| Vorgaben belasten |
| Ein starker Schlussspurt hat den DAX® gestern vor einem Verlusttag bewahrt. Letztlich
setzen sich die deutschen Standardwerte damit den dritten Tag in Folge mit der wichtigen
Marke von gut 12.300 Punkten auseinander. Schließlich würde ein Sprung über die Widerstandszone
aus dem Hoch vom 1. August bei 12.302 Punkten und den Tiefpunkten vom Juni/Juli bei
12.316/19 Punkten eine kleine Bodenbildung vervollständigen. Gelingt dem Aktienbarometer
der diskutierte Befreiungsschlag, eröffnet sich ein rechnerisches Anschlusspotential
von gut 200 Punkten. Perspektivisch reicht dieses also aus, um das wichtige Widerstandskreuz
aus dem ehemaligen Rekordhoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten und dem seit Juni
bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 12.398 Punkten) zu den Akten zu legen. Aufgrund
der Vorgaben ist heute (zunächst) aber nicht mit einem Ausbruch auf der Oberseite
zu rechnen. Vielmehr dürfte der DAX® mit Kursverlusten in den Handel starten. Deshalb
sollten Anleger die letzten Verlaufstiefs bei knapp 12.100 Punkten im Auge behalten.
Ein Bruch dieser Bastion würde schließlich den Stabilisierungsversuch der letzten
Tage zunichtemachen. |
|
|
DAX® (Daily) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Der letzte Tropfen fehlt noch |
| In unserer letzten Analyse der RWE-Aktie stellten wir eine Verschnaufpause in Aussicht
(siehe "Daily Trading" vom 8. Juni). Mittlerweile gab es tatsächlich eine Phase des
Luftholens, so dass sich gegenwärtig die Frage aufdrängt, ob der Topperformer des
ersten Halbjahres bereits genug Kraft gesammelt hat. Aus charttechnischer Sicht ist
hierzu ein Sprung über das massive Widerstandsbündel aus dem seit Anfang 2008 dominierenden
Baissetrend (akt. bei 18,31 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 19,68 EUR) vonnöten.
Gelingt der Befreiungsschlag, entsteht allerdings ein Signal von besonderer Tragweite,
denn dann könnten Anleger von einem langfristigen Regimewechsel ausgehen. Im Erfolgsfall
dürften die Tiefs von 2013 und 2011 bei 20,48/21,15 EUR nur Durchgangsstationen auf
dem Weg nach Norden darstellen. Auf der Unterseite gilt es indes, das jüngste Verlaufstief
bei rund 17 EUR unbedingt zu verteidigen. Schließlich würde ein Abgleiten unter dieses
Level verdeutlichen, dass der Ausbruch auf der Oberseite vertagt ist und Anleger in
diesem Fall von einem Scheitern an den o. g. Schlüsselbarrieren ausgehen müssten. |
|
|
RWE (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Langfristiger Aufwärtstrend ist Geschichte |
| Seit die Fresenius-Aktie auf Tagesbasis ein kleines Doppeltop vervollständigte, hat
das Papier mit fallenden Kursen zu kämpfen. Auch in den höheren Zeitebenen wurde mittlerweile
einiges an charttechnischem Porzellan zerschlagen. Neben dem Unterschreiten der 38-Wochen-Linie
(akt. bei 74,37 EUR) ist in diesem Zusammenhang vor allem der Bruch des langfristigen
Aufwärtstrends (akt. bei 72,81 EUR) zu nennen. Dieser Abverkauf schlägt sich auch
auf Indikatorebene nieder. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle vor allem die
langfristige negative Divergenz seitens des Monats-RSI sowie das Abprallen des MACD
an seiner Signallinie nach unten („bullish failure“) in dieser Zeitebene. Die nächsten
Unterstützungen bestehen nun in Form der Tiefs vom November und Juni 2016 bei 63,62
EUR bzw. 60,00 EUR. Per Saldo wiegt vor allem der Bruch des 2009er-Haussetrends schwer,
so dass Anleger zukünftig kleinere Brötchen backen müssen. Dies bleibt solange der
Fall, wie es der Fresenius-Aktie nicht gelingt, den o. g. ehemaligen Aufwärtstrends
zurückzuerobern. |
|
|
Fresenius (Weekly) |
|
|
 |
|
|
|
|
|
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus
& Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de |
|
|