07.06.2017 09:00
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DAX® - Verhaltener Wochenauftakt sorgt für „swing high“

Verhaltener Wochenauftakt sorgt für „swing high“
Nach dem langen Pfingstwochenende konnte der DAX® gestern nicht an die Rally vom vergangenen Freitag anknüpfen. Im Gegenteil: Das Aktienbarometer musste moderate Gewinnmitnahmen hinnehmen. In der Konsequenz wird das neue Allzeithoch vom vergangenen Freitag bei 12.879 Punkten von zwei tieferliegenden Hochs eingerahmt, so dass ein sog. „swing high“ entsteht. In der Vergangenheit markierte dieses Kursmuster oftmals den Ausgangspunkt zumindest kurzfristiger Atempausen. Dem entgegen steht die Tatsache, dass die deutschen Standardwerte die jüngste Kurslücke (untere Gapkante bei 12.678 Punkten) gerade noch einmal verteidigen konnten. Zusammen mit der 200-Stunden-Linie (akt. bei 12.681 Punkten) entsteht hier eine erste wichtige Unterstützungszone. Danach markiert die Kombination aus der 38-Tages-Glättung und den Tiefs bei rund 12.500 Punkten den nächsten Auffangbereich. Die Implikationen aus dem verhaltenen Wochenstart wären dagegen „geheilt“, wenn es dem DAX® gelingt, die jüngsten beiden Rekordhochs bei 12.842/79 Punkten zu überspringen. Vorher fungiert bereits die Parallele (akt. bei 12.792 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar als nennenswerte Barriere.

DAX® (Daily)
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Bisher lediglich ein Pullback
Nach dem Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit Beginn des Jahrtausends hatte der Euro Stoxx 50® Mitte Mai ein zyklisches Hoch bei 3.667 Punkten ausgeprägt. Zuletzt kam es nun zu einer Verschnaufpause, die zu einer Belastungsprobe des ehemaligen Abwärtstrends führte. Da die jüngste Wochenkerze zudem ein sog. „bullish engulfing“ darstellt, kann die jüngste Kursentwicklung als idealtypischer Pullback interpretiert werden, welcher den Trendbruch nochmals mit einem Ausrufezeichen versieht. Jenseits des o. g. Verlaufshochs definiert das Mehrjahreshoch vom April 2015 bei 3.836 Punkten das nächste Anlaufziel. Danach wäre der Weg in Richtung der Marke von 4.000 Punkten frei – ein Niveau, das die europäischen Standardwerte seit Anfang 2008 nicht mehr gesehen haben. Aber auch unter Risikogesichtspunkten ist die aktuelle Ausbruchssituation interessant, denn sie erlaubt eine engmaschige Absicherung bestehender Engagements. Unter die horizontalen Unterstützungen bei rund 3.500 Punkten sollte der Euro Stoxx 50® in Zukunft nicht mehr zurückfallen. Schließlich müsste dann auch der Bruch des langfristigen Baissetrends als „false break“ eingestuft werden.

EURO STOXX 50® (Weekly)
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Flagge aufgelöst
Seit dem Hoch vom Januar bei 15,24 EUR befand sich die Medigene-Aktie im Korrekturmodus. Letztlich haben sich dabei aber das 50%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses von Oktober 2015 bis Januar 2017 (10,22 EUR) bzw. die 200-Tages-Linie (akt. bei 10,63 EUR) als solide Haltezone entpuppt. Für das „i-Tüpfelchen“ in Sachen abgeschlossener Konsolidierung sorgt nun aber der Bruch des mittelfristigen Abwärtstrends (akt. bei 11,34 EUR), wodurch die Verschnaufpause der letzten Monate unter dem Strich als (aufwärtstrend-)bestätigende Flagge interpretiert werden kann (siehe Chart). Da die Auflösung des Konsolidierungsmusters mit einem Aufwärtsgap (11,11 EUR zu 11,20 EUR) vollzogen wurde und auch der trendfolgende MACD wieder „long“ positioniert ist, können Anleger auf einen nachhaltigen Ausbruch setzen. Auf dem Weg zum eingangs erwähnten bisherigen Jahreshoch dürfte das Aprilhoch bei 12,75 EUR nur ein Etappenziel darstellen. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte die o. g. Kurslücke in Zukunft nicht mehr geschlossen werden, weshalb dieses Level als Absicherung für neue Longengagements prädestiniert ist.

MediGene (Daily)
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Quelle

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