DAX® - Mit Aufwärtsgap in die neue Woche
Mit Aufwärtsgap in die neue Woche
Wie vor Wochenfrist startete der DAX® gestern erneut mit einem Aufwärtsgap (11.315 zu 11.458 Punkte) in die neue Handelswoche. Die von uns favorisierte Erholung nimmt also Fahrt auf. Aus charttechnischer Sicht können Anleger diese These neben der eingangs angeführten Kurslücke an der Rückeroberung der 38-Tages-Linie bzw. an dem Sprung über den Korrekturtrend seit dem 17. Oktober (akt. bei 11.402/429 Punkten) festmachen. Die nächsten Hürden warten auf das Aktienbarometer nun im Bereich des oberen Bollinger Bandes (akt. bei 11.611 Punkten) sowie in Form des Hochs von Anfang November bei 11.690 Punkten. Die zuletzt genannte Marke stellt dann gleichzeitig auch den Auftakt zur entscheidenden Widerstandszone aus einem Fibonacci-Level (11.726 Punkte) sowie vor allem der Nackenzone der vervollständigten Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 11.800 Punkten dar. D. h. bei dieser Zone handelt es sich um die große, strategische Schaltstelle, deren Überwinden ein äußerst schwieriges Unterfangen werden dürfte. Unter Risikogesichtspunkten gibt der Wochenauftakt Investoren aber auch die Gelegenheit den Stopp für bestehende Longpositionen nachzuziehen. Die untere Gapkante der eingangs angeführten Kurslücke (11.315 Punkte) ist hierfür prädestiniert.
DAX® (Daily)

Diese Schwelle müssen Sie kennen
Mit den fast deckungsgleichen Tiefs vom Oktober/November bei 3.091 bzw. 3.101 Punkten bietet sich dem Euro Stoxx50® die Chance auf einen klassischen Doppelboden. Beide Verlaufstiefs bestätigen zudem die Parallele (akt. bei 3.091 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar. Das jüngste Aufwärtsgap (3.182 zu 3.187 Punkte) wie auch die synchronen Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon untermauern den aktuellen Stimmungsumschwung. Ein ganz entscheidendes Puzzleteil fehlt allerdings noch. Schließlich definiert das Erholungshoch von Anfang November (3.264 Punkte) die Nackenlinie der diskutierten unteren Umkehr. Gleichzeitig fällt diese Signalmarke mit den Tiefs vom März und September (3.262/3.274 Punkte) sowie dem 38,2%-Fibonaci-Retracement des Abwärtsimpulses seit Mitte Mai (3.284 Punkte) zusammen. Am schwersten wiegt aber sicherlich die Tatsache, dass die angeführten Marken auch die Nackenzone der oftmals beschriebenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation definieren. Mit anderen Worten: Ein nachhaltiger Doppelboden und damit einhergehend eine Negierung der großen S-K-S-Umkehr käme einem echten Befreiungsschlag gleich – ist aber derzeit (noch) Zukunftsmusik.
EURO STOXX 50® (Daily)

Gap erhöht Chancen …
… auf die Ausprägung eines klassischen Doppelbodens. Doch der Reihe nach: Die Continental-Aktie hat zuletzt das Oktobertief bei 127,90 EUR nicht mehr ganz erreicht. Die beiden Kurstiefs auf ähnlichen Niveaus begünstigen eine potentielle untere Umkehr (siehe Chart). Auch im Verlauf diverser Indikatoren zeichnet sich der inzwischen laufende Gezeitenwandel ab. So liegen aktuell im Verlauf des RSI als auch beim MACD abgeschlossene Bodenbildungen vor. Zuvor hatten beide Indikatoren bereits positive Divergenzen ausgeprägt. In der Vergangenheit waren solche Indikatorformationen oftmals Vorboten der äquivalenten Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf. Die Ambitionen der Bullen werden zusätzlich durch das gestern gerissene Aufwärtsgap (132,95 EUR zu 135,95 EUR) unterstrichen. In der Summe stehen die Zeichen auf Erholung. Eine erste Zielmarke definiert dabei das Hoch vom 26. November (144,35 EUR), ehe auf die technische Aufwärtsreaktion bei 152,80 EUR (Hoch vom 2. November) die wirkliche Bewährungsprobe wartet. Schließlich würde ein Sprung über dieses Level den eingangs diskutierten Doppelboden abschließen. Die untere Gapkante der o. g. Kurslücke dient fortan als Stopp-Loss auf der Unterseite.
Continental (Daily)

