| Korrekturtrend vor der Nase |
| Zu Wochenbeginn analysieren wir regelmäßig den Wochenchart des DAX®. An diesem Kursverlauf
lässt sich das ganze derzeitige Dilemma der deutschen Standardwerte festmachen. Die
letzten drei Wochenkerzen weisen allesamt kleine Kerzenkörper bei gut 12.100 Punkten
auf. Für die abgelaufene Woche kann dieses Muster allerdings durchaus als Erfolg verbucht
werden. Schließlich wurde zu Wochenbeginn das jüngste Verlaufstief bei 11.935 Punkten
unterschritten und erst die Kursavancen im weiteren Wochenverlauf sorgten für die
Ausprägung eines klassischen „Hammers“. Um aus diesem positiven Candlestickmuster
Kapital schlagen zu können, bedarf es aber noch eines Bruchs des seit dem bisherigen
Allzeithoch bei 12.952 Punkten bestehenden Korrekturtrends (akt. bei 12.155 Punkten).
Das zuletzt angeführte Level markiert die entscheidende Demarkationslinie, denn dessen
Überwinden würde die Konsolidierung der letzten zwei Monate in Form einer klassischen
Flagge abschließen (siehe Chart). Auf der Unterseite dient die 200-Tages-Linie (akt.
bei 12.031 Punkten) als erste Unterstützung. Danach bilden die jüngsten beiden Verlaufstiefs
bei 11.935/869 Punkten den nächsten wichtigen Auffangbereich. |
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DAX® (Weekly) |
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| Drei Zeitebenen – das gleiche Bild |
| Die Dialog-Aktie liefert mal wieder ein Beleg dafür, wie sinnvoll es ist, die unterschiedlichen
Zeitebenen miteinander zu verknüpfen. Auf Monatsbasis fallen die letzten drei Tiefskurse
ins Auge, die allesamt knapp oberhalb der Marke von 36 EUR ausgeprägt wurden. Der
Langfristchart liefert also einen ersten Anhaltspunkt der Abgabedruck seit dem zyklischen
Hoch vom Februar bei 52,35 EUR mittlerweile abgearbeitet ist. Im Wochenbereich stechen
die letzten „inside weeks“ ins Auge. So verblieben die Schwankungsbreiten der letzten
Wochen jeweils innerhalb des Pendants von Ende Juli. Aus Sicht des Tagescharts durchläuft
das Papier zudem eine Stabilisierung, welche jenseits des Hochs vom 25. Juni bei 39,65
EUR abgeschlossen wäre. Das ist gleichzeitig, das Level, dessen Überschreiten die
beschriebenen Innenstäbe im Wochenchart nach oben auflösen würde. Im Erfolgsfall würde
sich ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 3 EUR ergeben. Letztlich reicht
dieses aus, um das nächste wichtige Barrierenbündel aus der 200-Tages-Linie und dem
Abwärtstrend seit Februar (akt. bei 41,84/42,24 EUR) aus dem Spiel zu nehmen. |
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Dialog Semiconductor (Daily) |
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| Am Ball bleiben – Stopps nachziehen |
| Auf die Bodenbildung im Verlauf der SMA-Aktie haben wir in den letzten Monaten verschiedentlich
hingewiesen (siehe u. a. „Daily Trading“ vom 11. Juli und 2. August). In den letzten
Tagen konnte der Technologietitel nun nochmals deutlich zulegen, so dass sogar die
Anfang August ins Feld geführten langfristige Zielmarke im Bereich von 40 EUR in unmittelbare
Schlagdistanz rückt. Da trendfolgende Indikatoren – wie beispielsweise der MACD oder
die Relative Stärke nach Levy – weiterhin freundlich zu interpretieren sind, bleiben
bestehende Engagements eindeutig haltenswert. Selbst bei monatlicher Berechnungsweise
konnte der zuerst genannte Trendfolger jüngst seine Signallinie von unten nach oben
durchschneiden. In der Summe erscheint die Fortsetzung des etablierten Trends als
das wahrscheinlichste Szenario, zumal auch der seit Anfang 2016 gültige Abwärtstrend
(akt. bei 37,89 EUR) inzwischen Geschichte ist. Unter Risikogesichtspunkten sollten
Anleger allerdings den Stopp für bestehende Longpositionen anheben. Hierfür bietet
sich die Kombination aus dem Mini-Kurslücke vom 31. August (untere Gapkante bei 35,59
EUR) und dem Hoch vom 1. August bei 35,46 EUR an. Schließlich wäre dann ein Rückfall
in den o. g. Trend bzw. ein Rebreak des Tiefs vom Februar 2016 (36,50 EUR) zu beklagen. |
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SMA Solar Technology (Daily) |
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