| Sehr, sehr stabil |
| Beim DAX® ist zwar weiterhin Geduld gefragt, aber auf der Habenseite kann zweifelsfrei verbucht werden, dass das Aktienbarometer derzeit keinerlei Boden freigibt. So konnten sich die deutschen Standardwerte von ihrem Tagestief bei 11.930 Punkten deutlich erholen und in Schlagdistanz zu der 12.000er-Marke über die Ziellinie gehen. In der Summe werten wir das gegenwärtig auf hohem Niveau stattfindende Kräftesammeln als konstruktiv. Dennoch bleibt es bei den zuletzt aufgezeigten Leitplanken: Während auf der Unterseite dem DAX® erst dann Ungemach droht, wenn die Bastion aus den letzten Verlaufstiefs, dem Januarhoch (11.893 Punkte) sowie dem Aufwärtsgap vom 1. März (11.914 zu 11.854 Punkte) unterschritten wird, dürfte ein Anstieg über die beiden jüngsten Verlaufshochs bei 12.067/83 Punkten für neue Dynamik auf der Oberseite sorgen. Gelingt die positive Weichenstellung, winkt dem Aktienbarometer ein baldiges Wiedersehen mit dem historischen Hochstand vom April 2015 bei 12.391 Punkten. Auf dem Weg zum Allzeithoch definiert einzig das Hoch vom März 2015 bei 12.219 Punkten noch eine erwähnenswerte Hürde. |
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DAX® (Daily) |
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| Gap und Volumen sorgen für starkes Signal |
| Nach einem starken Februar, in dem zunächst die 38-Tages-Linie bestätigt und im Anschluss das 200-Perioden-Pendant (akt. bei 13,11 EUR bzw. 13,55 EUR) zurückerobert wurde, hat die RWE-Aktie gestern ein markantes Aufwärtsgap (13,87 EUR zu 14,05 EUR) ausgeprägt. Mit dieser Kurslücke wurde eine wichtige Kumulationszone überwunden. Diese ergibt sich aus dem Zusammenspiel diverser horizontaler Hürden, dem 61,8%-Fibonacci-Retracement des Korrekturimpulses von Juli bis Dezember 2016 (14,40 EUR) sowie dem korrespondierenden Abwärtstrend (akt. bei 14,22 EUR). Bemerkenswert – im Sinne der alten Tradingweisheit „volume goes with the trend“ – ist dabei auch die Tatsache, dass der beschriebene Ausbruch mit dem höchsten Handelsvolumen seit über einem Jahr bestätigt wurde. In der Summe dürfte der Versorger mittelfristig das Hoch vom September vergangenen Jahres (15,75 EUR) bzw. das entsprechende Jahreshoch (16,49 EUR) ins Visier nehmen. Trotz des vorgezogenen Kursfrühlings bei der RWE-Aktie wollen wir auch das Stopp-Management berücksichtigen. Als Absicherung auf der Unterseite ist die gestern übersprungene Kumulationszone bei rund 14 EUR prädestiniert. |
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RWE (Daily) |
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| Deckel gelüftet |
| Bereits im „Daily Trading“ vom 17. Februar haben wir bei der Innogy-Aktie auf den wichtigen Widerstand bei gut 34 EUR in Form des Hochs vom November sowie der jüngsten Verlaufshochs hingewiesen. Gestern gelang dem Papier der Sprung über diese Hürden – und zwar mit Nachdruck. Zwar wurde das zunächst bestehende Aufwärtsgap punktgenau geschlossen, doch die angeführten Barrieren konnten mit dem höchsten Handelsvolumen des Jahres passiert werden. Unter dem Strich war der Umsatz sogar drei Mal so hoch wie beim bisherigen Rekordwert vom Januar. Damit nimmt der Titel unseres Erachtens Kurs auf seinen bisherigen Rekordstand bei 38,73 EUR. Die Kombination aus dem Hoch vom 7. November und dem Tief vom 10. Oktober bei 35,50/43 EUR sowie dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der Oktober/November-Korrektur (35,44 EUR) steckt dabei ein wichtiges Etappenziel ab. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert die jüngste Kursentwicklung eine wichtige Hilfestellung. Unter strategischen Gesichtspunkten sollten Investoren den gestrigen Ausbruch indes bei einem schnellen Rebreak der eingangs angeführten alten Ausbruchsmarke bei rund 34 EUR kritisch hinterfragen. |
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Innogy (Daily) |
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