| Rechtzeitig die Reißleine ziehen |
| Im Wochenbereich sieht es so aus, als würde der DAX® derzeit die Kursgewinne seit den Verlaufstiefs vom Juni auskonsolidieren. Dabei gelang zuletzt zwar die Stabilisierung oberhalb der 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.035 Punkten) und des alten Abwärtstrends seit April 2015 (akt. bei 10.207 Punkten), der kurzfristige Ausblick gestaltet sich aber allenfalls „neutral“. So ist der Stochastik unter seine Triggerlinie gefallen und der MACD steht kurz davor, diesem Beispiel zu folgen. Sollte dies eintreten, dürfte es dem Aktienbarometer schwerfallen, die o. g. Unterstützungen zu verteidigen. Vielmehr müsste dann ein erneuter Rücksetzer bis zur Kombination aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 9.673 Punkten) und dem dominierenden Aufwärtstrend seit den Tiefs vom März 2009 (akt. bei 9.554 Punkten) einkalkuliert werden. Anleger sollten in diesem Szenario rechtzeitig die Reißleine ziehen. Auf der anderen Seite würde sich die Lage spürbar aufhellen, wenn es gelingt, die jüngsten Verlaufshochs bei rund 10.800 Punkten zu überwinden. Dann wäre nämlich der Weg in Richtung des Hochs vom 30. November 2015 bei 11.431 Punkten freigeräumt. Neue Engagements sollten aber solange zurückgestellt werden, bis die entsprechende Weichenstellung vollzogen wurde. |
| |
| |
DAX® (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Wie an der Schnur gezogen |
| Die Amazon-Aktie hat in den letzten 15 Jahren ein erstaunliches Kursfeuerwerk gezeigt. Der Aufwärtstrend seit Oktober 2001 (akt. bei 266,02 USD) ist weiterhin intakt. Vielmehr noch scheint die Amazon-Aktie im Wochenchart einen Gang zuzulegen, denn auch die Trendlinie, welche die Hochpunkte vom Oktober 2003 und Oktober 2011 verbindet (akt. bei 581,88 USD), wurde in der ersten Aprilwoche dieses Jahres nachhaltig überwunden. Am 6. Oktober 2016 wurde dabei sogar ein neues Allzeithoch bei 847,06 USD markiert. Der beschriebene Kursverlauf der Amazon-Aktie wird dabei durch die Lage im „HSBC Trendkompass“ bestätigt. Schließlich signalisieren sowohl das Momentum der letzten vier Wochen als auch die Relative Stärke nach Levy inzwischen wieder eine idealtypische Haussephase. Wird die positive Ausgangslage für weitere Kursgewinne genutzt, fungiert die 50%-Fibonacci-Projektion der Aufwärtsbewegung von Januar bis Dezember 2015 (901,37 USD) als Kursziel auf der Oberseite. Dagegen können bestehende Longpositionen auf Basis des jüngsten Verlaufstiefs vom August bei rund 752 USD abgesichert werden. Für konservative Marktteilnehmer bietet sich hierfür das Hoch vom Jahresende 2015 bei gut 696 USD an. |
| |
| |
Amazon.com (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Es geht wieder bergauf |
| Von Dezember 2015 bis Juli 2016 befand sich die Aktie der Allianz SE auf dem Rückzug, nachdem zuvor das Mehrjahreshoch vom April 2015 fast noch einmal erreicht worden war. In den letzten Wochen gelang der Versicherungsaktie indes eine Stabilisierung, in deren Verlauf mittlerweile eine wichtige Widerstandszone erreicht wurde. Diese setzt sich aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 136,42 EUR), dem Hoch vom September 2014 (139,00 EUR) und dem Abwärtstrend seit dem Verlaufshoch vom Juli (akt. bei 141,99 EUR) zusammen. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch winkt ein Wiedersehen mit den Hochs vom April bei gut 156 EUR. Danach fungiert der alte Aufwärtstrend seit 2012 (akt. bei 164,58 EUR) als nächste Anlaufmarke. Die derzeitige Position der Allianz-Aktie im HSBC-Trendkompass könnte den entscheidenden Rückenwind für die Aktien-Bullen liefern Schließlich signalisieren das Momentum bzw. die relative Stärke nach Levy derzeit sowohl einen kurz- als auch einen langfristigen Haussetrend. Und auch die technischen Indikatoren zeigen sich konstruktiv. Auf der Unterseite sollte die 200-Wochen-Linie (akt. bei 132,04 EUR) nicht mehr unterschritten werden, um ein Absacken bis zum Tief vom Juli (118,35 EUR) zu verhindern. |
| |
| |
Allianz (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|