| „Toppishe“ Tendenz |
| Beim DAX® gewinnen die Bären derzeit Schritt für Schritt Oberwasser. Ist zuletzt der
große Befreiungsschlag in Form eines Sprungs über die Kombination aus der 38-Tages-Linie
und dem Abwärtstrend seit Juni (akt. bei 12.613/581 Punkten) gescheitert und damit
der Abschluss einer „bullishen“ Flaggenformation auf der Agenda zumindest nach hinten
gerückt, erfolgte am Freitag der nächste Coup der Aktienmarktbären: Der Rutsch unter
das ehemalige Allzeithoch vom April 2015 (12.391 Punkte). Damit wurde die derzeitige
Schwächetendenz untermauert. Das Augenmerk liegt nun auf der unmittelbar vor der Brust
liegenden Haltezone aus den Tiefs von Ende Juni bzw. Anfang Juli bei 12.319/16 Punkten.
Spätestens unterhalb dieser Marken ist im Chartverlauf des DAX® eine Toppbildung zu
verzeichnen. Das kalkulatorische Abschlagspotential von rund 600 Punkten dürfte den
Leitindex über die kurze Frist hinaus belasten. Die Kombination aus der unteren Kante
des im April verzeichneten Abwärtsgaps (12.091 Punkte) und der Parallelen (akt. bei
12.056 Punkten) zum o. g. Baissetrend seit Juni stellt in diesem Fall die nächste
Anlaufmarke dar. Wenngleich noch keine gemachte Sache, sollten Anleger das angeführte
Negativszenario vor allem vor dem Hintergrund der frischen Ausstiegssignale von MACD
und Stochastik auf Tagesbasis auf dem Schirm haben. |
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DAX® (Daily) |
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| „evening star“ betont die Risiken |
| Die Jenoptik-Aktie hat die 161,8%-Fibonacci-Projektion des gesamten Baisseimpulses
von August 2002 bis Juni 2009 (24,56 EUR) zuletzt zumindest zeitweise überschritten.
Mit 26,67 EUR scheint der Technologietitel aber sein zyklisches Hoch ausgebildet zu
haben. Schließlich steht auf monatlicher Basis ein klassischer „evening star“ zu Buche.
Dieses negative Candlestickmuster mahnt zur Vorsicht, insbesondere wenn die Aktie
nachhaltig in den steilen Aufwärtstrendkanal seit Herbst 2014 (obere Begrenzung akt.
bei 22,85 EUR) zurückfallen sollte. Auch die quantitativen Indikatoren betonen derzeit
die Risiken. Während der MACD auf historisch hohem Niveau notiert, steht der RSI unmittelbar
vor einem neuen Ausstiegssignal. Im Fall einer negativen Weichenstellung lässt die
alte Börsenweisheit „was es nach oben versucht hat und gescheitert ist, versucht es
in der Folge nach unten“, sogar ein Ausloten der Haltezone aus den Hochs bei gut 16
EUR und der unteren Kanalbegrenzung des steilen Haussetrends (akt. bei 14,97 EUR)
befürchten. Um die negativen Implikationen des angeführten „evening stars“ abzumildern,
ist zumindest eine Rückeroberung des eingangs erwähnten Fibonacci-Levels vonnöten. |
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JENOPTIK (Monthly) |
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