| Ruhiger Wochenauftakt |
| Der DAX® startete gestern konstruktiv, aber verhalten in die neue Börsenwoche. Schließlich spricht eine Tagesschwankungsbreite von weniger als 60 Punkten nicht für ein überbordendes Aufwärtsmomentum. Immerhin tastete sich das Aktienbarometer wieder an die Marke von 12.000 Punkten heran. Da auch im Wochenbereich zuletzt ein „Innenstab“ ausgeprägt wurde, können sich Anleger weiter prozyklisch im Ausbruchsfall positionieren. Während ein Spurt über die beiden jüngsten Verlaufshochs bei 12.067/83 Punkten den Weg zum bisherigen Rekordstand vom April 2015 bei 12.391 Punkten ebnen würde, kommt auf der Unterseite der Bastion bei rund 11.900 Punkten eine hohe Bedeutung zu. Auf diesem Niveau bilden die letzten Verlaufstiefs im Zusammenspiel mit dem Januarhoch bei 11.893 Punkten und dem Aufwärtsgap vom 1. März (11.914 zu 11.854 Punkte) ein wichtiges Haltebündel. Oberhalb dieser Schlüsselzone sehen wir den DAX® zwar insgesamt weiter konstruktiv, Anleger können es sich allerdings auch einfach machen und einen entsprechenden Ausbruch nach oben oder unten abwarten. |
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DAX® (Daily) |
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| Kleiner Boden, großer Boden? |
| Im Verlauf der Jahresendrally 2016 gelang auch den japanischen Standardwerten der Abschluss eines klassischen Doppelbodens. Aus der Höhe der unteren Umkehr lässt sich perspektivisch ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 21.000 Punkte ableiten. Vor diesem Hintergrund kommt dem Innehalten seit Ende Dezember eine wichtige Bedeutung zu: Seither hat der Nikkei 225® bei gut 19.600 Punkten eine wichtige horizontale Hürde etabliert, deren Überspringen wir als Katalysator für eine Fortsetzung der jüngsten Rally in Richtung des eingangs erwähnten Zielbereichs ansehen. Für Rückenwind sorgen aktuell die langfristigen trendfolgenden Indikatoren. So haben beispielsweise MACD und Aroon auf Monatsbasis zuletzt synchron neue Einstiegssignale geliefert. Diese langfristige Betrachtung führt uns zum „großen Bild“ des Aktienbarometers: Unseres Erachtens gestaltet sich die Verschnaufpause seit Sommer 2015 als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge. Dieses Konsolidierungsmuster legt langfristig sogar Notierungen jenseits der 21.000 Punkte-Marke nahe. Da im Bereich dieses Levels in den Jahren 1997, 2000 und 2015 jeweils markante Hochs ausgeprägt wurden, würde ein Passieren der genannten Barriere wiederum eine große Bodenbildung vervollständigen. |
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Nikkei 225 (Daily) |
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| Bodenbildung als Kurstreiber |
| Den Stabilisierungsprozess sowie den erfolgreichen Abschluss der Bodenbildung bei der Hugo Boss-Aktie haben wir im „Daily Trading“ intensiv begleitet (siehe Ausgaben vom 24. Januar bzw. 13. und 20. Februar). Nach einigen Tagen des Verschnaufens scheint der Titel bereits wieder Fahrt nach Norden aufzunehmen. Das rechnerische Kursziel – abgeleitet aus der unteren Umkehr – reicht aus, um mittelfristig das Abwärtsgap vom Jahresbeginn 2016 (75,63 EUR zu 76,28 EUR) zu schließen. Vor diesem Hintergrund dürfte das Hoch vom Februar 2016 bei 70,89 EUR nur eine Durchgangsstation darstellen, zumal wir an dieser Stelle nochmals die konstruktiven Langfristindikatoren hervorheben möchten. Auf den Bruch des seit 2011 bestehenden Baissetrends im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy auf Monatsbasis folgte vor kurzem das erste MACD-Kaufsignal in diesem Zeitfenster seit 2014. Aber selbst wenn eine positive Kursentwicklung auf sich warten lässt, berücksichtigt die Produktausgestaltung des untenstehenden Capped-Bonuszertifikats nicht nur die Nackenzone der unteren Umkehr bei gut 61 EUR, sondern auch die 200-Tages-Linie (akt. bei 55,86 EUR), das Aufwärtsgap von Mitte Januar 2017 bei 56,75/55,75 EUR sowie vor allem das Mehrjahrestief vom Juli 2016 bei 46 EUR als potenzielle Unterstützungen. |
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HUGO BOSS (Daily) |
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