| Taktgeber "Trendlinie" |
| Was das Volumen betrifft, hinterließ der gestrige Feiertag in den USA deutliche Spuren.
Dennoch konnte der DAX® die anfänglichen Kursverluste im Handelsverlauf aufholen und
die gestern Morgen gerissene Abwärtskurslücke wieder schließen. Aber es gibt auch
einen Wermutstropfen: So wird das Hoch vom vergangenen Freitag (12.191 Punkten) inzwischen
von zwei tieferliegenden Hochs „eingerahmt“, so dass in der Summe ein sog. „swing
high“ entsteht. In der Vergangenheit signalisierte dieses Kursmuster oftmals kurzfristige
Marktwendepunkte. Per Saldo geht es also – wie in den letzten Wochen so oft – um den
seit dem bisherigen Rekordstand vom Juni bei 12.952 Punkten bestehenden Korrekturtrend
(akt. bei 12.150 Punkten). Oberhalb von 12.191 Punkten wären zudem die negativen Implikationen
aus dem angeführten „swing high“ negiert. Auf der Unterseite dient indes die 200-Tages-Linie
(akt. bei 12.038 Punkten) als erste Unterstützung. Danach bilden die jüngsten beiden
Verlaufstiefs bei 11.935/869 Punkten den nächsten nennenswerten Rückzugsbereich. Das
gegenwärtige DAX®-Motto lautet also: „make or break“! |
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DAX® (Daily) |
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| Drahtseilakt geht in die Verlängerung |
| Der Euro Stoxx 50® hat sich jüngst im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 3.415
Punkten) stabilisieren und damit auch die jüngsten Verlaufstiefs bei rund 3.400 Punkten
zurückerobern können. Dennoch verharren die europäischen Standardwerte im Korrekturmodus,
welcher das Aktienbarometer seit dem zyklischen Hoch vom Mai 3.667 Punkten begleitet.
Zu einer Revision dieser Einschätzung bedarf es aus charttechnischer Sicht eines Sprungs
über die Widerstandszone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 3.463 Punkten) und des entsprechenden
Abwärtstrends der letzten Monate (akt. bei 3.464 Punkten). Ein Überschreiten der zuletzt
angeführten Marke würde gleichzeitig ein Konsolidierungsmusters in Form einer klassischen
Flagge zum Abschluss bringen – eine Weichenstellung, die den Bullen den Weg für einen
erneuten Anlauf auf das o. g. Hoch ebnen sollte. Andererseits gilt es auf der Unterseite,
den angeführten gleitenden Durchschnitt bzw. die Verlaufstiefs bei 3.400 Punkten unbedingt
zu verteidigen. Ansonsten droht dem Euro Stoxx 50® die nächste Eskalationsstufe, und
die Korrekturphase der letzten Monate dürfte eine Fortsetzung erfahren. |
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EURO STOXX 50® (Daily) |
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| Vor dem nächsten Kursschub? |
| Seit zwei Jahren arbeitet die Biogen-Aktie an einer Stabilisierung. Innerhalb dieser
längerfristigen Entwicklung waren die letzten 12 Monate durch eine engere Schiebezone
zwischen rund 245 USD auf der Unter- und gut 300 USD auf der Oberseite gekennzeichnet.
Beide Kursmuster hat der Biotechnologietitel nun nach oben aufgelöst. Aus charttechnischer
Sicht stellt der beschriebene Ausbruch eine Steilvorlage für den nächsten Aufwärtsimpuls
dar, zumal diverse Indikatoren für zusätzlichen Rückenwind sorgen. So liegt beispielsweise
im Verlauf des RSI ebenfalls eine abgeschlossene Bodenbildung vor, während der MACD
mit einem neuen Einstiegssignal aufwarten konnte. Und auch die Rückeroberung der 38-Monats-Linie
(akt. bei 289 USD) ist positiv zu werten. Aus der Höhe der o. g. Tradingrange ergibt
sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 60 USD. Die größere Stabilisierung
der letzten zwei Jahre lässt sogar auf „mehr“ hoffen, so dass perspektivisch sogar
das bisherige Allzeithoch vom März 2015 bei 442 USD wieder in Schlagdistanz rücken
dürfte. Als Stopp-Loss auf der Unterseite ist die o. g. Glättungslinie prädestiniert,
wodurch ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis entsteht. |
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Biogen (Monthly) |
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