| Flagge als Kurstreiber |
| Den gestern beschriebenen “shooting star” haben die DAX®-Bullen gestern eindrucksvoll
gekontert. Schließlich folgte auf die anfängliche Belastungsprobe der 200-Tages-Linie
(akt. bei 12.053 Punkten) eine dynamische Erholung im weiteren Handelsverlauf. In
der Konsequenz ergibt sich ein dynamisches „bullish engulfing“, der letztlich die
seit dem bisherigen Allzeithoch bei 12.952 Punkten bestehende Korrekturflagge nach
oben auflöste. Die Rückeroberung der 38-Perioden-Glättung sowie ein „golden cross“
im Stundenbereich tragen zusätzlich zur aktuellen charttechnischen Steilvorlage bei.
Der negativen Saisonalität zum Trotz sind damit nun die Bullen am Zug. Die letzten
Hochpunkte bei gut 12.300 Punkten markieren die nächsten Hürden, deren Überwinden
eine kleine Bodenbildung abschließen würde. Gelingt den deutschen Standardwerten die
nächste positive Weichenstellung, ergibt sich aus der Höhe des angeführten Kursmusters
ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 400 Punkten. Um die mehr als konstruktive
Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, sollte der DAX® nicht mehr unter die
Kombination aus dem ehemaligen Korrekturtrend (akt. bei 12.122 Punkten) und der o.
g. langfristigen Glättungslinie zurückfallen. |
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DAX® (Daily) |
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| Noch nichts gewonnen |
| Seit über einem Jahr bewegt sich der Ölpreis letztlich seitwärts. Auch wenn sich das
„schwarze Gold“ im Rahmen der übergeordneten Tradingrange zuletzt von seinem Jahrestief
bei gut 42 USD erholen konnte, ist aus charttechnischer Sicht noch nicht wirklich
etwas gewonnen. Hierzu bedarf es eines Sprungs über den Kreuzwiderstand bei rund 52
USD. Auf diesem Niveau fallen verschiedene Erholungshochs mit dem seit 2015 bestehenden
Korrekturtrend (akt. bei 52,54 USD) zusammen. Da letzterer gleichzeitig die obere
Begrenzung eines symmetrischen Dreiecks markiert (siehe Chart), kann die Bedeutung
des angeführten Schlüsselwiderstands gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und
es gibt noch ein weiteres Argument: Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, wäre
die Kursentwicklung der letzten gut zwei Jahre als multiple Schulter-Kopf-Schulter-Formation
zu interpretieren. Im Erfolgsfall lauern die nächsten Hürden bei gut 60 USD, wo verschiedene
Hoch- und Tiefpunkte im Zusammenspiel mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 60,72 USD)
eine weitere Kumulationszone bilden. Auf der Unterseite bilden die Tiefs bei gut 42
USD indes einen wichtigen Rückzugsbereich, den es zukünftig keinesfalls zu unterschreiten
gilt. |
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Ölpreis-WTI (Weekly) |
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| Am Ball bleiben |
| Die Trendwende zum Besseren haben wir bei der Aktie des Hamburger Hafens im Verlauf
des Jahres 2017 diverse Male begleitet (siehe „Daily Trading“ vom 16. Januar, 3. März
und 2. Juni). Nach einer dynamischen Sommerrally hat der Titel nun das nächste Anlaufziel
in Form des Hochs von 2012 bei 27,03 EUR ausgelotet. Vor dieser Hürde zeigt das Papier
durchaus Respekt, denn zuletzt wurden zwei Wochenkerzen mit kleinen Körpern ausgeprägt.
Hierin spiegelt sich die Ehrfurcht der Marktteilnehmer vor der angeführten Barriere
wider. Da die Trendfolger MACD und Aroon allerdings weiter freundlich zu interpretieren
sind, sollten Anleger den etablierten Haussetrend nicht zu früh negieren. Schließlich
ergibt sich jenseits der Marke von 27 EUR weiterer charttechnischer Raum bis zu den
Hochpunkten von 2009 bei rund 32,50 EUR. Da die Hamburger Hafen-Aktie inzwischen aber
mit einem RSI-Wert von über 82 massiv überhitzt ist, gewinnt gleichzeitig das Money
Management an Bedeutung. Deshalb können Anleger den Stopp für bestehende Engagements
auf das Niveau des Tiefs vom Mai 2010 bei 23,44 EUR nachziehen. |
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Hamburger Hafen u. Logistik (Weekly) |
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