| Endlich der Ausbruch |
| Eine Handelsspanne von mehr als 200 Punkten bildet ein deutliches Gegengewicht zur
Bewegungsarmut vom vergangenen Montag. Doch nicht nur das: Während der letzten beiden
Wochen hatten wir immer wieder die Bedeutung der Widerstandszone aus dem 50%-Retracement
des gesamten Korrekturimpulses (12.662 Punkte), der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.665
Punkten) und dem Tief des ersten Handelstag des Jahres (12.745 Punkte) betont. Nun
hat der DAX® alle diese Hürden übersprungen. Aus Sicht des Tagescharts entsteht sogar
ein „weißer Block“, d. h. über den gesamten gestrigen Handelstag hinweg war ein stetiges
Kaufinteresse zu verzeichnen. Dieses Kursverhalten ermöglicht eine unmittelbare Fortsetzung
der jüngsten Rally, zumal auch der Point & Figure-Charts ein neues Investmentkaufsignal
generierte. Das nächste Anlaufziel steckt nun das Hoch vom Juni vergangenen Jahres
bei 12.952 Punkten ab, welches bestens mit der Kurslücke vom 2. Februar (12.955 zu
12.972 Punkten) harmoniert. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen
zu lassen, kann der Stopp für bestehende Engagements – je nach Risikoneigung – entweder
auf das Niveau der o. g. langfristigen Glättung oder aber der Aufwärtskurslücke vom
27. April bei 12.518/503 Punkten nachgezogen werden. |
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DAX® (Daily) |
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| Schlüsselzone im Fokus |
| Mit einem Kursplus von gut 10 % zeigte die Hugo Boss-Aktie eine starke April-Performance.
Aus Sicht der Candlestickanalyse schlägt sich diese Entwicklung beispielsweise in
einem „bullish engulfing“ nieder, welches sogar die Körper der letzten drei Monatskerzen
umschließt. Um aus dieser Konstellation endgültig Kapital schlagen zu können, bedarf
es allerdings noch eines letzten Zündfunkens. Diesen offenbart die Betrachtung des
Wochencharts: Schließlich bildet das Januarhoch (76,94 EUR) den Auftakt zu einem markanten
Barrierenbündel, welches sich zusätzlich aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten
Hausseimpulses von Herbst 2008 bis April 2015 (77,20 EUR), der 200-Wochen-Linie (akt.
bei 79,09 EUR) sowie dem Hoch vom November 2017 (81,34 EUR) speist. Gelingt der Sprung
über diese Hürden, winkt als Lohn der Mühen ein neues Aufwärtsmomentum, welches durch
den Ausbruch aus der Schiebezone des letzten dreiviertel Jahres dann zusätzlich befeuert
werden sollte. Rückenwind kommt aktuell vom neuen MACD-Kaufsignal sowie dem Bruch
des Abwärtstrends im Verlauf der Relativen Stärke. Im Erfolgsfall definieren die horizontalen
Hürden bei rund 90 EUR das nächste Etappenziel. |
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HUGO BOSS (Weekly) |
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| Kurs: Rekordhoch? |
| Keine Frage: Die Bechtle-Aktie gehört zu den absoluten Dauerbrennern auf dem deutschen
Kurszettel. Wenn sich solche relativ starke Titel eine Verschnaufpause gönnen, bietet
sich Anlegern oftmals eine besonders interessante Einstiegsgelegenheit. Im konkreten
Fall können Investoren das beschriebene Luftholen an einem Rücksetzer an die 200-Tages-Linie
(akt. bei 67,07 EUR) bzw. an der zuletzt ausgeprägten Korrekturflagge festmachen (siehe
Chart). Da das Konsolidierungsmuster (obere Flaggenbegrenzung akt. bei 69,28 EUR)
mittlerweile nachhaltig nach oben aufgelöst wurde, sollte das Papier nun wieder Fahrt
nach Norden aufnehmen. Ein Wiedersehen mit dem bisherigen Allzeithoch bei 75,40 EUR
erscheint dabei fast schon als „Pflichtaufgabe“, zumal sich aus der Höhe der beschriebenen
Flagge ein rechnerisches Anschlusspotential bis rund 82 EUR ergibt. Begünstigt wird
eine positive Entwicklung durch die Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie das gültige
MACD-Kaufsignal. Um die aktuelle Ausbruchssituation nicht zu gefährden, sollte die
Bechtle-Aktie in Zukunft nicht mehr in die o. g. Flagge zurückfallen. |
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Bechtle (Daily) |
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