| „reversal“ lässt hoffen |
| Mit dem gestrigen Tagestief bei 10.093 Punkten hat der DAX® die Kernunterstützungszone aus dem alten Korrekturtrend seit Anfang Dezember (akt. bei 10.137 Punkten), einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (10.109/10.065 Punkten) sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.080 Punkten) einer Belastungsprobe unterzogen. Das auf dieser Basis vollzogene „reversal“ weckt nun die Hoffnung, dass die Korrektur der letzten Tage zunächst ausgestanden ist. Hilfreich wäre in diesem Zusammenhang sicherlich, wenn der S&P 500® die alten Ausbruchsmarken bei rund 2.100 Punkten nicht mehr unterschreiten würden (siehe Analyse unten). Das Tief vom 28. Juli bei 10.264 Punkten steckt beim DAX® das nächste Erholungsziel ab. Mit den Hochs des bisherigen Jahresverlaufs zwischen 10.341 und 10.474 Punkten hat das Aktienbarometer allerdings noch „ein dickes Brett“ zu bohren. Im Zusammenspiel mit dem großen Abwärtsgap vom ersten Handelstag des Jahres (10.486/743 Punkte) sowie dem Korrekturtrend seit April 2015 (auf Monatsbasis akt. bei 10.511 Punkten) entsteht auf diesem Niveau ein massiver Kumulationspunkt. Abgerundet wird dessen Bedeutung durch die Tatsache, dass bei dessen Überwinden im P & F-Chart ebenfalls ein neues Einstiegssignal entstünde. |
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DAX® (Daily)
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| Wo es halten sollte! |
| Nach dem Spurt über das alte Allzeithoch vom Mai 2015 bei 2.135 Punkten gönnte sich der S&P 500® in den letzten Tagen eine Verschnaufpause mit zum Teil sehr geringen Tagesveränderungen. Das beschriebene „auf der Stelle treten“ schlägt sich auf der Indikatorenseite nieder: So weisen beispielsweise RSI und MACD negative Divergenzen aus, indem das neue Rekordhoch (2.178 Punkte) nicht mehr durch entsprechende Indikatorenpendants bestätigt wurde. Der Trendfolger hat jüngst sogar ein handfestes Verkaufssignal generiert. Da die amerikanischen Standardwerte vor dem beschriebenen Ausbruch zweieinhalb Jahre seitwärts gelaufen sind und zuvor mehrfach an den Barrieren bei rund 2.100 Punkten gescheitert sind, gilt es in Zukunft die alten Ausbruchsmarken keinesfalls mehr zu unterschreiten. Die Bedeutung dieses Levels wird zusätzlich durch den Langfristchart untermauert, der auf Quartalsbasis hier diverse Kerzen mit markantem Docht aufweist. Vor diesem Hintergrund gilt es einen Rückfall unter die Marke von 2.100 Punkten unbedingt zu verhindern. Ansonsten müsste von einem Fehlausbruch ausgegangen werden. Ohne ein solches „false break“ hat das Kursziel von rund 2.400 Punkten – abgeleitet aus der Höhe der vorangegangenen Tradingrange – weiterhin Bestand. |
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S&P 500® (Daily)
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| Vor großem Befreiungsschlag? |
| Im bisherigen Jahresverlauf haben wir verschiedentlich auf die sich verbessernden charttechnischen Perspektiven der Klöckner-Aktie hingewiesen (siehe u. a. „Daily Trading“ vom 16. März und 9. Mai). Heute ist es an der Zeit diesen Ball wieder aufzunehmen. Schließlich hat der Titel nach einer kurzen Verschnaufpause sowie einem idealtypischen Pullback an die mittlerweile wieder steigende 38-Monats-Linie (akt. bei 9,63 EUR) auf dieser Basis im Juli ein „bullish engulfing“ ausgeprägt. Dank dieses konstruktiven Candlestickmusters steht nun das aus charttechnischer Sicht entscheidende Widerstandsbündel zur Disposition. Da die Hochpunkte der letzten Jahre zwischen 11,68 EUR und 12,88 EUR die Nackenzone eines großen Doppelbodens definieren, käme ein Sprung über die angeführten Hürden einem endgültigen Befreiungsschlag gleich. Auf eine positive Weichenstellung lässt beispielsweise der trendfolgende MACD hoffen, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren ist. Aus der Höhe der unteren Umkehr ließe sich bei einem erfolgreichen Befreiungsschlag ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 6 EUR ableiten. Als Absicherung im Ausbruchsfall bietet sich das untere Ende der o. g. Nackenzone an. |
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Klöckner & Co (Weekly)
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