| Die charttechnische Ausgangslage des Goldpreises ist insgesamt vielversprechend, nachdem das Edelmetall dank des Sprungs über die 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.301 USD) und die Hochs vom Mai 2016 und Januar 2015 (1.306/08 USD) eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen hat. Die angeführte Bodenbildung verspricht ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 260 USD und bringt damit zumindest perspektivisch ein Wiedersehen mit den nächsten markanten Widerständen in Form der Tiefs vom Dezember 2011 und des Jahrestiefs 2012 bei 1.524/27 USD ins Spiel. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich der Sprung über die o. g. Marken als nachhaltig erweist. In den vergangenen Tagen gönnte sich der Goldpreis eine Atempause und testete die ehemalige Widerstandszone noch einmal von oben. Hält diese dem Druck stand, verbleibt ein Pullback an das Ausbruchsniveau, was den Abschluss der unteren Umkehr bestätigen würde. Anderenfalls muss die jüngste Bewegung als Fehlausbruch gewertet werden. In diesem Szenario fungiert die Kombination aus dem Maitief (1.200 USD), der 90-Wochen-Linie (akt. bei 1.191 USD) und dem ehemaligen Abwärtstrend seit Mitte 2013 (akt. bei 1.181 USD) als nächster Unterstützungsbereich. |