| Seit dem historischen Hochstand vom April 2015 bei 48,33 EUR befindet sich die Deutsche
Euroshop-Aktie im Rückwärtsgang. Aus charttechnischer Sicht spiegelt sich diese Feststellung
in dem seit drei Jahren bestehenden Abwärtstrendkanal wider, dessen Begrenzungen aktuell
bei 35,93 EUR bzw. 28,57 EUR verlaufen. Die untere Kanalbegrenzung führt uns aber
zum aktuellen Hoffnungsschimmer. Schließlich bildet diese Trendlinie im Zusammenspiel
mit der Unterstützungszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei knapp 30 EUR
sowie dem 61,8 %-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung von Herbst 2008 bis April
2015 (28,59 EUR) einen wichtigen Auffangbereich. Auf dieser Basis hat das Papier im
April den zweiten „doji“ in Folge ausgeprägt. Mit Blick auf das frische MACD-Kaufsignal
könnte diese Candlestickkonstellation auf fruchtbaren Boden fallen. Zuvor hatte der
Trendfolger – wie auch der RSI – bereits eine positive Divergenz ausgeprägt. Damit
definieren die Hochs vom Jahresultimo 2017/18 bei rund 34 EUR ein erstes Erholungsziel.
Letztlich markiert dieses Level aber nur den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone,
die sich zusätzlich aus den Tiefs von 2016 (35,76/87 EUR), dem o. g. Abwärtstrend
sowie einem weiteren Fibonacci-Level (36,13 EUR) speist. |