| Verhaltener Wochenauftakt sorgt für „swing high“ |
| Nach dem langen Pfingstwochenende konnte der DAX® gestern nicht an die Rally vom vergangenen
Freitag anknüpfen. Im Gegenteil: Das Aktienbarometer musste moderate Gewinnmitnahmen
hinnehmen. In der Konsequenz wird das neue Allzeithoch vom vergangenen Freitag bei
12.879 Punkten von zwei tieferliegenden Hochs eingerahmt, so dass ein sog. „swing
high“ entsteht. In der Vergangenheit markierte dieses Kursmuster oftmals den Ausgangspunkt
zumindest kurzfristiger Atempausen. Dem entgegen steht die Tatsache, dass die deutschen
Standardwerte die jüngste Kurslücke (untere Gapkante bei 12.678 Punkten) gerade noch
einmal verteidigen konnten. Zusammen mit der 200-Stunden-Linie (akt. bei 12.681 Punkten)
entsteht hier eine erste wichtige Unterstützungszone. Danach markiert die Kombination
aus der 38-Tages-Glättung und den Tiefs bei rund 12.500 Punkten den nächsten Auffangbereich.
Die Implikationen aus dem verhaltenen Wochenstart wären dagegen „geheilt“, wenn es
dem DAX® gelingt, die jüngsten beiden Rekordhochs bei 12.842/79 Punkten zu überspringen.
Vorher fungiert bereits die Parallele (akt. bei 12.792 Punkten) zum Aufwärtstrend
seit Februar als nennenswerte Barriere. |
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DAX® (Daily) |
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| Bisher lediglich ein Pullback |
| Nach dem Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit Beginn des Jahrtausends hatte
der Euro Stoxx 50® Mitte Mai ein zyklisches Hoch bei 3.667 Punkten ausgeprägt. Zuletzt
kam es nun zu einer Verschnaufpause, die zu einer Belastungsprobe des ehemaligen Abwärtstrends
führte. Da die jüngste Wochenkerze zudem ein sog. „bullish engulfing“ darstellt, kann
die jüngste Kursentwicklung als idealtypischer Pullback interpretiert werden, welcher
den Trendbruch nochmals mit einem Ausrufezeichen versieht. Jenseits des o. g. Verlaufshochs
definiert das Mehrjahreshoch vom April 2015 bei 3.836 Punkten das nächste Anlaufziel.
Danach wäre der Weg in Richtung der Marke von 4.000 Punkten frei – ein Niveau, das
die europäischen Standardwerte seit Anfang 2008 nicht mehr gesehen haben. Aber auch
unter Risikogesichtspunkten ist die aktuelle Ausbruchssituation interessant, denn
sie erlaubt eine engmaschige Absicherung bestehender Engagements. Unter die horizontalen
Unterstützungen bei rund 3.500 Punkten sollte der Euro Stoxx 50® in Zukunft nicht
mehr zurückfallen. Schließlich müsste dann auch der Bruch des langfristigen Baissetrends
als „false break“ eingestuft werden. |
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EURO STOXX 50® (Weekly) |
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| Flagge aufgelöst |
| Seit dem Hoch vom Januar bei 15,24 EUR befand sich die Medigene-Aktie im Korrekturmodus.
Letztlich haben sich dabei aber das 50%-Fibonacci-Retracement des Hausseimpulses von
Oktober 2015 bis Januar 2017 (10,22 EUR) bzw. die 200-Tages-Linie (akt. bei 10,63
EUR) als solide Haltezone entpuppt. Für das „i-Tüpfelchen“ in Sachen abgeschlossener
Konsolidierung sorgt nun aber der Bruch des mittelfristigen Abwärtstrends (akt. bei
11,34 EUR), wodurch die Verschnaufpause der letzten Monate unter dem Strich als (aufwärtstrend-)bestätigende
Flagge interpretiert werden kann (siehe Chart). Da die Auflösung des Konsolidierungsmusters
mit einem Aufwärtsgap (11,11 EUR zu 11,20 EUR) vollzogen wurde und auch der trendfolgende
MACD wieder „long“ positioniert ist, können Anleger auf einen nachhaltigen Ausbruch
setzen. Auf dem Weg zum eingangs erwähnten bisherigen Jahreshoch dürfte das Aprilhoch
bei 12,75 EUR nur ein Etappenziel darstellen. Um die beschriebene Steilvorlage nicht
zu gefährden, sollte die o. g. Kurslücke in Zukunft nicht mehr geschlossen werden,
weshalb dieses Level als Absicherung für neue Longengagements prädestiniert ist. |
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MediGene (Daily) |
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