| Trendlinie im Fokus |
| Der DAX® konnte sich gestern weiter erholen und hat dabei auch die Abwärtskurslücke
vom Wochenbeginn geschlossen. Dank dieser Entwicklung setzt sich das Aktienbarometer
auch wieder oberhalb der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.023 Punkten) fest. Was aus charttechnischer
Sicht allerdings noch fehlt, ist ein Sprung über den seit dem bisherigen Allzeithoch
bei 12.952 Punkten bestehenden Baissetrend (akt. bei 12.144 Punkten). Gelingt den
deutschen Standardwerten der beschriebene Befreiungsschlag, könnten Anleger die 1.000-Punkte-Verschnaufpause
der letzten zwei Monate letztlich als trendbestätigende Flagge interpretieren (siehe
Chart). Solange ein Trendbruch auf sich warten lässt, bleibt es allerdings bei der
in den letzten Tagen beschriebenen Gratwanderung. Auf der Unterseite muss deshalb
weiterhin die Unterstützungszone aus den jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 11.935/869
Punkten sowie dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpuls seit November vergangenen
Jahres (11.891 Punkte) unbedingt verteidigt werden. Ansonsten droht eine Ausdehnung
der Korrektur bis zu den alten Ausbruchsmarken bei gut 11.400 Punkten. |
|
|
DAX® (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Volatilität als Chance |
| Im „HSBC Trendkompass“ filtern wir auf wöchentlicher Basis 110 Aktientitel anhand
der Kriterien der Relativen Stärke (Levy) sowie des Momentums der letzten vier Wochen.
Aufgrund des Kursrückgangs der letzten Monate hat die ProSieben-Aktie – gemessen an
dieser objektiven Auswertung – die „rote Laterne“ unter allen DAX®-Titeln inne. Dennoch
ist das Papier derzeit für Zertifikateanleger einen Blick wert. Schließlich liegt
die auf unserer Webseite veröffentlichte kurzfristige Volatilität derzeit mehr als
doppelt so hoch wie die langfristige. In der Vergangenheit zeichnete diese Konstellation
oftmals Extremkonstellationen aus. Hierzu passt, dass das Papier aus charttechnischer
Sicht mittlerweile eine interessante Kreuzunterstützung auslotet. Gemeint ist die
Kombination aus der Parallelen (akt. bei 27,90 EUR) zum Abwärtstrend seit Dezember
2015 und den Tiefs vom Oktober 2014 bzw. Juli 2013 bei 27,91/83 EUR. Gleichzeitig
notiert der RSI mit einem Wert von knapp 22 tief im überverkauften Terrain, was zudem
dem niedrigsten Stand seit 2009 entspricht. Per Saldo liegt also möglicherweise eine
Ausgangslage vor, in der die Stärken von strukturierte Produkte besonders zur Geltung
kommen. |
|
|
ProSiebenSat.1 (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| „reversal“ bestätigt Schlüsselunterstützung |
| Seit dem Mehrjahreshoch vom Jahresbeginn 2017 bei 104 Punkten sieht sich der USD-Index,
der die Kursentwicklung des Greenbacks im Vergleich zu einem Währungskorb aus EUR,
GBP, CHF, JPY, CAD, SEK abbildet, mit einem scharfen Kursverfall konfrontiert. Mit
einem zyklischen Tief bei 92 Punkten ist der USD-Index nun aber auf einer interessanten
Unterstützung angelangt. Die Tiefs von 2015 und 2016 (93/92 Punkten) lassen hier im
Zusammenspiel mit den Hochs vom November 2005 bzw. Mai 2004 (ebenfalls 93/92 Punkte)
sowie der 200-Wochen-Linie (akt. bei 93 Punkten) eine massive horizontale Haltezone
entstehen. Auf dieser Basis bildet der Greenback aktuell ein klassisches „reversal“
aus, während eine Zeitebene höher im Monatschart ein nahezu idealtypischer „long-legged
doji“ zu Buche steht. Beide Candlestickmuster dokumentieren, dass der größte Verkaufsdruck
inzwischen abgearbeitet ist. Gleichzeitig notiert der RSI erstmals seit dem Frühjahr
2011 im überverkauften Bereich. Als letztes Argument für den USD-Index lassen sich
die aktuelle CoT-Daten ins Feld führen, bei denen die spekulativen EUR-Longpositionen
unverändert auf einem der höchsten Niveaus seit Mai 2011 verharren. In der Summe wird
eine technische Reaktion in Richtung des Fibonacci-Clusters bei 96 Punkten zusehends
wahrscheinlicher. |
|
|
USD Index (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|