| In den letzten Tagen hoben wir in Bezug auf den DAX® jeweils die Bedeutung des seit Anfang Dezember vergangenen Jahres bestehenden Baissetrends (akt. bei 10.180 Punkten) hervor. Seit gestern ist dieser nun Geschichte, so dass die nächste Hürde auf dem Weg zu den Hochs vom Juni und Mai bei 10.340/65 Punkten aus dem Weg geräumt wurde. Dass das Aktienbarometer tatsächlich Kurs auf die zuletzt angeführten Marken nehmen könnte, ergibt sich auch aus dem Kursziel des, im Anschluss an das „Brexit“-Votum in Großbritannien vervollständigten, Doppelbodens. Danach definiert die große Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres (10.486 zu 10.743 Punkte) die nächste wichtige Widerstandszone. Auch unter dem Aspekt eines aktiven Money Managements liefert der eingangs beschriebene Trendbruch eine gute Orientierungshilfe. So können tradingorietierte Anleger den Stopp für bestehende Longpositionen auf das Niveau der alten Abwärtstrendlinie nachziehen. Dagegen lassen strategische Investoren ihren Engagements mit einer Absicherung auf Basis der Haltezone aus zwei verschiedenen Fibonacci-Retracements (10.109/10.065 Punkte) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.074 Punkten) etwas mehr Luft zum Atmen. |