| Unterstützung bestätigt |
| Nach dem verhaltenen Wochenauftakt musste der DAX® gestern weitere Kursverluste hinnehmen. Damit steht nun tatsächlich der Rückzugsbereich aus der Kombination aus dem Aufwärtsgap von Ende März im Tageschart (12.045 zu 11.996 Punkte) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 12.041 Punkten). Immerhin konnte sich das Aktienbarometer zum Handelsschluss erholen, so dass auf Tagesbasis ein sog. „doji“ mit ausgeprägtem oberem und unterem Schatten zu Buche steht. Dieses Candlestickmuster unterstreicht die Bedeutung der o. g. Bastion. Auch wenn die Osterwoche bisher zur Schwäche neigt, möchten wir innerhalb des „Osterphänomens“ noch einmal explizit auf den Gründonnerstag eingehen. Auf Basis der Daten seit 1988 weist der letzte Handelstag vor Ostern sowohl für den S&P 500® als auch für den heimischen DAX® eine überdurchschnittliche Wertentwicklung auf (+0,39 % bzw. 0,27 % vs. 0,04 % bzw. 0,01 % Kurszuwachs im Durchschnitt aller Handelstage). Für beide Märkte ist zudem die Wahrscheinlichkeit für Kursgewinne am „Gründonnerstag“ im Vergleich zur gesamten Datenbasis signifikant höher. Für die USA lässt sich sogar fast die Hälfte des „Osterphänomens“ auf die freundliche Entwicklung am Donnerstag vor dem Osterfest zurückführen. |
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DAX® (Daily) |
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| Rebreak oder Pullback? |
| Der Euro konnte es zum japanischen Yen zuletzt nicht mit den zyklischen Hochs vom Jahreswechsel bei rund 124 JPY aufnehmen und ist seither in Nöten. Diese könnten sich jetzt noch verschärfen, denn mittlerweile gerät ein wichtiges Unterstützungscluster in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 117,79 JPY) und dem ehemaligen Basisabwärtstrend seit 2014 (akt. bei 117,14 JPY) in Bedrängnis. Abgerundet wird die angeführte Kumulationszone durch eine weitere Trendlinie (akt. bei 117,34 JPY), die verschiedene Tiefs verbindet, und das 50%-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses von Juni bis Dezember 2016 (116,78 JPY). Unter dem Strich befindet sich der Euro im Vergleich zum Yen damit in einer klassischen „make or break“-Situation. Fällt die angeführte Bastion, muss der Sprung über den o. g. Abwärtstrend als Fehlausbruch interpretiert werden, und es drohen weitere Kursverluste in Richtung der Tiefs vom August und September 2016 bei 112,31/04 JPY. Allerdings sorgt der RSI für einen Hoffnungsschimmer, denn der Oszillator notiert bereits tief im überverkauften Terrain. Letztlich könnte sich das beschriebene Cluster deshalb auch als Sprungbrett erweisen. Hierfür ist aber eine Rückeroberung der 200-Tages-Linie nötig – „make or break“ eben! |
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EUR/JPY (Daily) |
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| Steigflug hält an |
| In unseren letzten Analysen der Lufthansa-Aktie hatten wir jeweils die Bedeutung des „Deckels“ bei rund 15,50 EUR hervorgehoben. Auf diesem Niveau bilden die Hochpunkte der letzten gut zwei Jahre im Zusammenspiel mit dem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (15,49/55 EUR) ein wichtiges Barrierenbündel. Gestern war es dann soweit: Das Papier hat die angeführten Hürden übersprungen und damit für ein neues prozyklisches Einstiegssignal gesorgt. Die nächste Anlaufzone beginnt auf Höhe des Hochs vom Juni 2013 bei 17,28 EUR und erstreckt sich über das Korrekturtief vom Mai 2014 bei 17,61 EUR bis zum Jahreshoch 2010 bei 17,93 EUR. Jenseits dieser Hürden wäre sogar der Weg bis zum Mehrjahreshoch von 2014 bei 20,30 EUR frei. Aber selbst unter Risikogesichtspunkten liefert der gestrige Handelstag eine wichtige Orientierungshilfe. So gibt das beschriebene Ausbruchsszenario Anlegern die Gelegenheit, den Stopp für bestehende Engagements auf die eingangs beschriebene Bastion bei rund 15,50 EUR nachzuziehen. Vor dem Hintergrund der zuletzt rückläufigen Voluminas bzw. der divergenten Entwicklung beim MACD erscheint diese Vorsichtsmaßnahme ohnehin angebracht. |
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Deutsche Lufthansa (Daily) |
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