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Wie vor Wochenfrist startete der DAX® gestern erneut mit einem Aufwärtsgap (11.315 zu 11.458 Punkte) in die neue Handelswoche. Die von uns favorisierte Erholung nimmt also Fahrt auf. Aus charttechnischer Sicht können Anleger diese These neben der eingangs angeführten Kurslücke an der Rückeroberung der 38-Tages-Linie bzw. an dem Sprung über den Korrekturtrend seit dem 17. Oktober (akt. bei 11.402/429 Punkten) festmachen. Die nächsten Hürden warten auf das Aktienbarometer nun im Bereich des oberen Bollinger Bandes (akt. bei 11.611 Punkten) sowie in Form des Hochs von Anfang November bei 11.690 Punkten. Die zuletzt genannte Marke stellt dann gleichzeitig auch den Auftakt zur entscheidenden Widerstandszone aus einem Fibonacci-Level (11.726 Punkte) sowie vor allem der Nackenzone der vervollständigten Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 11.800 Punkten dar. D. h. bei dieser Zone handelt es sich um die große, strategische Schaltstelle, deren Überwinden ein äußerst schwieriges Unterfangen werden dürfte. Unter Risikogesichtspunkten gibt der Wochenauftakt Investoren aber auch die Gelegenheit den Stopp für bestehende Longpositionen nachzuziehen. Die untere Gapkante der eingangs angeführten Kurslücke (11.315 Punkte) ist hierfür prädestiniert.
Diese Schwelle müssen Sie kennen
Mit den fast deckungsgleichen Tiefs vom Oktober/November bei 3.091 bzw. 3.101 Punkten bietet sich dem Euro Stoxx50® die Chance auf einen klassischen Doppelboden. Beide Verlaufstiefs bestätigen zudem die Parallele (akt. bei 3.091 Punkten) zum Abwärtstrend seit Januar. Das jüngste Aufwärtsgap (3.182 zu 3.187 Punkte) wie auch die synchronen Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon untermauern den aktuellen Stimmungsumschwung. Ein ganz entscheidendes Puzzleteil fehlt allerdings noch. Schließlich definiert das Erholungshoch von Anfang November (3.264 Punkte) die Nackenlinie der diskutierten unteren Umkehr. Gleichzeitig fällt diese Signalmarke mit den Tiefs vom März und September (3.262/3.274 Punkte) sowie dem 38,2%-Fibonaci-Retracement des Abwärtsimpulses seit Mitte Mai (3.284 Punkte) zusammen. Am schwersten wiegt aber sicherlich die Tatsache, dass die angeführten Marken auch die Nackenzone der oftmals beschriebenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation definieren. Mit anderen Worten: Ein nachhaltiger Doppelboden und damit einhergehend eine Negierung der großen S-K-S-Umkehr käme einem echten Befreiungsschlag gleich – ist aber derzeit (noch) Zukunftsmusik.
Gap erhöht Chancen …
… auf die Ausprägung eines klassischen Doppelbodens. Doch der Reihe nach: Die Continental-Aktie hat zuletzt das Oktobertief bei 127,90 EUR nicht mehr ganz erreicht. Die beiden Kurstiefs auf ähnlichen Niveaus begünstigen eine potentielle untere Umkehr (siehe Chart). Auch im Verlauf diverser Indikatoren zeichnet sich der inzwischen laufende Gezeitenwandel ab. So liegen aktuell im Verlauf des RSI als auch beim MACD abgeschlossene Bodenbildungen vor. Zuvor hatten beide Indikatoren bereits positive Divergenzen ausgeprägt. In der Vergangenheit waren solche Indikatorformationen oftmals Vorboten der äquivalenten Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf. Die Ambitionen der Bullen werden zusätzlich durch das gestern gerissene Aufwärtsgap (132,95 EUR zu 135,95 EUR) unterstrichen. In der Summe stehen die Zeichen auf Erholung. Eine erste Zielmarke definiert dabei das Hoch vom 26. November (144,35 EUR), ehe auf die technische Aufwärtsreaktion bei 152,80 EUR (Hoch vom 2. November) die wirkliche Bewährungsprobe wartet. Schließlich würde ein Sprung über dieses Level den eingangs diskutierten Doppelboden abschließen. Die untere Gapkante der o. g. Kurslücke dient fortan als Stopp-Loss auf der Unterseite.
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