| „Swing high“ sorgt für Atempause |
| Das „swing high“ vom Wochenbeginn wirkte gestern nach und sorgte beim deutschen Aktienbarometer
wie erwartet für den zweiten Handelstag in Folge, bei dem auf Schlusskursbasis ein
Minus zu Buche steht. Dieses fiel mit 18 Indexpunkten zwar überschaubar aus, dennoch
deuten die Zeichen für den weiteren Wochenverlauf auf eine „Fortsetzung der Atempause“.
Dafür spricht auch das Schließen der verbliebenen Kurslücke vom Ende der vergangenen
Woche sowie die Tatsache, dass der Tages-Stochastik unter seine Triggerlinie gerutscht
ist. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger nach geeigneten Haltemarken auf der Unterseite
suchen. Hier bietet sich zunächst die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei
12.531 Punkte) und dem Tief vom 18. Mai (12.490 Punkte) an, bevor der Aufwärtstrend
seit Februar (akt. bei 12.263 Punkten) ins Visier rückt. Auf der Oberseite bleibt
die Marke von 13.000 Punkten ein realistisches Ziel, wenn es gelingt, die jüngsten
beiden Rekordhochs bei 12.842/79 Punkten zu überspringen. Dazu müsste aber zunächst
noch die Parallele (akt. bei 12.802 Punkten) zum o. g. Haussetrend überwunden werden. |
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DAX® (Daily) |
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| Die Nagelprobe schlechthin |
| Mit einem Kursplus von gut 65 % in diesem Jahr hat die RWE-Aktie die Spitzenposition
unter allen DAX®-Titeln inne. Der beschriebenen Rally steht aber ein echter Lackmustest
ins Haus, denn aus charttechnischer Sicht hat der Versorger nun ein massives Barrierenbündel
unmittelbar vor der Brust. Als solches definieren wir den Kreuzwiderstand aus dem
seit 2008 dominierenden Baissetrend, der Parallelen zum Erholungstrend seit Herbst
2015 und der 200-Wochen-Linie (akt. 18,89/19,06/19,93 EUR). Mit Blick auf den historisch
heiß gelaufenen RSI (>82) dürfte ein direkter Sprung über die angeführten Hürden kein
leichtes Unterfangen werden. Deshalb können Anleger im Dunstkreis der angeführten
Widerstände über Teilgewinnmitnahmen nachdenken. Eine Alternative ist ein defensiveres
Engagement über Discountzertifikate. Die ausgewählten Produkte berücksichtigen dabei
das 38,2 %-Retracement des letzten Abwärtsimpulses von 2014/15 (18,24 EUR) bzw. das
Jahreshoch 2016 (16,49 EUR) als wichtige Unterstützungen. Wenngleich ein sofortiger
Bruch des langfristigen Baissetrends eine echte Herausforderung darstellt, käme dieser
Weichenstellung dennoch dem ganz großen Befreiungsschlag gleich. |
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RWE (Weekly) |
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| Chance auf Flagge vertan |
| Der Blick auf die charttechnische Ausgangslage des US-Dollars im Vergleich zum japanischen
Yen verheißt nichts Gutes für den Greenback. So gelang es auch nach mehreren Versuchen
nicht, aus dem seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 112,62 JPY) nach
Norden auszubrechen. Der nun erfolgte Rutsch unter die Glättungslinie der vergangenen
200 Tage (akt. bei 110,40 JPY) verdeutlicht dabei, dass die USD-Bären derzeit am längeren
Hebel sitzen. Die nächste markante Unterstützung lässt sich dabei in Form des im April
ausgeprägten, bisherigen Jahrestiefs bei 108,11 JPY ausmachen. Doch auch ein Wiedersehen
mit der Parallelen (akt. bei 106,39 JPY) zum o. g. Abwärtstrend ist im derzeitigen
Umfeld nicht ausgeschlossen. Schließlich dominieren auch seitens der technischen Indikatoren
die Ausstiegssignale. Auf Wochenbasis ist der Stochastik ebenfalls jüngst auf „Verkaufen“
gedreht und lässt damit kein gutes Haar am US-Dollar. Allerdings würde erst ein Rutsch
unter die angeführte Parallele den Perspektiven einen nachhaltigen Schlag versetzen.
Solange dieses Szenario verhindert werden kann, bleibt die vage Hoffnung, dass die
aktuelle Chartkonstellation irgendwann doch noch als „bullishe“ Flagge aufgelöst wird. |
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USD/JPY (Daily) |
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