| Wie das Kaninchen vor der Schlange |
| Die Geduld von Anlegern und Tradern wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Schließlich hat der DAX® seine Serie von Kerzen mit kleinen Körpern inzwischen auf fünf Handelstage ausgebaut – bei unverändert unterdurchschnittlichen Umsätzen. Das jüngste „auf der Stelle treten“ dokumentiert einerseits den Respekt der Bullen vor der Marke von 13.000 Punkten und gleichzeitig nehmen dadurch die Risiken einer größeren Verschnaufpause zu. Deshalb betonen wir weiter die Bedeutung des Aufwärtsgaps vom Montag vergangener Woche (12.829 zu 12.850 Punkte) als erste nennenswerte Unterstützung. Die deutschen Standardwerte sollten zukünftig diese Kurslücke nicht mehr unterschreiten, was die untere Gapkante als Stopp auf der Unterseite prädestiniert. Um dem jüngsten „Nullsummenspiel“ dagegen ein Ende zu bereiten bedarf es, eines Spurts über die jüngsten Verlaufshochs bei 12.994/7 Punkten. Dies wäre auch das Signal, dass das Aktienbarometer das alte Allzeithoch bei 12.952 Punkten endgültig hinter sich gelassen hat. Im Erfolgsfall lässt sich im „uncharted territory“ aus der 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Juni bis August (13.365 Punkte) eines der wenigen noch vorhanden Etappenziele ableiten. |
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DAX® (Daily) |
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| Rally gerät ins Stocken |
| Die schnelle Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 3.462 Punkten) sowie die „bullishe“ Auflösung einer Flaggenkonsolidierung haben einen dynamischen Aufwärtsimpuls der europäischen Standardwerte nach sich gezogen. Im Dunstkreis der Marke von 3.600 Punkten gerät die beschriebene Rally nun allerdings ins Stocken. Diese Entwicklung möchten wir nutzen, um uns explizit dem Stopp-Management zu widmen. Eine Unterstützungszone von strategischer Bedeutung besteht dabei bei rund 3.500 Punkten. Auf diesem Niveau fallen die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 90 Tage (akt. bei 3.504/2 Punkten), die zudem gerade für ein positives Schnittmuster sorgen, mit dem Aufwärtsgap vom 12. September (3.498/7 Punkte) zusammen. Abgerundet wird das hier entstehende Haltebündel durch den ehemaligen, langfristigen Abwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (akt. bei 3.510 Punkten). Mit anderen Worten: Unter die beschriebene Bastion sollte das Aktienbarometer in Zukunft nicht mehr zurückfallen. Ohne eine negative Weichenstellung sollten Anleger nach dem Motto „im Zweifel für den Angeklagten“ verfahren. Die Kombination aus dem Hoch vom Mai bei 3.667 Punkten und dem alten Aufwärtstrend seit Juni 2016 (akt. bei 3.683 Punkten) definiert dabei das nächste Widerstandskreuz. |
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EURO STOXX 50® (Daily) |
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| Kleiner Schritt – große Wirkung |
| Im Sommer vergangenen Jahres kam es beim Nikkei 225® zu einem nahezu idealtypischen Rücksetzer an den Abwärtstrend seit Anfang 2000 (akt. bei 15.226 Punkten). In der Folge haben die japanischen Standardwerte in die Erfolgsspur zurückgefunden und stellen nun eine ganz entscheidende Widerstandszone bei knapp 21.000 Punkten zur Disposition. Die Bedeutung dieser Hürde erkennen Anleger daran, dass in den vergangenen 20 Jahren die Marktteilnehmer auf diesem Niveau bereits drei Mal der Mut verließ (siehe Chart). Mit anderen Worten: Gelingt es dem Nikkei® den beschriebenen „Deckel“ zu lüften, entstünde nicht nur ein neues Zwei-Dekadenhoch, sondern dann wäre auch eine riesige Bodenbildung komplettiert. Auf eine positive Weichenstellung lassen die technischen Indikatoren hoffen. So sorgen beispielsweise die Trendfolger MACD und Aroon für Rückenwind, welche in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) derzeit freundlich zu interpretieren sind. Im Erfolgsfall dürfte das Hoch vom Juni 1996 bei 22.751 Punkten nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den horizontalen Barrieren bei rund 27.000 Punkten darstellen. Um die aufgezeigte Ausbruchschance zu erhalten, sollte der Nikkei in Zukunft nicht mehr unter das jüngste Septembertief (19.240 Punkte) fallen. |
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Nikkei-225 (Monthly) |
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