06.09.2017 09:00
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DAX® - „Shooting star“ als Warnsignal

„Shooting star“ als Warnsignal
Auch der nächste Anlauf des DAX® auf den Korrekturtrend seit dem bisherigen Rekordstand vom Juni (akt. bei 12.136 Punkten) ist gestern gescheitert. Zwar startete das Aktienbarometer dynamisch in den Handelstag und negierte zunächst die negativen Implikationen aus dem gestern an dieser Stelle angeführten „swing high“, konnte die anfänglichen Kursgewinne im Tagesverlauf aber nicht verteidigen. Der resultierende „shooting star“ deutet darauf hin, dass den Aktienbullen die Kraft auszugehen scheint, eine positive Weichenstellung durch den Sprung über den angeführten Abwärtstrend zu vollziehen. Daher sollten Anleger weiter die Unterseite im Auge behalten, zumal Stochastik und MACD im Stundenchart unter ihre jeweiligen Triggerlinien gerutscht sind. Hier fungiert zunächst die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.045 Punkten) als wichtige Haltemarke. Bedeutsamer ist aber noch die Unterstützungszone aus den jüngsten beiden Verlaufstiefs (11.935/869 Punkte), deren Unterschreiten weitergehende Kursverluste nach sich ziehen dürfte. Um dagegen den aus Bullensicht erhofften Ausbruch aus der Korrekturflagge nach oben zu veredeln, sollte der DAX® im Anschluss auch das ehemalige Allzeithoch vom April 2015 (12.391 Punkte) überwinden.

DAX® (Daily)
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Die Kurve bekommen
Im bisherigen Jahresverlauf 2017 hat der MSCI Emerging Markets eine beeindruckende Performance gezeigt. Als Meilenstein erwies sich dabei der Sprung über den Kumulationswiderstand bei gut 1.000 Punkten (siehe "Daily Trading" vom 14. Juli). Aktuell hat das Aktienbarometer das nächste Barrierenbündel unmittelbar vor der Brust. Schließlich hat die Marktteilnehmer in den Jahren 2012 bis 2014 jeweils zwischen 1.083 und 1.104 Punkten der Mut verlassen. Ein Sprung über die angeführten horizontalen Hürden dürfte neue (Aufwärts-)Kräfte mobilisieren, zumal die Trendfolger MACD und Aroon derzeit eindeutig "long" positioniert sind. Doch nicht nur absolut, sondern auch relativ im Vergleich zum MSCI World macht der MSCI Emerging Markets derzeit eine gute Figur. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle die abgeschlossene Bodenbildung sowie die Rückeroberung des 2008er-Tiefs im Verlauf des Ratio-Charts zwischen den beiden Aktienindizes. Nach Jahren der Underperformance dürfte der MSCI Emerging Markets damit endgültig die Kurve bekommen haben. Um die guten Perspektiven nicht leichtfertig zu verspielen, sollte das Jahreshoch von 2015 (1.069 Punkte) im eigentlichen Chartverlauf in Zukunft nicht mehr unterschritten werden.

MSCI Emerging Markets (Weekly)
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Quelle

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