| Verdiente Verschnaufpause |
| Vom Tagestief bei 12.571 Punkten konnte sich der DAX® bis zum Handelsschluss recht
deutlich erholen, so dass im Tageschart eine Kerze mit markanter Lunte zu Buche steht.
Wie bereits zwei Handelstage zuvor verdeutlicht dieses Kursmuster, dass sich die Bullen
nicht kampflos geschlagen geben. Aufgrund der beiden „hammer“-ähnlichen Candlestickformationen
sowie des trendfolgenden Charakters der Technischen Analyse können Anleger weiterhin
am Ball bleiben. Ohne ein Rebreak der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten
– knapp darüber verläuft mittlerweile als zusätzliche Unterstützung zudem die 38-Tages-Linie
(akt. bei 12.402 Punkten) – gilt das Motto: „Im Zweifel für den Angeklagten“. Auf
der Oberseite definieren indes die Parallele (akt. bei 12.689 Punkten) zum Aufwärtstrend
seit Februar sowie das bisherige Rekordhoch vom 16. Mai bei 12.842 Punkten die nächsten
Barrieren. Insgesamt besitzt die derzeitige Verschnaufpause einen konstruktiven Charakter,
zumal auch die amerikanischen Märkte einen Großteil ihrer Verluste vom Mittwoch vergangener
Woche inzwischen wieder aufgeholt haben. |
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DAX® (Daily) |
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| Pullback als Chance! |
| Seit Ende Januar hat die Halliburton-Aktie eine deutliche Korrektur von 58,78 USD
auf in der Spitze unter 45 USD hinnehmen müssen. Auf Basis der zuletzt genannten Marke
hat der Öltitel vor kurzem allerdings einen klassischen „Hammer“ ausgebildet. Dieses
Candlestickumkehrmuster unterstreicht den unterstützenden Charakter der Bastion aus
zwei unterschiedlichen Fibonacci-Retracements (46,88/45,48 USD) sowie vor allem der
fallenden Nackenlinie einer unteren Umkehr (akt. bei 44,96 USD; siehe Chart). Die
dynamische weiße Kerze der abgelaufenen Woche signalisiert, dass die Marktteilnehmer
die o. g. Haltezone tatsächlich als solche wahrnehmen. Endgültig die Kurve hätte das
Papier aus charttechnischer Sicht bekommen, wenn es gelingt, die 200-Wochen-Linie
(akt. bei 48,06 USD) nachhaltig zurückzuerobern. Lohn der Mühen wäre im ersten Schritt
ein Anlauf auf das Hoch von Anfang April bei 51,26 USD, ehe danach sogar die Widerstandszone
aus diversen Hochpunkten zwischen 56,52 USD und 58,78 USD wieder auf die Agenda rückt.
Um die positiven Implikationen aus dem beschriebenen Pullback zu erhalten, sollte
die Halliburton-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die Nackenlinie der eingezeichneten
Schulter-Kopf-Schulter-Formation zurückfallen. |
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Halliburton (Weekly) |
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| Lethargie überwunden |
| Nach langen Jahren der Bewegungsarmut befindet sich der südkoreanische Kospi Index
aktuell in einer charttechnisch extrem interessanten Ausgangslage. Doch der Reihe
nach: In den letzten sechs Jahren pendelte das Aktienbarometer in relativ engen Grenzen
seitwärts. Dieser Entwicklung tragen auch Volatilitätsindikatoren Rechnung. So haben
sich beispielsweise die Bollinger Bänder sehr stark zusammengezogen, was in der Vergangenheit
oftmals den idealen Nährboden für einen neuen Trendimpuls darstellte. Aus charttechnischer
Sicht liefert der Kursverlauf hierfür sogar eine absolute Steilvorlage: Schließlich
gelang im laufenden Monat nicht nur der Sprung über das alte Rekordhoch vom April
2011 bei 2.231 Punkten, sondern damit wurde gleichzeitig auch ein großes, aufsteigendes
Dreieck nach oben aufgelöst (siehe Chart). Aus diesem Kursmuster ergibt sich ein langfristiges
Kursziel von rund 2.800 Punkten. Auf dem Weg in diese Region definieren die 138,2%-Fibonacci-Projektion
bzw. das 161,8%-Pendant der Korrekturbewegung von April bis September 2011 (2.456/2.594
Punkte) wichtige Etappenziele. Um den Ausbruch nicht zu gefährden, sollte der Kospi
in Zukunft nicht mehr unter das Hoch vom April 2015 bei 2.190 Punkten zurückfallen. |
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Kospi Index (Weekly) |
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