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DAX® - Sind die Bären zurück?

HSBC Daily Trading

Sind die Bären zurück?

Die abgelaufene Woche hatte es beim DAX® in sich. Während das Aktienbarometer mit 11.823 Punkten zunächst noch ein neues Verlaufshoch verbuchen konnte, kam es in der Folge zu spürbaren Gewinnmitnahmen. In der Konsequenz steht eine rote Wochenkerze mit markantem Docht zu Buche. Die Grenzen der abgelaufenen Woche liegen dabei außerhalb des Hochs bzw. des Tiefs der Vorperiode, so dass eine „outside week“ entsteht. Dieses Kursmuster trägt der Bedeutung der zuletzt immer wieder ins Feld geführten charttechnischen Barrieren Rechnung. Nachdem die Kombination aus dem Abwärtstrend seit Sommer 2018 (akt. bei 11.526 Punkten), der 38-Wochen-Linie (akt. bei 11.644 Punkten) und der Nackenzone der S-K-S-Formation aus dem letzten Jahr bei 11.700 Punkten den DAX® zuletzt ausgebremst hat, müssen Anleger nun ein verstärktes Augenmerk auf die Unterseite legen. Für einen echten Schuss vor den Bug sorgt aus unserer Sicht das Unterschreiten der letzten vier Wochentiefs bei gut 11.400 Punkten, da damit gleichzeitig auch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 11.467 Punkten) durchbrochen wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass die Erholung der letzten drei Monate nun als Bärenmarktflagge interpretiert werden muss.


DAX® (Weekly)



Wieder negativ!

Unsere Prognosen auf der Zinsseite zählten sicherlich zu den überraschendsten und konträrsten des gesamten Jahresausblicks. Am vergangenen Freitag ist die 10-jährige Rendite Deutschland dann tatsächlich erneut in negatives Terrain abgetaucht. Rein charttechnisch liegt unverändert eine klassische Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor (siehe Chart). Gleichzeitig ist der erneute Rückfall in den seit Sommer 2008 bestehenden Baissetrend (akt. bei 0,03 %) zu beklagen. Beide Weichenstellungen lasten auch in Zukunft auf der Rendite, d. h. Anleger müssen sich trotz negativem Vorzeichen mit noch tiefer sinkenden Zinsen auseinandersetzen. Dieses Risiko dokumentieren beispielsweise auch die Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Wochen (akt. bei 0,34/0,36 %), die gerade ein negatives Schnittmuster geliefert haben. In diesem Umfeld definiert das bisherige Rekordtief vom Juni 2016 bei -0,20 % das nächste Anlaufziel. Aus der Höhe der o. g. S-K-S-Umkehr lässt sich perspektivisch sogar ein Kursziel im Bereich von -0,40 % ableiten. Als „Absicherung“ auf der Oberseite bietet sich das Hoch der abgelaufenen Woche bei 0,12 % an.


10-jährige Rendite Deutschland (Weekly)



Pullbackbewegungen …

… ermöglichen oftmals einen Positionseinstieg mit attraktivem Chance-Risiko-Verhältnis. Ein gutes Beispiel für diese These liefert aktuell die Wacker Neuson-Aktie. Zuletzt kam es hier zu einer ganzen Reihe von positiven Weichenstellungen. So sorgt die jüngste Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 20,62 EUR), mit der die 200-Tages-Linie sowie der seit Ende Januar bestehende Baissetrend (akt. bei 20,80/21,32 EUR) jüngst übersprungen wurden, für charttechnischen Rückenwind. Der aktuelle Rücksetzer an die beschriebene Trendlinie bietet Anlegern nun eine zweite Einstiegsgelegenheit auf der Longseite, zumal der MACD auf Tages- und Wochenbasis wieder „long“ positioniert ist. In der hohen Zeitebene hat der Trendfolger zuletzt zudem eine Bodenbildung abgeschlossen. Neben dem jüngsten Verlaufshoch bei 23,46 EUR steckt vor allem die horizontale Widerstandszone aus verschiedenen Hochs bei 24,10/25,20 EUR das nächste Anlaufziel ab. Eine Absicherung auf Basis der o. g. Kurslücke (20,62 EUR) gewährleistet im Umkehrschluss die eingangs beschriebene günstige Chance-Risiko-Relation.


Wacker Neuson (Daily)



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Quelle

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