| Stundenchart „kündigt“ neuen Bewegungsimpuls an |
| Den zweiten Tag in Folge verblieb die Schwankungsbreite des DAX® innerhalb der Kerze
vom Wochenauftakt. Übergeordnet bleibt es deshalb bei den Bremsklötzen „Doppeltopp“
sowie „negatives Schnittmuster“ zwischen 50- und 200-Tages-Linie (akt. bei 12.649/12.706
Punkten). Das gibt uns die Gelegenheit, auf zwei andere interessante Aspekte einzugehen.
Zunächst haben die 110 HDAX®-Unternehmen anhand der objektiven Kriterien Momentum,
200-Tages-Linie und Relative Stärke (Levy) überprüft. Zur Analyse der Marktbreite
stellen wir diese Berechnungen regelmäßig an. Nur noch gut 28 % aller HDAX®-Titel
verfügen über ein positives Momentum; lediglich knapp 44 % befinden sich gemäß der
Relativen Stärke in einem Aufwärtstrend. Am besten sieht es noch aus, wenn Anleger
die meistbeachtete Glättungslinie heranziehen. Immerhin 55 % notieren oberhalb ihrer
jeweiligen 200-Tages-Linie. In der Summe muss eine deutliche Eintrübung der grundsätzlichen
Marktverfassung konstatiert werden. Den anderen Aspekt offenbart der Stundenchart:
Hier liegen alle von uns betrachteten Durchschnittslinien (38-, 90- und 200-Stunden),
bei rund 12.310 Punkten, nur noch wenige Indexzähler auseinander. Diese Konstellation
begünstigt den nächsten Trendimpuls. |
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DAX® (1 Hour) |
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| Die nächste Bestätigung? |
| Den Quartalschart der 5-jährigen Rendite USA kennen Sie bereits aus unserem technischen
Jahresausblick. Zur Erinnerung: Inzwischen liegt eine abgeschlossene Bodenbildung
in dieser hohen Zeitebene vor, aus der sich ein rechnerisches Anschlusspotential bis
mindestens 2,90 % ergibt. Interessanterweise harmoniert dieses Kursziel bestens mit
der 50%-Korrektur des gesamten Zinsrutsches von 2007 bis 2012 (2,89 %). Selbst die
Parallele (akt. bei 3,01 %) zum im Sommer 2016 etablierten Aufwärtstrend steht einem
Erreichen dieser Zielmarke nicht im Weg. Für das kurzfristige Timing spielt der Wochenchart
eine wichtige Rolle: Mitte Februar wurde hier eine Handelsspanne gesetzt, die seither
Bestand hat. Die Kursaktivität der letzten vier Wochen vollzog sich also innerhalb
der Wochenkerze von Mitte Februar, so dass eine Folge von „inside candles“ entsteht.
Als obere Begrenzung dienen dabei die Hochs bei 2,69 %. Dieses Level hat die 5-jährige
Rendite gestern temporär übersprungen. Gelingt ein nachhaltiger Spurt über diese Hürden,
wären die beschriebenen Innenstäbe aufgelöst. Damit würde der Kursverlauf nochmals
eine Bestätigung dafür liefern, dass das Ziel von 2,90 % tatsächlich angesteuert wird. |
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5-jährige Rendite USA (Quarterly) |
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| Mit neuem Allzeithoch |
| Auf Basis der Kumulationszone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 113,74 EUR), dem Tief
vom Dezember 2017 (110,50 EUR) sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement des letzten Hausseimpulses
(108,13 EUR) hat die Siltronic-Aktie zuletzt die Kurve bekommen. Mit Blick auf den
Chartverlauf ist diese Aussage sogar zu moderat. Schließlich gelang dem Titel jüngst
der Spurt über die alten Rekordstände bei 142,70 EUR bzw. 145,40 EUR. Ein neues Allzeithoch
sorgt generell für eines der besten Signale der Technischen Analyse. Im konkreten
Fall geht diese Weichenstellung aber gleichzeitig einher mit der Auflösung der Tradingrange
der letzten Monate (siehe Chart). Der Ausbruch auf der Oberseite wird dabei durch
den trendfolgenden MACD untermauert, der aktuell gerade wieder ein neues Einstiegssignal
generiert hat. Während der ehemalige Haussetrend seit Juli 2016 (akt. bei 163,58 EUR)
nun ein erstes Etappenziel absteckt, eröffnet die Projektion der Höhe der o. g. Schiebezone
perspektivisch sogar ein Anschlusspotential bis in den Bereich von gut 170 EUR. Um
die Gefahr eines Fehlausbruchs gar nicht erst aufkommen zu lassen, bietet sich als
Absicherung das Hoch vom November vergangenen Jahres bei 142,70 EUR an. |
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Siltronic (Weekly) |
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| Idealtypisches Sprungbrett |
| Atempausen bis zu einem Fibonacci-Cluster bieten Tradern oftmals interessante Einstiegspunkte.
Ein lehrbuchmäßiges Beispiel stellt derzeit die Tom Tailor-Aktie dar. Hier wird die
38,2%-Korrektur des gesamten Hausseimpulses seit Sommer 2016 (9,09 EUR) durch das
61,8%-Pendant der letzten Aufwärtsbewegung (9,03 EUR) untermauert. Knapp darunter
befinden sich mit den alten Ausbruchsmarken bei rund 9 EUR sowie der 200-Tages-Linie
(akt. bei 8,98 EUR) weitere wichtige Unterstützungen. Auf dieser Basis hat das Papier
jüngst eine Aufwärtskurslücke ausgeprägt, die bisher nicht vollständig geschlossen
wurde (untere Gapkante bei 9,03 EUR). Das so entstehende „Fenster“ nährt die Hoffnung,
dass der Titel das eingangs angeführte Sprungbrett nutzen wird. In die gleiche Kerbe
schlagen derzeit die Umsatzentwicklung, die zuletzt spürbar anzog, sowie das neue
Einstiegssignal seitens des trendfolgenden MACD. In diesem Umfeld definieren die Hochs
bei rund bei 10 EUR ein erste Anlaufziel, ehe der ehemalige Aufwärtstrend seit Herbst
2016 (akt. bei 11,68 EUR) wieder ins Blickfeld rückt. Eine enge Absicherung auf Basis
der 200-Tages-Linie gewährleistet gleichzeitig ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis. |
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TOM TAILOR (Daily) |
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