| Im Sommer vergangenen Jahres kam es beim Nikkei 225® zu einem nahezu idealtypischen Rücksetzer an den Abwärtstrend seit Anfang 2000 (akt. bei 15.226 Punkten). In der Folge haben die japanischen Standardwerte in die Erfolgsspur zurückgefunden und stellen nun eine ganz entscheidende Widerstandszone bei knapp 21.000 Punkten zur Disposition. Die Bedeutung dieser Hürde erkennen Anleger daran, dass in den vergangenen 20 Jahren die Marktteilnehmer auf diesem Niveau bereits drei Mal der Mut verließ (siehe Chart). Mit anderen Worten: Gelingt es dem Nikkei® den beschriebenen „Deckel“ zu lüften, entstünde nicht nur ein neues Zwei-Dekadenhoch, sondern dann wäre auch eine riesige Bodenbildung komplettiert. Auf eine positive Weichenstellung lassen die technischen Indikatoren hoffen. So sorgen beispielsweise die Trendfolger MACD und Aroon für Rückenwind, welche in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) derzeit freundlich zu interpretieren sind. Im Erfolgsfall dürfte das Hoch vom Juni 1996 bei 22.751 Punkten nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den horizontalen Barrieren bei rund 27.000 Punkten darstellen. Um die aufgezeigte Ausbruchschance zu erhalten, sollte der Nikkei in Zukunft nicht mehr unter das jüngste Septembertief (19.240 Punkte) fallen. |