29.08.2017 09:00
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DAX® - Hopp oder topp – Die Entscheidung naht

Hopp oder topp – Die Entscheidung naht
Die anfänglichen Kursverluste konnte der DAX® zum Wochenauftakt zwar eindämmen und die zu Handelsbeginn gerissene Abwärtskurslücke im Tagesverlauf schließen, dennoch bleibt dem Aktienbarometer die Gratwanderung der letzten Tage erhalten. Während auf der Unterseite die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.004 Punkten) eine Schlüsselunterstützung darstellt, sollten Anleger auf der Oberseite unverändert den seit dem Rekordhoch vom Juni bei 12.952 Punkten bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 12.189 Punkten) beachten. Gelingt den deutschen Standardwerten der Bruch des angeführten Baissetrends, wäre die gesamte Verschnaufpause der letzten zwei Monate letztlich als (aufwärtstrend-)bestätigende Flagge zu interpretieren (siehe Chart). Im Erfolgsfall gewinnt auch der Abschluss der zuletzt diskutierten kleinen Bodenbildung an Konturen, die bei einem Sprung über die Hochs bei 12.301/41 Punkten immerhin ein Anschlusspotential von rund 400 Punkten bereithielte. Andererseits gilt es mit Blick auf die schwächeren Vorgaben, ein Abrutschen unter die o. g. langfristige Glättungslinie unbedingt zu verhindern, da sonst eine Ausweitung der Korrektur der letzten Wochen droht.

DAX® (Daily)
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Sechs Jahre alter Abwärtstrend vor dem Ende
Unter saisonalen Gesichtspunkten beginnt nun die beste Phase des Jahres für den Goldpreis. Und auch der typische Verlauf des US-Nachwahljahres legt von August bis zum Jahresende eine positive Entwicklung des Edelmetalls nahe. Vor diesem Hintergrund ist es besonders bemerkenswert, dass gerade jetzt der seit sechs Jahren bestehende Korrekturtrend (akt. bei 1.276 USD) zur Disposition steht (siehe Chart). Gelingt dem Goldpreis ein Monatsschlusskurs oberhalb dieser Trendlinie, wäre die gesamte Verschnaufpause der letzten Jahre letztlich als trendbestätigende Flagge zu interpretieren. Mit anderen Worten: Im Erfolgsfall dürfte das Edelmetall den Basisaufwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends wieder aufnehmen. Die Hochs vom Juli 2016 und März 2014 bei 1.375/92 USD sollten dann nur Durchgangsstationen auf dem Weg zur Nackenzone des alten Doppeltopps bei gut 1.500 USD darstellen. Zusätzlicher Rückenwind kommt von Seiten des Point & Figure-Charts, der jüngst ebenfalls mit einem neuen Investmentkaufsignal aufwarten konnte. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, darf der Goldpreis das jüngste „swing low“ vom Juli 2017 bei 1.204 USD nicht mehr unterschreiten.

Gold (Monthly)
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Vor dem entscheidenden Zündfunken?
Die Entwicklung des Silberpreises hatte es zuletzt in sich – kam es doch noch im Juli zu einer erneuten Belastungsprobe der 200-Monats-Linie (akt. bei 15,41 USD). Auf dieser Basis hat das Edelmetall dann allerdings einen nahezu idealtypischen „Hammer“ ausgeprägt, der die Hoffnungen der Bullen befeuert. Um aus diesem „Candlestickumkehrmuster“ tatsächlich Kapital schlagen zu können, bedarf es allerdings noch einer ganz entscheidenden Weichenstellung. Als solche definieren wir einen Spurt über die massive Widerstandszone aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Baisseimpulses seit Juli 2016, der 200-Wochen-Linie sowie dem seit gut einem Jahr bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 17,25/36/17,45 USD). Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, wäre die gesamte Verschnaufpause des letzten Jahres als klassische Flaggenkonsolidierung zu interpretieren (siehe Chart). Ein Ausbruch auf der Oberseite würde deshalb auch die Konturen einer langfristigen Bodenbildung schärfen. Im Erfolgsfall definieren die horizontalen Hürden bei rund 18,50 USD ein erstes Anlaufziel. Eine abgeschlossene Korrekturflagge ließe perspektivisch sogar auf ein Wiedersehen mit dem Hoch vom Juli 2016 bei 21,11 USD hoffen.

Silber (Weekly)
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Quelle

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