| Es bedarf fast keiner gesonderten Erwähnung mehr, dass der DAX® auch gestern wieder mit den drei bekannten Phänomenen der letzten zwei Wochen zu kämpfen hatte. Sprich eine geringe Tageshandelsspanne, ein kleiner Kerzenkörper sowie die unterdurchschnittlichen Umsätze zeugen weiter von dem derzeit fehlenden Aufwärtsmomentum. In die gleiche Kerbe schlägt die Tatsache, dass die gestrige Handelsspanne erneut innerhalb des Pendants vom 13. Oktober verblieb. Im Ergebnis steht also der zweite „Innenstab“ in Serie zu Buche. Trotz dieses strukturellen Defizits sowie einem MACD, welcher gestern ein negatives Schnittmuster lieferte, sollten Anleger aufgrund des trendfolgenden Charakters der Technischen Analyse den laufenden Hausseimpuls nicht zu früh in Frage stellen. Vielmehr entstünde oberhalb der jüngsten Verlaufshochs bei 13.034/37 Punkten nochmals ein prozyklisches Kaufsignal, das bis zur 138,2%-Fibonacci-Projektion des Korrekturimpulses von Juni bis August (13.365 Punkte) tragen könnte. Auf der Unterseite verbleibt der Stopp für tradingaffine Anleger auf dem Niveau des Tiefs der letzten Woche (12.909 Punkte), während strategische Investoren unverändert das jüngste Aufwärtsgap (12.850 zu 12.829 Punkte) als Absicherung heranziehen können. |