| Gap-Closing zum Wochenstart |
| Der deutsche Leitindex hat die am Freitag gezeigte Schwäche auch in der neuen Börsenwoche
auf Schlusskursbasis mit einem Minus von 0,82 % fortgesetzt. Dabei wurde auch die
Aufwärtskurslücke vom 14. August 2017 geschlossen. Die Angriffslaune der Bullen für
einen möglichen Abschluss der abwärtsgerichteten Korrekturflagge (obere Begrenzung
akt. bei 12.263 Punkten) und der Wiederaufnahme der Rekordjagd scheint damit zunächst
in die Ferne zu rücken. Hierfür sprechen auch die Zeichen aus dem Indikatoren-Lager.
Dabei zeigen u. a. das Momentum, die Relative Stärke nach Levy sowie der MACD, welcher
sich gefährlich nah seiner Triggerlinie von oben angenähert hat, dass die Bären derzeit
beim charttechnischen Tauziehen vorne liegen. Um weiteres Ungemach zu vermeiden, gilt
es unbedingt, die wichtige Haltezone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 11.965 Punkten)
und den Verlaufstiefs vom April und August (11.942/35 Punkte) zu verteidigen. Die
untere Flaggenbegrenzung verläuft aktuell bei 11.784 Punkten. Damit sich das charttechnische
Bild wieder aufhellt, müssen die Aktienbullen zunächst für einen Sprung über die angeführte
obere Flaggenbegrenzung sorgen. Noch besser wäre jedoch eine Rückeroberung des ehemaligen
Allzeithochs vom April 2015 (12.391 Punkte). |
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DAX® (Daily) |
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| Marubozu gibt den Takt vor |
| Seit dem im August 2015 ausgeprägten Allzeithoch (122,08 USD) hat die Entwicklung
der Walt Disney-Aktie offenbar Sand ins charttechnische Getriebe bekommen. Mit dem
Mitte August erfolgtem erneuten Rutsch unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 108,18
USD) scheint nun auch der Gegenwind aus dem Lager der Indikatoren zunehmend stärker
zu werden. Verschiedene Kennzahlen – u. a. die Relative Stärke nach Levy sowie das
Momentum – sprechen für weiter fallende Kursnotierungen. Des Weiteren zeigt der Kerzenchart
innerhalb der beiden letzten Wochen zwei sogenannte Rote-Marubozu-Kerzen (Rote Eröffnungs-Marubozu
und ein Roter Marubozu) in Folge (siehe Chart). Diese bestätigen das momentan vorhandene
bearishe Bild. Somit sollte der Blick auf die Unterseite gerichtet sein. Hierbei fungiert
die 200-Wochen-Linie (akt. 97,44 USD) als nächste Unterstützung und bietet sich zur
Platzierung eines Stopps für Longpositionen an. Anschließend rückt das Oktobertief
von 2016 (90,32 USD) ins Blickfeld der Bären. Gelingt es, die angeführte langfristige
Glättungslinie zu verteidigen, geht der Blick wieder in Richtung des o. g. kurzfristigen
Pendants, in deren Dunstkreis auch das Hoch vom Mai 2016 (106,75 USD) liegt. Erst
wenn diese Widerstände nachhaltig erklommen worden sind, kann das bisherige Jahreshoch
vom April (116,10 USD) wieder auf die Agenda gesetzt werden. |
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Walt Disney (Weekly) |
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