09.07.2018 09:00
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DAX® - Innenstab als Taktgeber

Innenstab als Taktgeber
Unmittelbare Anschlusskäufe blieben dem DAX® am vergangenen Freitag zwar verwehrt, doch ein starker Schlussspurt sorgte zumindest für einen Schlusskurs in Schlagdistanz zum Tageshoch (12.508 Punkte). Dennoch verblieb die jüngste Handelsspanne innerhalb des Pendants vom Vortag, so dass ein klassischer „inside day“ vorliegt. Das gleiche Phänomen lässt sich auch eine Zeitebene höher auf Wochenbasis feststellen. Auch hier liegt ein „Innenstab“ vor. Auffällig sind zudem die sehr dicht beieinanderliegenden Hochpunkte der letzten beiden Wochen (12.519 bzw. 12.517 Punkte). Vor diesem Hintergrund würde ein Anstieg über diese beiden Marken dem jüngsten Erholungsimpuls zusätzlichen Nachdruck verleihen. Im Erfolgsfall definiert die 200-Tages-Linie (akt. bei 12.779 Punkten) das nächste Anlaufziel. Aber auch die Tiefs der letzten beiden Wochen liegen mit 12.133 bzw. 12.104 Punkten nicht wirklich weit auseinander. Sprich ein neues Verlaufstiefs würde die jüngste Stabilisierung zunichte machen und unmittelbar den Basisaufwärtstrend seit März 2009 (akt. bei 12.002 Punkten) in die Bredouille bringen. Bei einer negativen Weichenstellung müssen Anleger die drohende Schulter-Kopf-Schulter-Formation wieder auf der Agenda haben.

DAX® (Weekly)
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Kreuzunterstützung aus dem Lehrbuch
Obwohl der US-Präsidentschaftszyklus im typischen Verlauf des Zwischenwahljahres eine sehr konstruktive Entwicklung für die Edelmetalle unterstellt, wird diese positive Entwicklung durch eine Schwächephase von Mai bis Anfang Juli unterbrochen. Daran hat sich der Goldpreis 2018 lehrbuchmäßig gehalten. Bleibt zu hoffen, dass nun auch die saisonal gute Phase von Anfang Juli bis Ende des Jahres zum Tragen kommt. Aus charttechnischer Sicht befindet sich das Edelmetall dabei an einem ganz wichtigen Kumulationspunkt. Dieser speist sich aus dem Erholungstrend seit Ende 2015 (akt. bei 1.257 USD), dem ehemaligen Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.252 USD) sowie der flach verlaufenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.243 USD). Auf dieser Basis hat der Goldpreis in der abgelaufenen Woche einen klassischen „Hammer“ ausgebildet. Das angeführte Candlestickumkehrmuster unterstreicht die Bedeutung der beschriebenen Kreuzunterstützung. Trotz allem saisonalen Rückenwind gilt es diese Bastion unbedingt zu verteidigen. Auf der Oberseite fallen die letzten Verlaufshochs bei 1.366/75 USD ins Auge. Ein Sprung darüber würde ein kurzfristiges, aufsteigendes Dreieck sowie eine längerfristige Bodenbildung abschließen.

Gold (Weekly)
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Fallendes Messer oder antizyklische Chance?
Mit einem Kursverlust von knapp 55 % im bisherigen Jahresverlauf geht die rote Laterne im MDAX® an die Osram-Aktie. Mit dem Bruch des langfristigen Aufwärtstrends sowie dem nach wie vor bestehenden Abwärtsgap vom April (57,52 EUR zu 54,86 EUR) gab es im Vorfeld bereits klare Warnsignale. Der angeführten Kurslücke kommt nun eine wichtige Rolle zu. Interessanterweise hat nach dem Gap inzwischen ein Abschlag in ähnlicher Größenordnung stattgefunden wie vom Allzeithoch (79,58 EUR) bis zur Kurslücke. Es liegt also ein klassischer „measured move“ vor. Immerhin kommt es aktuell – auf Basis des Tiefs vom Januar 2016 bei 34,25 EUR – zu einem Stabilisierungsversuch. Untermauert wird dieser von einem „Hammer“-Umkehrmuster auf Wochenbasis sowie von der Indikatorenseite. So notiert der MACD auf historisch niedrigem Niveau. Gleichzeitig weicht die aktuelle Notierung so stark von der 200-Tages-Linie (akt. bei 62,52 EUR) ab wie noch niemals zuvor seit dem Börsengang im Juli 2013. Auf der Unterseite definieren neben dem o. g. Tief bei 34,25 EUR das jüngste Verlaufstief bei 31,54 EUR sowie das Allzeittief bei 25,31 EUR wichtige Rückzugsmarken.

Osram Licht (Daily)
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Quelle

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