| Wie gewonnen, so zerronnen“ ist wohl das Sprichwort, das einem beim Blick auf den Goldpreis-Chart derzeit als erstes durch den Kopf schießt. Wurde Mitte des Jahres noch eine vielversprechende inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen, macht der jüngst erfolgte Bruch des seit Ende 2015 bestehenden Aufwärtstrends (akt. bei 1.340 USD) sowie anschließende Rückfall unter die Nackenlinie der Bodenbildung (akt. bei 1.303 USD) die Hoffnung auf deutliche Kurszuwächse erst einmal wieder zunichte. Der zusätzliche Rutsch unter die 38- und 200-Wochen-Glättungen (akt. bei 1.280/77 USD) verstärkt den eingetrübten Eindruck. Der Blick wandert damit erst einmal wieder auf die Unterseite, zumal sich auch die technischen Indikatoren angeschlagen präsentieren. So weist der MACD auf Wochenbasis ebenso wie der Stochastik ein Ausstiegssignal auf. Die nächste wichtige Haltezone befindet sich nun im Bereich diverser horizontaler Unterstützungen in Form des Tiefs vom Mai, dem Oktoberhoch 2015 und den Tiefs vom Dezember bzw. Juni 2013 zwischen 1.200 USD und 1.181 USD. Um das Edelmetall derweil kurzfristig doch noch zum Glänzen zu bringen, ist eine Rückeroberung der o. g. Nackenlinie die Mindestanforderung. |