| Woche mit Rekordpotential? |
| Mit Blick auf den vergangenen Monat scheint der DAX® eine „Alpin-Ausbildung“ erfolgreich
absolviert zu haben. Dabei ist die Klettertour wohl noch nicht zu Ende und die positive
Dynamik der vergangenen Handelstage konnte der Leitindex in die neue Börsenwoche mitnehmen.
Dank des jüngsten Aufwärtsgaps (12.829 zu 12.850 Punkte) spricht Einiges für eine
Fortsetzung der laufenden Rally. Zum einen visiert der deutsche Leitindex das obere
Bollinger-Band (akt. bei 13.019 Punkten) an, welches bereits über dem aktuellen Rekordstand
(12.952 Punkte) notiert. Zum anderen zeigt das frische Kaufsignal des MACD ebenfalls
eine positive Weichenstellung für weiter steigende Kursnotierungen an. Auch der „HSBC
Trendkompass“ symbolisiert mit der Relativen Stärke nach Levy (27-Woche) und dem Momentum
(4-Wochen) einen weiterhin intakten Aufwärtstrend. Somit scheinen die Bullen derzeit
gutes Bergwetter zu bekommen. Trotzdem wollen wir das Vorsichtsprinzip einhalten und
auch in Talrichtung blicken. Zunächst ist die jüngste Kurslücke als Unterstützung
zu nennen. Aber erst ein Bruch der horizontalen Auffangmarke bei 12.300 Punkten bzw.
ein Abgleiten unter die 38-Wochen-Linie (akt. bei 12.293 Punkten) dürfte eine ausgeprägte
„Höhenkrankheit“ auslösen. |
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DAX® (Weekly) |
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| Den Boden gefunden /// Gegenbewegung gestartet |
| Der EUR-Rally im bisherigen Jahresverlauf ging zuletzt bei 1,20 USD die Puste aus.
Ein wichtiges Glied in unserer Argumentationskette stellt dabei der USD-Index dar.
Dieser misst die Entwicklung der amerikanischen Valuta in Relation zu den Haupthandelswährungen
(EUR, GBP, CHF, JPY, CAD und SEK). Jüngst gelang hier die Rückeroberung der massiven
Haltezone bei 92/93 Punkten. Auf Indikatorenseite wird diese Weichenstellung durch
das erste Kaufsignal des Wochen-RSI seit Mai 2011 begleitet – zuvor war der Oszillator
tief in überverkauftes Terrain vorgedrungen. Gleichzeitig konnte der RSI einen Abwärtstrend
brechen, und der trendfolgende MACD notiert nach wie vor historisch niedrig. In der
Summe kann das Tief von Anfang September als „false break“ interpretiert werden, was
eine grundsätzliche Erholung des Greenback begünstigt. Als erstes Erholungsziel dient
in diesem Zusammenhang die Kombination aus einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlicher
Retracements und der Parallelen zum flach verlaufenden Aufwärtstrend seit März 2008
(96/97 Punkte). Im Umkehrschluss dürfte der Euro zum US-Dollar in eine Korrektur übergegangen
sein. Einen Test der nächsten Rückzugsbereiche bei gut 1,17 USD bzw. bei rund 1,16
USD halten wir dabei fast für eine „Pflichtaufgabe“. |
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USD-Index (Weekly) |
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