an Konturen, die bei einem Sprung über
die Hochs bei 12.301/41 Punkten immerhin ein Anschlusspotential von rund 400 Punkten
bereithielte. Andererseits gilt es mit Blick auf die schwächeren Vorgaben, ein Abrutschen
unter die o. g. langfristige Glättungslinie unbedingt zu verhindern, da sonst eine
Ausweitung der Korrektur der letzten Wochen droht. |
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DAX® (Daily) |
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| Sechs Jahre alter Abwärtstrend vor dem Ende |
| Unter saisonalen Gesichtspunkten beginnt nun die beste Phase des Jahres für den Goldpreis.
Und auch der typische Verlauf des US-Nachwahljahres legt von August bis zum Jahresende
eine positive Entwicklung des Edelmetalls nahe. Vor diesem Hintergrund ist es besonders
bemerkenswert, dass gerade jetzt der seit sechs Jahren bestehende Korrekturtrend (akt.
bei 1.276 USD) zur Disposition steht (siehe Chart). Gelingt dem Goldpreis ein Monatsschlusskurs
oberhalb dieser Trendlinie, wäre die gesamte Verschnaufpause der letzten Jahre letztlich
als trendbestätigende Flagge zu interpretieren. Mit anderen Worten: Im Erfolgsfall
dürfte das Edelmetall den Basisaufwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends wieder aufnehmen.
Die Hochs vom Juli 2016 und März 2014 bei 1.375/92 USD sollten dann nur Durchgangsstationen
auf dem Weg zur Nackenzone des alten Doppeltopps bei gut 1.500 USD darstellen. Zusätzlicher
Rückenwind kommt von Seiten des Point & Figure-Charts, der jüngst ebenfalls mit einem
neuen Investmentkaufsignal aufwarten konnte. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar
nicht erst aufkommen zu lassen, darf der Goldpreis das jüngste „swing low“ vom Juli
2017 bei 1.204 USD nicht mehr unterschreiten. |
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Gold (Monthly) |
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| Vor dem entscheidenden Zündfunken? |
| Die Entwicklung des Silberpreises hatte es zuletzt in sich – kam es doch noch im Juli
zu einer erneuten Belastungsprobe der 200-Monats-Linie (akt. bei 15,41 USD). Auf dieser
Basis hat das Edelmetall dann allerdings einen nahezu idealtypischen „Hammer“ ausgeprägt,
der die Hoffnungen der Bullen befeuert. Um aus diesem „Candlestickumkehrmuster“ tatsächlich
Kapital schlagen zu können, bedarf es allerdings noch einer ganz entscheidenden Weichenstellung.
Als solche definieren wir einen Spurt über die massive Widerstandszone aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement
des Baisseimpulses seit Juli 2016, der 200-Wochen-Linie sowie dem seit gut einem Jahr
bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 17,25/36/17,45 USD). Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag,
wäre die gesamte Verschnaufpause des letzten Jahres als klassische Flaggenkonsolidierung
zu interpretieren (siehe Chart). Ein Ausbruch auf der Oberseite würde deshalb auch
die Konturen einer langfristigen Bodenbildung schärfen. Im Erfolgsfall definieren
die horizontalen Hürden bei rund 18,50 USD ein erstes Anlaufziel. Eine abgeschlossene
Korrekturflagge ließe perspektivisch sogar auf ein Wiedersehen mit dem Hoch vom Juli
2016 bei 21,11 USD hoffen. |
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Silber (Weekly) |
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